Auf Schnupperkurs

In unserer Straße leben viele Hunde.

Es gibt da einen kleinen wuschligen, der immer lauthals seinen Grundbesitz bekundet, einen großen Schäferhund mit tiefer Stimme, einen alten Mann, der immer mit seiner alten Beagledame spazieren geht und die nie mit uns spielen mag, ein paar Labrador Retriever, die ich alle total toll finde, ein paar Bolonkas, von denen oft ein ganzes Rudel Gassi geht und die alle laut kläffen, einen Mops namens Tyler und sogar eine Dackelhündin mit langem Fell namens Twitty.

Twittys Besitzer lernten wir kennen, als Mama und Papa gerade Gassi gingen. Er fuhr mit dem Auto vorbei, wurde immer langsamer, hielt dann an und sprang aus dem Wagen. Er kam auf uns zu und fragte zwischen ein paar Ach Gott, nee, ach Gott, ach Gott's, ob er denn mal streicheln dürften. Mama war ein bisschen erschrocken, aber zum Glück war Papa dabei, der uns alle beschützen kann und der nahm es mit Humor. Der Mann erklärte dann, dass er selbst ein Dackelbesitzer ist und Dackel über alles liebt. Verständlich, nicht wahr? Immer, wenn wir ihn in Zukunft trafen, streichelte er uns und freute sich. Ich werde gern gestreichelt. Wir haben auch schon Kinder getroffen, die auch ganz artig gefragt haben, ob sie uns streicheln dürften. Weil wir uns brav benommen haben, wurden wir gelobt. Ich finde Kinder super! Ich finde eigentlich alles super. Meine Mama sagt, das ist so, weil ich ein Superheld bin.


Das bin ich mit Lucy im Wald. Stehen uns die Leinen nicht gut?
Das bin ich mit Lucy im Wald. Stehen uns die Leinen nicht gut?




Wir haben auch einen Ausflug zum Wald gemacht.

Die ganze Strecke war für uns noch zu lang, darum sind wir einen Teil des Weges getragen worden. Im Wald selbst durften wir dann laufen und schnüffeln, das war super!

Es roch nach Laub und ich bin davon überzeugt, auch ein Eichhörnchen gerochen zu haben, aber dann mussten wir auch wieder heim. Ich habe mich zuhause dann gleich auf meinen Papa gekuschelt und ein Nickerchen gemacht.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0