Wer   ist   eigentlich   dieser   Bud?

...der fantastische Mr. Bud, wenn ich bitten darf!

*räusper*

Hallo, liebe Hundefreunde! Wenn ihr auf diese Seite gestoßen seid, gibt es zwei Möglichkeiten: ihr liebt Hunde bereits und findet mich süß, oder ihr werdet ab jetzt Hunde lieben, weil ich süß bin.

Was? Eingebildet? Nein! Ich bin ein Dackel! Um genau zu sein: ich bin ein Kurzhaar-Standart-Dackel in schwarz-rot und meine Mama sagt immer, ich sei ein wunderhübscher kleiner Junge. Sie sagt das zwar auch zu meiner Freundin Lucy, die gerade wieder ein oder zwei Leckerchen zu viel auf den Hüften hat, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass sie bei mir recht hat.

Diese Seite hier hat meine Mama für mich gemacht, weil ich so fantastisch bin und sie all meine Abenteuer nicht nur festhalten wollte, sondern auch mit allen teilen wollte, die sie lesen möchten.

In diesem Sinne: Lehnt euch zurück, gebt eurem Hund noch einen Hundekeks und habt viel Spaß!

Euer Bud.


Jetzt auch bei Facebook

Schaut doch mal vorbei! :-)

Ihr findet uns jetzt unter https://derfantastischebud.wordpress.com/ !


Aktuell im Buddy-Land:



Der Bud zieht um

WIR SIND UMGEZOGEN!

Falls ihr jetzt denkt, dass ich gerade auf einem großen Koffer sitze, nein, nur mein Blog „Der fantastische Bud“ ist umgezogen. Ich wohne immer noch in unserer Wohnung, mein Palast ist nämlich noch nicht fertig.🙂

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WARUM EINEN BLOG UMZIEHEN LASSEN?

Zuvor haben wir uns ja hier auf Jimdo herumgetrieben. Als Blog-Noob war der Einstieg dort echt super einfach, fast alles war selbsterklärend. Seiten und Unterseiten ließen sich einfach über ein kleines Navigationsmenü hinzufügen, an- und unterordnen und ein- oder ausblenden. Der Blog selbst war auch recht einfach zu gestalten: Die einzelnen Artikel ließen sich Baukasten-mäßig mit Text-, Bild- oder Layoutkompenenten (wie Striche, Absätze o.ä.) zusammenbasteln. Was allerdings nicht so toll war, war die Unübersichtlichkeit, nach fast neunzig Artikeln. Und dann kam das Praktikum meiner Sekretärin und damit lernte sie dann WordPress kennen. Zwar ist die Gestaltung hier schon ein wenig schwieriger, wenn man sich noch nicht auskennt, aber mittlerweile sind wir nun komplett umgezogen ins WordPress-Land.

WARUM ÜBERHAUPT EIN BLOG ÜBER EINEN DACKEL?

…Ich verstehe die Frage nicht. Weil ich ein echt cooler Dackel bin und viele Abenteuer erlebe, die ich der Welt nicht vorenthalten möchte? Genau genommen, ist das Geschreibsel ja eines der Hobbys meines Menschlings und als guter Hund unterstütze ich sie natürlich.

WAS EUCH auf WordPress weiterhin ERWARTET?

…Na, natürlich mehr budige Abenteuer!

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Budiges Wandern vor der Haustür

Wir sind, was das Gassi gehen angeht, zwei ziemliche Glückspilze, was unsere Wohnlage angeht. Da hätten wir den großen Wald, der ungefähr eine Viertelstunde hindackeln entspricht. Dort kann man eine kurze Runde gehen, die vielleicht eine Stunde dauert, die längste Runde kann aber schon über zwei Stunden gehen. Außerdem haben wir noch zwei kleine Parks vor der Nase und jetzt, wo die Ernte eingefahren ist, können wir auch über die Stoppelfelder spazieren. Um das schöne Wetter noch einmal auszunutzen, bevor es langsam kälter wird, waren wir an besagten Orten gefühlte tausend Mal. Deswegen war Mama der Meinung, wir bräuchten eine Abwechslung, mehr noch, wir hätten dringend mal wieder einen Ausflug nötig! Doch wohin?



"Wandern vor der Haustür" ist eine Blogparade, die Carolin vom Bergzeit Blog ins Leben gerufen hat. 

Unsere Haustür lag von unserem Ziel nur zehn Kilometer weit weg, laut Maps. Dazu hätte man jedoch durch Dörfer und an den Straßen entlang latschen müssen und das ist nun echt nicht der Schinken vom Knochen, wenn ihr wisst, was ich meine. Deswegen ging es durch den Wald, einen Wanderweg direkt an der Zschopau entlang. 

Wir brachen früh am Morgen auf, als es noch herrlich kühl war. Ich war voller Tatendrang und witterte viele aufregende Gerüche im Laubteppich. Der Wanderweg selbst ist keiner der einfachsten, da die schmalen Pfade sich sehr eng an steilen Hängen entlang schlängeln. Auf der einen Seite geht es tief runter und auf der anderen ist schon eine Felswand. Bäume sehen eindrucksvoll geformt aus, da sich ihre Wurzeln verdreht und verschlungen um Felsbrocken klammern, als ob sie, wie im tapferen Schneiderlein, Wasser aus dem Gestein quetschen wollten. 

Die Zschopau ist von mancher Stelle des Wanderpfads nur von weit oben zu sehen, als glitzernde Wand hinter den Blättern, aber es gibt auch viele Stellen, da ist man direkt am Wasser. Trinken sollte man allerdings nicht unbedingt daraus, zumindest nicht an diesen schlammigen Ufern. Allerhand Unrat wurde schon angetrieben, angeblich sogar schon einmal ein totes Schwein. 

Der roten Markierung an den Bäumen folgten wir über eine Stunde lang, dann standen wir irgendwann vor einem Feld. War das etwa unser Ziel?

Die Reise ging weiter, jetzt allerdings eine kurvige Straße entlang und dann waren wir da:

Die Burg Kriebstein ragte alt und ehrfurchterregend vor uns auf. Fast konnte ich das längst verklungene Jagdhorn aus alter Zeit zur Jagd rufen hören und sah mich schon selbst als Burgherr, doch in die Burg hinein gingen wir nicht , sondern um sie herum. Dort ist nochmal ein Waldstück mit einigen guten Badestellen für Hunde, an denen die Zschopau auch klar und sauber ist. Vorsicht ist nur am Wehr geboten! Unser Fall ist Wasser ja eh nicht, aber wir sahen einen Labrador, der vergnügt im Fluss herumsprang. Weiter weg von der Burg gibt es noch einen Staudamm und eine Gaststätte, aber wir hatten uns Brötchen und Hundekekse eingepackt. Den Rückweg sind wir dann aber doch lieber mit dem Bus gefahren, denn es war außerhalb des Waldes und vorallem außerhalb des Flusses doch ziemlich warm geworden und uns hingen allen dreien die Zunge raus.  

Sommer, See und Schnüffelei

Am Wochenende besuchte uns endlich wieder Balduin mit seinen Eltern. Es war lange her, dass wir uns gesehen hatten, für mich fühlte es sich bereits wie eine Ewigkeit an. Darum freute ich mich wie verrückt und wir spielten ausgelassen zusammen. Doch unser Glück wurde sogar noch größer: Die Papas schnappten sich ihre Angeln und die Mamas leinten uns an. Aaabenteuer!

Die Reise führte uns zu dem See, an dem Onkel Felix und Papa am liebsten angelten. Wir schauten erst ein wenig zu, aber Balduin, der eine echte Wasserratte ist, konnte nicht ertragen, dass er nicht in der Nähe der Angelhaken schwimmen durfte. Weil er sich dann ziemlich aufregte, gingen wir ein Stück vom Wasser weg. Dort gab es eh etwas viel besseres als den See: Mauselöcher! Balduin ist zwar kein so großer Buddelenthusiast wie ich, grub aber dann doch fleißig mit und ließ sich etwas ablenken. Ich war rundum zufrieden. Balduin da! Buddeln! Action! 

Mama machte natürlich wieder die gaaanze Zeit Fotos, aber zum Glück nicht nur von mir, obwohl ich natürlich das schönste Motiv war. Die Männer waren unterdessen nicht faul, mein Papa hatte bald schon einen Fisch an der Angel! Der lustigste Fang "biss" bei Onkel Felix an, ein großer Sockenfisch der Gattung Baumwolle. 

Als wir den See langsam umrundeten, stieg mir ein bekannter Geruch in die Nase: Finn! Der war vor kurzem auch an diesem See, genau auf diesem Baum, an dem ich auch sofort hochgeklettert bin. Aber so sehr ich auch versuchte, ihn durch extremes Schnüffeln durch die Nasenlöcher herzusaugen, außer seinem Geruch gab es keine Spur von Finn. Naja, zumindest hatte ich ja mein Bruderherz! 

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Gourmet-Dackel

GIB MIR ENDLICH DEN KEKS!

Vor kurzem brachte uns der Postbote ein Päckchen aus der Schweiz von Lucys Patentante und darin befanden sich zwei erlesene Köstlichkeiten für Lucy und mich: handgemachte und liebevoll verzierte Hundekekse! 

Prince Bud & Princess Lucy

Weil unsere Tante uns ja gut kennt, wusste sie wahrscheinlich, wie gut die Titel "Prince" und "Princess" zu uns herrschaftlichen Dackeln passen. Der blaue Prinzenkeks war natürlich für mich bestimmt und der rosarote Mädchenkeks mit der Inschrift "Princess" für Lucy, siehe Bild. (Ich war so wild auf den Keks, dass ich schon mal ein Eckchen genascht habe. Es schmeckte mir sehr gut!)


Lucy beim Fressen oder wie Mama es gern nennt: "Die Gesichter der Gier!"
Lucy beim Fressen oder wie Mama es gern nennt: "Die Gesichter der Gier!"

Eine exquisite Delikatesse für einen edlen Hund wie mich

Eigentlich bin ich ja nicht so schnell aus der Reserve zu locken mit Hundekuchen, ganz im Gegensatz zu Fresssack Lucy. Jedoch dufteten diese Hundekekse so verführerisch, dass selbst die Menschlinge zugaben, dass die Leckerbissen wirklich lecker wirkten. Wir konnten es kaum erwarten, endlich unsere Zähne in den appetitlichen Kuchen zu schlagen, aber Mama musste ja uuunbedingt diesen Moment für die Nachwelt festhalten. Ehrlich jetzt?! Also wurde jeder Bissen dokumentiert, was mir allerdings egal war, denn ich durfte ja jetzt ENDLICH essen! Schnell war der Keks verdrückt und wir leckten uns die Mäulchen. Hoffentlich denkt Mama jetzt nicht, dass wir je wieder etwas anderes essen wollen!

Der Blick sagt doch alles: Weniger Fotos! Mehr Kekse, Mama!
Der Blick sagt doch alles: Weniger Fotos! Mehr Kekse, Mama!

Danke, Tante Vivi! <3

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Wie bekomme ich den Spieltrieb meines Menschen in den Griff?

Wir wissen alle, dass ein Menschling auch mal spielen muss, damit er nicht verrückt wird. Beliebte Spiele sind bei Mama zum Beispiel Wäsche nass und wieder trocken machen (das macht sie ständig, also muss es super lustig sein), den Boden wischen (dabei will sie ihr Spielzeug auch nicht hergeben und kriegt die Krise, wenn ich versuche, mit zu spielen) oder auf dem Zeichenbrett herumkratzen. Papa spielt gern mit dem Abenteuermobil und dem dünnen Stöckchen, an dem manchmal Fische hängen. Eines der Lieblingsspielzeuge meiner Menschlinge sind ihre kleinen Leuchtklötze, auf denen sie Tag für Tag herumdrücken und -wischen und aus denen auch Töne und Musik kommen können. Als fürsorglicher Hund habe ich immer darauf geachtet, dass sie nie zulange damit spielen und genügend Zeit für wichtige Dinge wie Bauchkrauler oder Bällchenwerfen haben. Jedoch kam es in letzter Zeit dazu, dass die Leuchtklötze sogar mit beim Gassi waren!

Was tun, wenn der Mensch plötzlich sein Spielzeug nicht mehr abgeben will?

Natürlich darf ein solches Verhalten nicht akzeptiert werden, da es sich sonst verfestigt und nur schwer und mit viel Geduld wieder abzutrainieren ist. Der Mensch muss begreifen, wo sein Rang ist und dass er nicht spielen darf, wenn es Bäuche gibt, die gekrault werden müssen und Bälle gibt, die geworfen werden können. Deswegen habe ich hier drei Tipps, die helfen, das Spielzeugproblem in den Griff zu kriegen:

Liebevoll, aber konsequent! Auch wenn es manchmal ziemlich nervig sein kann, lasst eurem Menschen niemals ein solches Verhalten durchgehen. Nehmt ihm sofort das Spielzeug weg und versteckt es in eurer Box oder eurem Körbchen. Bietet ihm eine Alternative an, indem ihr ihm euren Ball oder die Leine bringt. Alternativ funktioniert als Ablenkung draußen auch ein Häufchen zu machen oder durch ein kurzes Bellen zu zeigen, dass es interessantere Dinge gibt...z.B. mich. Niemals solltet ihr aber böse werden, denn der Mensch kann eh nicht verstehen, was wir ihm sagen und begreift, wenn überhaupt, nur unsere Stimmung und ist dementsprechend verunsichert. Besser sind einfache Zeichen wie ein kurzes Anlecken oder Wedeln, die er verstehen kann. 

  • Das Tauschprinzip Fängt der Mensch mitten im Ballspiel an, auf seinem Leuchtklotz herumzuwischen und "Boah, ein Pikachu!" zu rufen, ist er bereits nicht mehr konzentriert. Es empfiehlt sich, hier seine Aufmerksamkeit auf den Ball zurückzulenken und den Leuchtklotz durch einen Ball auszutauschen. Tipp: Je nass gesabberter der Ball, desto schneller fokussiert der Mensch seine Aufmerksamkeit wieder zurück auf den Ball. Manchmal stößt er dann einen "Bäh, ist das eklig!"-Schrei aus. Das bedeutet, dass er den Tausch anerkannt hat. Drakonische Maßnahmen, wie den Menschen anpinkeln, führen nicht unbedingt zum Erfolg.

 

Am besten schon zeitig mit dem Training anfangen  Oftmals ist es beim Training so, dass die Kommandos, die man gleich zu Beginn geübt hat, später noch am besten sitzen. Das "Lass mich ins Bett!" haben wir gleich sehr zeitig trainiert und haben auch heute damit kaum Probleme. Sachen, die man bereits frühzeitig durchgehen lässt, muss man dagegen immer und immer wieder üben. Auch empfehlenswert ist es, den Menschen immer zu beschäftigen, so dass er nie gelangweilt ist und sich selbst beschäftigen muss.

Durch diese einfachen, aber wirkungsvollen Tricks, sollte sich über längere Anwendung eine Verhaltensänderung des Menschlings zeigen. Prinzipiell sollte man jedoch genau überlegen, welches Verhalten man abtrainieren möchte. Einige ihrer Ticks, wie zum Beispiel Papas Fischstöckchenspiel, haben positive Nebeneffekte (in diesem Fall ist das leckerer Fisch). Auch das neuste Spielzeug, das die Menschlinge Pokémon Go nennen, hat einen positiven Nebeneffekt: Wir entdecken alle zusammen neue Gassistrecken!

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Seehunde

Was Labradore wollen

Letzte Woche war unser großer Kumpel Finn mit uns auf einem Badeausflug! Es war lange her, dass wir unseren Freund getroffen hatten und dementsprechend aufgeregt waren wir. Mama hatte ihre Kamera mitgeschleppt um unser Wiedersehen festzuhalten. Am See war durch die Schulferien viel los, für normale Verhältnisse. Wir kamen auf dem Weg zu unserer Lieblingsbadestelle an einer Familie mit Kindern vorbei, die natürlich sofort lautstark ihre Entdeckung ("Hundeee!") bekanntgaben. Lucy beäugte kurz die zu klein geratenen Menschlinge, entschied sich aber gegen das Bellen. Es gab ja auch gerade wichtigeres: Finn! Der war  natürlich voll in seinem Element. Sein Frauchen hatte extra seinen Dummy mitgebracht, den Finn begeistert aus dem See holte. Der Angler nebenan war über unser Planschen nicht ganz so erfreut, aber wir waren nicht die einzigen Badegäste, die ihre Bahnen in grünem Tümpelwasser zogen. Ich war nur ganz kurz im Wasser und Lucy hat zumindest ein Pfötchen reingestippt, lieber wollte ich buddeln und Lucy hatte mehr Spaß daran, mit Finn zu toben und ihre Neugierdsnase in die Futtertasche von Finns Mama zu stecken. Mama musste natürlich auch noch unbedingt ihren neusten Trick vorführen, den ich ihr beigebracht habe. 

Wir spielten und tobten bis zum Nachmittag und hatten jede Menge Spaß. Wir waren nach dem Ausflug sehr geschafft und mussten erstmal ein ausgiebiges Schläfchen machen. Zum Glück hatten wir das gute Wetter genutzt, denn danach regnete es ständig und wir wurden das ein oder andere Mal klitschnass.

Von See zu See

Nun hatte unser Papa nach einer harten Arbeitswoche eine Ablenkung bitter nötig, deswegen standen wir früh auf und fuhren zu einem See, allerdings ein Anderer als der, an dem wir mit Finn gewesen waren. Ich konnte es gar nicht begreifen, warum ich mein warmes Bett sooo früh verlassen sollte und bin im Auto immer wieder eingenickt, doch als ich meinen Bruder Baldi sah, war ich sofort hellwach! Für den Geschmack der Zweibeiner etwas zu wach, so dass Mama uns genervt schnappte und erstmal eine Gassirunde mit uns ging, damit wir uns beruhigten. Doch meine Aufregung hatte nur ein wenig abgenommen. Unterwegs hatten wir einen Hasenbau und Rehspuren gesehen, die mich gleich in eine andere Richtung aufgeregt machten. Mein Gehüpfe ging solange weiter, bis Papa die Idee bekam, mich an den Schirmständer, der in die Erde gerammt wurde, zu binden. Dort schnüffelte ich in meinem Radius und zerrte zumindest nicht mehr an Mamas morschen Knochen. 

Lucy war währenddessen voll in ihrem Element. Sie schwirrte wie eine Fliege um die Menschlinge, beäugte die Angelruten, steckte ihre Nase in Ködereimer, holte sich hier und da Krauler ab und genoss es, frei herum zu hoppeln. 

Mein Bruder hatte Lust, Stöckchen zu holen. Er ist ein bisschen wie Finn, was das angeht. Kann nur zufriedenstellend buddeln, aber apportiert für sein Leben gern. Er saß ständig zu Füßen der Wurfmaschinen und hoffte darauf, dass diese mit ihm spielten. Doch leider begann es um die Mittagszeit, die uns früh Aufgestandenen bereits wie Nachmittag vorkam, zu regnen und es hörte immer nur kurz damit auf. Dank unserer großen Schirme hatten wir es einigermaßen trocken und kuschelig auf Mamas Schoß unter einer Decke, aber für die beiden Angler war das Einholen ihrer Ruten nun ziemlich nass.

Ich dachte eigentlich, noch nasser könnte ich nicht mehr werden, aber als wir abends heimkamen, badete uns Mama dann noch! Frechheit! Der Schlamm im Fell war ein Souvenir!

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Dackelbrüder reloaded

Gebt mir ein "Awwww"!
Gebt mir ein "Awwww"!

Wisst ihr, warum diese Welpen besonders süß sind?

...Na, weil das mein Wurf war und einer der kleinen schwarzen Hundebabys bin! Mein Züchter hat ja gesagt, ich war das dickste Baby. Und das wildeste. Aber in diesem Artikel geht es ausnahmsweise nicht darum, wie fantastisch ich bin, sondern um meinen Bruder! 

Natürlich, meint ihr jetzt, ist die Rede von meinem getigerten Bruder Balduin, der ja auch mein bester Freund ist.

 (Übrigens könnt ihr Balduin anhand seiner Zeichnung sogar auf diesem frühen Welpenfoto identifizieren, denn Balduins Zeichnung ist sehr gut zu erkennen: Er ist der kleine Tiger rechts vorne, der den großen schwarzen Fleck auf dem Rücken trägt.)

Guck mal, Buddy, dein Bruder!

Der Balduin ist mir ja nicht besonders ähnlich. Abgesehen vom Aussehen (Er schmal, ich breit; er dünn, ich stämmig; er mit Flecken, ich samtig schwarz; seine Augen mit einem blauen Punkt, meine tiefbraun;...) unterscheiden wir uns ziemlich im Charakter und in den Hobbys. Balduin ist total brav, während ich immer schon den nächsten Streich auf Lager habe. Balduin hört aufs Wort, ich dagegen rufe bei jedem Kommando erstmal meinen Anwalt an, um nach meinen Rechten zu fragen. Balduin läuft auf Duracell und hat schier unendlich Energie, während ich irgendwann auch gern mal gemütlich auf dem Schoß meiner Mama döse und gern kuschle. 

Sieht genauso gut aus wie ich: mein Bruder Bodo, rechts, seine bezaubernde Lebensgefährtin Daja, links.
Sieht genauso gut aus wie ich: mein Bruder Bodo, rechts, seine bezaubernde Lebensgefährtin Daja, links.

Doch ich bin nicht allein! Das Herrchen meines Bruders Bodo hat sich bei Mama gemeldet! Nicht nur, dass er mir wie aus dem Gesicht geschnitten ist, Mama erfuhr auch, dass Bodo mir auch in anderen Dingen ähnlich ist.

Ein Ausreißer, Trickser und Dickkopf, der aber kuscheln kann, bis zum Umfallen, so wurde Bodo beschrieben und all das könnte man auch über mich behaupten. Ist das nicht cool? Jetzt kann ich jeden Blödsinn, den ich mache, auf meine Gene schieben!

Bodo vom Haselbach

Bodo hat, genau wie ich, schon eine Freundin. Ihr Name ist Daja und sie ist 9 Monate alt, also ungefähr ein Jahr jünger als wir, und hat ein schönes, schokobraunes Fell. Außerdem bekommen die beiden bald noch einen getigerten Bruder namens Bruno, der jetzt noch ein kleines Baby ist. Aller guten Dinge sind eben drei, vorallem bei Dackeln!

Genau wie bei Lucy und mir: echte Liebe. Nur, dass Lucy halb so groß ist wie ich. 

Ich finde es jedenfalls toll, jetzt mal etwas von einem weiteren Bruder zu hören! 


Falls ihr auch einen vom Haselbach zuhause habt, meldet euch doch mal bei mir! :-)

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Der Simulant

Papa hat, genau wie ich, mehrere Brüder, nämlich zwei. (Besser als nichts, ich hatte natürlich viel mehr Geschwister.) Der jüngste Bruder ist unser Lieblingsonkel Tini und dieser hatte seinen Abiball, zu dem meine Eltern eingeladen waren. Abiball... Da haben wir wieder einen dieser seltsamen Menschenbräuche. Zum Glück muss ich am Ende meiner Hundeschulzeit nicht tanzen!

Der Tag hatte eigentlich gut begonnen, Mama ging früh mit uns joggen und mein Papa war mit dabei, das fand ich super. Nicht lange danach ging es wieder raus, dieses Mal durften wir auf unserer Lieblingswiese spielen und buddeln und ein bisschen trainiert haben wir auch. Ich verhedderte mich nur einmal an der Schleppleine und quiekte kurz auf, was aber mehr Schreck als Schmerz war. Zuhause begannen sich die Menschlinge zu putzen und zogen sich ihre Ausgehkleidung an, keiner interessierte sich mehr für uns. Anscheinend wollten unsere Eltern also den Abend ohne uns verbringen! Lucy konnte das zwar hinnehmen, aber ein El Buddo Fantastico nicht! 

Mit Leidensmiene humpelte sich also los. Mein Plan schien erst super aufzugehen: Mama ließ alles fallen, um mein Beinchen zu untersuchen. Als sie keinen Stachel in der Pfote oder eine ähnliche Verletzung fand, entschieden sich meine Eltern jedoch, dass ich ja jetzt eh schlafen würde und sie morgen mit mir zum Arzt fahren würden, wenn ich immer noch humpeln würde. Mist! Jetzt fuhren sie ja doch weg! Wenigstens würden sie den ganzen Abend an ihren armen Bud denken und vor Schuldgefühlen zerfließen! 


Es war mitten in der Nacht, als die beiden zurückkehrten. Lucy und ich waren voll verschlafen und liefen, als wir den Schlüssel hörten, zur Tür. Dort, das muss ich zu meiner Schande gestehen, vergass ich vor Freude mein Hinken. Am nächsten Tag wurde ich trotzdem geschont, aber Mama und Papa ahnten nun, dass ich nur geschauspielert hatte. Beim nächsten Mal muss ich meine Rolle überzeugender spielen und vielleicht auch Kunstblut einsetzen! 

Die Verehrerin

Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft

Wie ihr ja bereits wisst, habe ich eine eigene Katze. Okay, oookay, sie war eher da als ich und unser Start war nicht leicht. Als wir als kleine Welpen einzogen, war Kyra nicht allzu begeistert. Ihr Gesicht erinnerte ein wenig an Grumpy Cat und um ihrem Unmut Luft zu machen, hat sie der unschuldig schlummernden Lucy einfach eine gewaffelt. Trotz des eher schlechten Starts, freundeten wir uns an. Ich führte sogar ein Ritual ein: das Morgenküsschen! Jeden Tag nach dem ersten Gassi gab ich der grummeligen Katze einen Sabberkuss auf die Nase. So schlimm schien dieser dann nicht gewesen zu sein, denn die Katze wartete sogar auf dem unteren Teil ihres Kratzbaums. 

Je oller, desto doller...

Damals war ich jedoch noch ein unschuldiger kleiner Welpe, der nun, im Alter von einem Jahr und neun Monaten, zu einem stattlichen jungen Rüden herangewachsen ist. Das blieb auch bei Kyra nicht unbemerkt. Eben noch ließ sie sich von mir die Öhrchen putzen, dann bot sie mir auch schon ihre Kehrseite an. Ich war verwirrt. Was sollte das denn werden? Sie reckte ihr Hinterteil zu mir, drehte ihren Schwanz weg und miaute. Das war echt seltsam. Ich meine, sie ist eine Katze. Eine alte Katze. Eine alte, kastrierte Katze. Tante Steph hat gesagt, sowas kann bei einem so gutaussehenden jungen Rüden wie mir eben passieren, aber ich glaube, ich muss die Katze friendzonen.

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Die NSA über meinem Körbchen!

Das Menschlinge eigentlich alle, durch die Bank weg, einen an der Waffel haben, ist ja für einen Dackel mit einer guten Beobachtungsgabe nichts Neues. Auch meine Eltern sind da keine Ausnahme, im Gegenteil: Gerade meine Mama strotzt vor bekloppter Ideen. Nie weiß man, was ihr heute wieder einfällt, wenn sie irgendeinen Artikel über eine tolle Trainingsmethode gelesen hat, nie ist man sicher vor ihren verrückten Menscheneinfällen. Meine persönlichen Highlights waren zum Beispiel der Tag, an dem sie glaubte, ich würde Spinat essen wollen. Hah! Zum Glück war ich so schlau, die Fleischbrocken mit spitzen Lippen hochzunehmen und kräftig zu schütteln, so dass Mama ihren blöden Spinat dann vom Boden aufwischen konnte. Ein anderes Mal wollte sie mich eine Hausecke nicht markieren lassen. Gut, da habe ich eben ihr Bein genommen. Glück für sie, dass sie so schnell weghüpfen konnte! Natürlich fragt ihr euch nun, was sie dieses Mal wieder angestellt hat. Nun. Es ist unfassbar. 

Mama schreibt ja ab und an noch Gastartikel für checkapp, unserer tollen Praktikumsstelle, und testet dafür Apps und Gadgets. Dieses Mal durfte sie Hundemonitor testen, eine App, die ursprünglich für Babys entwickelt wurde und aufgrund großer Nachfrage für Hundebesitzer spezifiziert wurde. 

Was tut diese App?

Für diese App braucht man zwei Geräte, eins bleibt beim Zweibeiner und eins bei uns Vierbeinern. Das Handy, das als Hundestation bei uns bleibt, sendet Bild und Ton an die Herrchenstation und lässt das Herrchenphone vibrieren, wenn wir bellen. Unglaublich oder? Das verstößt doch gegen meine Privatsphäre! Da wollte ich mir gerade genüsslich meine Juwelen lecken, da erstarrte ich und sah in das kalte Auge der Kamera. Nicht mal mehr das kann ich alleine tun, ohne dass mir meine Mama zu sieht! Wahrscheinlich sitzt sie mit Popcorn da und sieht im Kreis ihrer Freunde zu, wie ich mich putze! Ruft jetzt mal bitte einer den Tierschutz? Dackel wird schwer in seinen Privatangelegenheiten gestört! Aber es wird noch schlimmer... früher konnte ich in Frieden einen Schokoriegel mitten in den Flur legen, ich konnte Springbrunnenfontänen der Glückseligkeit springen lassen und niemand konnte zweifelsfrei sagen, wer von uns beiden das Hundekissen gefressen hat. Jetzt ist jedes Verbrechen auf Band, kein Anwalt kann mir da mehr helfen. 

Und was ist mit Lucy? Sie verwechselt die Bigbrotherapp mit Smule und kläfft nun noch begeisterter. Immerhin kann Mama jetzt bei jedem Wuff spüren, dass Lucy einen potentiellen Eindringling vergrault hat. Wahrscheinlich bleibt mir nichts anderes übrig, als das Handy, das die Hundestation ist, aufzufressen. 

Außerdem kann Mama durch das Ding mit uns sprechen. Das finde ich ganz spannend, bin mir aber nicht ganz sicher, was ich davon halten soll. Sie ist doch aus der Tür dort rausmarschiert, wie kommt ihre Stimme also jetzt aus dieser Ecke? Ist sie vielleicht in dem Handy gefangen? Dann sollte ich es erstrecht zerkauen und sie schleunigst da raus holen! 


Wirklich aufhalten kann mich Mama auch mit ihren fiesen Stasimethoden nicht, aber zumindest kann sie uns ab und zu sehen, wenn sie uns alleine lassen musste und kann so ihre kleine Menschenseele beruhigen. Ich hoffe allerdings, dass sie trotzdem ihr schlechtes Gewissen weiterhin mit Kaustangen kompensiert.

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Der Mann im Haus- Ein Rüde allein unter Weibern

Mein Papa ist ein Angler. Das bedeutet, er geht mit seiner Angel früh los und kommt abends mit einem Fisch zurück, der dann, wenn wir Glück haben, direkt im Napf landet. Balduins Papa ist auch ein Angler. Deswegen gehen die beiden oft zusammen angeln. (Verständlich, im Rudel jagt es sich besser.) Manchmal sind sie an Gewässern hier in der Nähe, aber ein guter Jäger ist natürlich auch bereit, weiter weg sein Glück zu versuchen und deswegen sind mein Onkel Felix und mein Papa verreist. Ohne uns. Wir bleiben bei Mama. Was bedeutet, ich bin gerade der Mann im Haus!

Tag Eins

Soweit alles im Griff. Das Weiberpack krault mir den Bauch, alles in bester Ordnung. Habe aber ja auch Balduin zur Verstärkung. Wir vertreiben uns die Zeit damit, miteinander zu spielen, die Mamas gucken fern und basteln. 

 

Ich habe jetzt nachgezählt. Wir sind zwei Männer (Balduin und ich) und  sechs Frauen (die Mamas, Lucy, Kyra und die beiden Axolotldamen im Aquarium) , sowie eine unbestimmte Anzahl an Fischen, deren Geschlecht keiner weiß. Langsam wird es Zeit für einen Männerbeauftragten.

 

Mamas Gebastel stellte sich als die Fertigung von Hundehalstüchern heraus. Aaah! Eh ichs begriff, hatte ich es schon um. Weder Lucy noch mein Bruder bleiben verschont, zumindest ist meins nicht so rosa wie das von Lucy. 

Es war ein harter Tag für mich. Aber ich denke ich war tapfer.

Tag Zwei

Der zweite Tag brach an und wir machten ein Frühstückspicknick auf der Wiese. Ich bekam Ärger, als ich Lucys Bein in meiner Schleppleine verhedderte und sie mit mir riss, als ich weiterpreschte. Lucy schrie. Mama schrie. Alle waren erschrocken und sauer auf mich. Zum Glück ist Lucy aber nichts passiert, sonst hätte ich bestimmt gleich Beziehungsstress mit ihr gehabt. Ihr gings dann aber wieder gut und sie spielte schon bald darauf wieder Fange mit Baldi. Ein Bad im Bach kühlte uns ab. Danach musste Balduin dann aber schon wieder heim und ich war allein mit all dem Frauenvolk. Mama hat sich mit Finns Frauchen verschworen, jetzt kriegt er auch so ein Halsband. Balduin, Finn und ich laufen dann im Partnerlook herum. Ich schätze, wir sind jetzt eine Gang. 

Tag Drei

So langsam fehlt mir Papa wirklich. Bei jedem Garagentor, das vor unserem Haus geöffnet wird, stehe ich an der Haustür, bereit zur Begrüßung, aber keiner kommt. Lucy und Mama vermissen ihn auch, aber sie haben zumindest nicht die Verantwortung, der Mann im Haus zu sein. Die Last auf meinen kleinen Schultern ist schwer, aber Papa kommt ja morgen endlich wieder. Bis dahin übe ich bei jedem Garagentorgeräusch meinen Freudentanz.

Tag Vier

Der vierte Tag als einziger Vertreter meines Geschlechts begann mit strahlendem Sonnenschein. Mama freute sich auf Papa und wir freuten uns, weil wir spürten, dass sie sich freute. Morgens trainierten wir ein bisschen, Lucy übte mit Mama "Stop!" und wir übten weiter ein bisschen das Einparken. 

Zuhause verfiel Mama (typisch Weiber) in einen Putzfimmel, musste ja alles ordentlich sein, wenn Papa heimkommt. Und danach warteten wir. Und warteten.

Zu schnell für eine Kamera
Zu schnell für eine Kamera

Dann war er plötzlich wieder da! Vor lauter Freude rasten wir hin und her und um ihn herum und flippten fast aus. Ich glaube, er hat sich auch gefreut. 


Jetzt obliegt ihm wieder die Bürde, der Mann im Haus zu sein. Und ich habe endlich wieder Zeit , mir neuen Blödsinn auszudenken.


Übrigens waren Onkel Felix und Papa erfolgreich. Und Gefrierschrank ist randvoll mit Fisch. Ein paar große Fischlein für die verfressenen Menschlinge und ganz viele Mittelgroße für uns. Lecker! 

Mhhh ,  frischer Fisch!
Mhhh , frischer Fisch!
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Angel-Abenteuer

Heute stand auf unserer To-do Liste eigentlich nur die Hundeschule, weil das Wetter aber so schön war, entschieden sich unsere Eltern dazu, mit uns angeln zu gehen. So packte Papa seine Angelausrüstung, Mama unsere Ausrüstung und los gings!

Der Fluss war seicht, jedoch hatte er eine starke Strömung. Wir wollten ihn durchqueren, aber Lucy und ich wären abgetrieben worden, zum Glück trug mich Papa dann rüber und Mama Lucy. 

Am flachen Ufer zückte Papa dann die Angel und ich lief an der Schleppleine herum und schnüffelte am Gestrüpp. Lucy lief frei herum und hopste über die Steine am Ufer. In der sommerlichen Wärme war das Wasser eine nette Abkühlung. Als Papa dann weiter den Fluss entlang watete, folgten wir ihm schwimmend und hüpfend, je nach Wassertiefe.

Plötzlich hatte Papa einen Fisch an der Angel! Wir waren fasziniert! Immerhin hatte er gerade unser Abendessen erbeutet! Kurz darauf biss noch ein echt großer Fisch an. Es war total aufregend. Danach froren wir dann langsam, weshalb wir an Land gingen. Das Ufer war ein steiler Abhang, ich schaffte es so ziemlich allein hoch, Mama kam als nächste mit Papas Hilfe und krabbelte hinter mir her und dann kam noch Lucy nach. Papa blieb unten im Wasser und angelte weiter. Ich nutzte die Gelegenheit um mich umzusehen und wickelte dabei die Schleppleine um ein großes Brennnesselgestrüpp. Mama musste es dann herauszerren, aber zumindest konnte ich schnüffeln. Danach saßen wir in der Sonne und trockneten wieder. Da erhielt Mama dann die Nachricht, dass die Schule heute ausfiel und wir blieben noch ein bisschen. Als wir dann heimfuhren, wollte ich nur noch auf meine Couch! Es war ein schöner Ausflug und der Fisch wird mir heute Abend gut schmecken.

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Pawfect day

Hätte man meine Mama vor drei Jahren gefragt, wie ihr perfekter Tag aussähe, hätte ihre Antwort vermutlich etwas mit einem gewissen Online Rollenspiel und ganz viel Pizza zu tun gehabt. Nun, seit ihr Leben durch uns bereichert wurde, sieht ihre Vorstellung von einem perfekten Tag anders aus. Zwar immer noch voller Pizza, aber dafür ohne Computer, sondern mit Wald und Dackeln. Meine Vorstellung eines perfekten Tages erlebte ich gestern in der Realität:

Der perfekte Morgen

Leeecker!
Leeecker!

Am Morgen schliefen wir alle zusammen aus, weil Wochenende. Ich liebe es, wenn meine Eltern beide mit mir noch lange kuscheln bevor wir aufstehen und auch Lucy fordert regelrecht ein, dass Mama ihren Bauch krault oder Bubu* macht.

(*Bubu= Anpusten ihres Bauchnabels. Aus unerfindlichen Gründen findet Lucy das total toll und freut sich wie verrückt dabei.)

Nachdem wir noch ein bisschen geschmust haben, sagte Mama schöne Dinge zu mir. ("Rausgehen? Gassi? Frühstück? Willst du essen?") Begeistert sprangen wir aus dem Bett und begrüßten erstmal Kyra, dann gab es das ersehnte Frühstück. Dann folgte ein Morgenspaziergang, ich hob zufriedenstellend oft mein Bein und war guter Dinge. Doch es wurde noch besser! Balduin und seine Eltern waren wieder da und die Freude war groß! Unsere Papas verschwanden dann mit den langen dünnen Stöckchen, mit denen man nicht spielen darf, zum Angeln und Mama und Tante Heidi machten sich einen Smoothie aus Banane und Erdbeeren, von dem wir auch naschen durften. Das war lecker! Ich liebe Smoothies!

Der perfekte Nachmittag

Nachdem wir gespielt hatten und uns davon gerade wieder ein bisschen erholt hatten, packten die Mamas ihre Ausrüstung. Für meine hieß das vorallem Schleppleine, Kekse und Abenteuerrucksack, für Tante Heidi bedeutete es in erster Linie Kamera. Denn Tante Heidi und Mama sind jetzt unter die Hobbyfotografen gegangen. Die Bilder hat übrigens alle Tante Heidi gemacht. (Hallo, Tante Heidi, wenn du das liest! Fühle dich angeleckt!) 

Wir tollten über die Wiese, ich war an meiner Schleppleine riss fast alle um, danach durften wir uns kurz am Bach abkühlen. Danach ging es weiter durch den Wald. Hier war es angenehm kühl und es gab viel zu schnuppern. Baldi fand immer wieder ein Stöckchen, das er holen konnte, was eines seiner Lieblingshobbys ist und wir alle hatten riesig Spaß. Wir sahen sogar eine große Gruppe Rehe durch den Wald laufen! Ich war zu weit weg um wirklich viel zu sehen, nur Baldi, der sich null für die Jagd interessiert, war ganz vorne, war aber eher aufs Stöckchen fixiert. Als wir aber an den Bäumen vorbeiliefen, durch die die anmutigen Waldbewohner verschwunden waren, hatte ich lange zu schnüffeln. Außerdem sahen wir direkt auf dem Weg eine Blindschleiche! Mama ließ mich nicht an ihr schnuppern, weil sie mir unterstellte, ich würde sie mir schnappen (würde ich doch nie tun!), aber auch deren Spur roch sehr interessant, wie die Rehspuren. Die Wanderung führte zum Fluss. Dort war das Wasser tief genug zum Baden für uns. Balduin schwamm schon, als wir gerade erst die erste Pfote ins Wasser setzen, denn Schwimmen ist sein Lieblingshobby Nummer Zwei. Ich leistete ihm beim Baden Gesellschaft und auch Lucy wagte sich ins Wasser und wir drei kühlten uns schön ab. Danach ging es dann heimwärts, wir waren alle sehr müde und machten gleich auf der bequemen Couch ein Nickerchen. Unsere Mamas schauten sich die vielen Fotos an, die Tante Heidi gemacht hatte und guckten danach einen Film. Ich schlief zufrieden neben meiner Freundin und meinem Bruder.

Der perfekte Abend

Irgendwann waren unsere Papas wieder da! Und sie hatten uns einen leckeren Fisch mitgebracht! Zuerst machten sich die Menschen über ihr Abendessen her, das Mama in der Zwischenzeit gemacht hatte und von Lucy tatkräftig dabei unterstützt wurde, danach bekamen wir dann unser Essen. Lucy bekam die Hinterflosse, Balduin ein Mittelteil und ich den Teil mit dem Kopf. Es schmeckte super! Die Menschlinge saßen noch eine Weile da, kraulten uns, redeten, aßen Cracker, gaben uns ein paar kleine Stücke davon ab (schmeckte köstlich, eine gute Beilage zum Fisch!) und irgendwann war ich hundemüde. Unsere Tante und unser Onkel wahrscheinlich auch, denn sie fuhren dann mit Baldi heim und wir gingen dann auch ins Bett. Ich krabbelte unter die Decke und kuschelte mich zufrieden an meine Mama, die mich kraulte, bis mir die Augen zufielen. Lucy lag bei Papa und schnarchte bereits. Ich freue mich schon auf das nächste mal. 

Iiih , die knutschen!
Iiih , die knutschen!
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Wellnesswochenende ohne Eltern

Von den vielen verrückten Dingen, die Zweibeiner so zu tun pflegen, sind ihre Bräuche eines der merkwürdigsten. An einem Tag im Jahr legen sie zum Beispiel Eier in ihren Garten und tun dann so, als wäre es total überraschend, diese genau dort, wo sie die selbst abgelegt haben, wieder zu finden. Ein anderes Mal holen sie einen Baum ins Haus und markieren nicht einmal daran. (Wofür holt man ihn dann rein?!) Ganz zu schweigen von ihrer Tradition, in einer Nacht komische kleine bunte Explosionen am Himmel zu beobachten und darauf mit Sekt anzustoßen. Einen neuen Brauch haben unsere Menschlinge am Wochenende gefeiert, denn da haben die Eltern meines Bruders geheiratet. Meine Eltern waren auch eingeladen und waren den ganzen Tag bis zum nächsten Morgen einfach weg. Und wir?

Hotel Tante Lisi

Mama und Papa brachten uns früh vor der Hochzeit zu unserem Babysitter, den wir noch gut kannten: Es war unsere Tante Lisi! Die Freude sie zu sehen, war riesig. Wir hüpften aufgeregt herum und Lucy begrüßte sie lautstark und dann waren unsere Eltern plötzlich weg. Nur unsere große Reisetasche war dageblieben ...und wir. 

Tante Lisi machte mit uns erstmal einen tollen Spaziergang und spielte den ganzen Tag ausgiebig mit uns. In der Tasche hatten wir einige unserer wichtigsten Spielzeuge, unser Essen, unser Bettchen, Kekse und ein Kaui, so dass wir sehr beschäftigt waren. Nach all den Spielen und einem großen Spaziergang am Fluss waren wir dann schon ziemlich zufrieden und wir ließen uns auch ausgiebigst kraulen und kuscheln. Die Nacht ohne unsere Menschlinge war schon seltsam. Doch dann war es irgendwann wieder Morgen und eh wir uns versahen, waren Mama und Papa schon wieder da um uns zu holen! Die Zeit bei unserer Tante war schnell vergangen. Noch während der Autofahrt wurden unsere Lider schwerer und schwerer und wir tapsten dann zielsicher ins Bett. Wir wollten nicht mal mit unserer Katze spielen, die im Flur herumstolzierte. So müde waren wir! Mama und Papa waren begeistert, wie gut Tante Lisi für uns gesorgt hat.

Danke nochmal, Tante Lisi! Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder! 

Männer-/ Rüdentag

Kürzlich war Männertag und als jemand, der wirklich gern das Beinchen hebt, habe ich diesen Tag natürlich gebührend gefeiert.

Mein Bruder durfte natürlich nicht fehlen und so reiste er mit seinen Eltern am Vorabend an. Am nächsten Morgen ging es früh raus, weil unsere Papas zum Angeln fuhren. Wir Dackel spielten ausgelassen miteinander.

Eigentlich hätten wir eine Waldwanderung machen können, aber zum einen waren an diesem Tag viele betrunkene Männer unterwegs und andererseits gings Mama nicht so gut. Aber an diesem warmen Tag hatten wir auch auf unserer Wiese Spaß beim Schnüffeln, Herumtollen und Buddeln. Wir waren so erledigt danach! 

Zuhause mussten wir dann erstmal ein Nickerchen machen. Bald darauf konnte Tante Heidi auch unsere Papas abholen. Sie brachten Fisch mit! Damit war unser Abendessen gesichert und der Fisch hat uns toll geschmeckt!


Leider ging es Mama dann immer schlechter und die Tage danach verbrachten wir größtenteils am Krankenbett. Arme schwächliche Menschlinge. Aber wir päppeln sie schon wieder auf! 

P.S.: Es ist jetzt Mai! Damit sind wir das Motiv im Dackelkalender! 

Welcher Hundetyp ist der Bud?

Bei diesem Regenwetter hatte ich keine große Lust, die Couch zu verlassen und nutzte stattdessen die Zeit, um ausgiebig mein Geweih zu benagen. Und wie ihr wisst (und wie man auch an meinem Denkergesicht ablesen kann), kommen mir dabei die klügsten Gedanken. Zum Beispiel, dass Dinge, die von den Menschlingen in Eimer oder Körbe geworfen werden, total spannend sind oder Essbares auch außerhalb meines Napfes auftauchen kann oder auch, dass Dinge, die aus der Katze rauskommen, prima in den Dackel hineinkönnen!

Jedenfalls sinnierte ich so darüber nach, wie unterschiedlich wir Hunde eigentlich sein können. Stellt man Lucy mal neben unseren Kumpel Finn, fällt es schwer zu glauben, dass beide echt derselben Art angehören und damit meine ich nicht nur den Größenunterschied. Mir wurde klar, dass es verschiedene Hundetypen gibt. Und ich gehöre wahrscheinlich zu einer der coolsten.

Die Hundetypen

Prinzessin Lucyfee

Ladys first!

Also, Hundetyp 1 ist... die Prinzessin.

Die Prinzessin erkennt man schnell. Sie isst nicht alles und erst recht nicht von Jedem -ich bitte dich, gutes Personal ist wichtig! Alle Menschen kann sie nicht leiden, sie sucht sich genau aus, wen sie leiden kann und wen nicht. Sie hat besondere Bedürfnisse, was z.B. ihren Sitzplatz angeht. Lucy muss immer auf den Schoss. Verwehrt man ihr diesen Wunsch, wird man leiden. Lucy kann nämlich stundenlang quengeln, mit einem Repertoire an hohen, durchdringenden Lauten. Diese variierbaren Geräusche kann sie bei jeder Gelegenheit von sich geben. Heb mich hoch! Gib mir Essen! Das Gras ist zu nass! Da war eine Katze! Dort läuft ein anderer Hund! Diese Mülltonne ist mir unheimlich! Dreckig macht sich die Prinzessin ungern, baden geht sie nur, wenn es warm ist, ihr danach ist oder sie sich von der Wasserfreude anderer Hunde mitreißen lässt. Am liebsten sitzt sie auf dem Schoss eines Menschen und hört sich Komplimente und Liebesbezeugungen an. 

 

Klar, manchmal springt sie auch in eine Schlammpfütze rein und probiert erstmal alles, was essbar aussieht. Aber sie ist trotzdem launenhaft und sehr sensibel- eben eine echte Prinzessin. 

Der Primus

Ja? Wirfst du jetzt den Ball?
Ja? Wirfst du jetzt den Ball?

Der Primus, Hundetyp Nr. 2, ist wohl der Hund, von dem die meisten Hundebesitzer träumen. Niemals würde er weglaufen, er befolgt jedes Kommando sofort und überhaupt lernt er jeden Trick sofort. Naja, ganz so extrem ist es natürlich in Wirklichkeit nicht, aber manche Hunde zeigen sich echt immer von ihrer Glanzseite. Einige Hundeeltern sind neidisch, manche finden so einen Primus auch langweilig. Finns Mama zum Beispiel ist sich mit meiner Mama einig: Ein Hund muss sich auch mal wie ein Hund benehmen und ohne unsere Macken wäre es ja auch irgendwie langweilig. Die Balance zwischen langweiligem Streber und bravem Jungen ist also sehr schwer zu halten. Um es besser zu erklären ein Beispiel: Finns Bekannte, ein Colliegespann, ist immer totaaal brav. Macht nie was von sich selbst aus. Und ist schnarchlangweilig. Mein Bruder Baldi dagegen gehört zu den braven Jungs: Er macht, was er soll, hat aber nicht verlernt ordentlich mit mir zu spielen, Stöcke zu bringen oder durch Pfützen zu springen. Er ist halt einfach klug, aber das liegt ja in der Familie! Er lernt total gern und wird oft für seinen Gehorsam gelobt. Hätte der Primus nichts, womit er seinen klugen Kopf beschäftigen kann, wäre ihm schnell langweilig. Aber er würde sich nicht beschweren, wie die Prinzessin, denn das Wohlwollen seines Herr und Meisters steht immer an erster Stelle.

Der Chillhund

Hundetyp 3: Der Chillhund!

Er ist immer gut drauf, er trabt lässig durch die Gegend, wirft Hündinnen den Checkerblick zu, er bleibt immer cool. Seine gute Laune und seine Fröhlichkeit sind sein Hauptmerkmal. Es gibt Essen? Toooll, das mag ich am liebsten! Es geht raus? Oh super, rausgehen mag ich am liebsten!!! Ist das ein Ball??? Oh mein Gott, ich mag Ballspielen am liebsten! So ungefähr denkt der Chillhund. Er freut sich über alles und mag so ziemlich jeden. Ein typischer Vertreter dieses Hundetyps ist mein Freund Finn. Er ist groß, total cool und nicht leicht aus der Ruhe zu bringen. Auch ein Kollege ist Sina, die sich ebenfalls über jeden und alles freuen kann und dann zum Freudenflummi wird.

Der Powerhund

Hundetyp 4: Der Powerhund ist häufig ein Jäger oder ein Sportler, also ein Hund, der gern alles gibt. Kuscheln auf der Couch und Männchen machen ist zwar schön und gut, aber der Powerhund freut sich noch viel mehr, wenn er durch den Wald prescht und eine Fährte verfolgt. Wer ist ständig auf Achse? Egal ob auf der Jagd oder auf einem Hundesportwettkampf, der Powerhund ist bereits aufgewärmt und startklar, wenn sich Frauchen noch die Schuhe zubindet. Ein solcher Powerhund ist Billabong. Sie geht gerne mit ihrer Mama und den Jägerkollegen zu Zeiten in den Wald, zu denen ich noch von großen Schinkenknochen träume und im warmen Bettchen schlummere. Und wenn ich dann mal meine Zähne in mein Frühstück grabe, sitzt sie bereits auf einer Wildsau. Auch beim Training gibt Billabong alles, ihre Mama brauch nicht mal Kekse! Besonders Lucy kann das nicht fassen.

Der typische Bud aka der Schelm

War ja klar, dass das beste zum Schluss kommt, was? Mama sagt immer, wenn sie einen Hund sieht, der lustig herumhüpft oder Unfug macht: "Das ist ein typischer Bud." Ein Schelm. Ein Superschurke. Ein Genie, das seine Kräfte nicht für das Gute nutzt, quasi der Deadpool unter den Hunden. Der Schelm bringt seine Menschlinge zum Lachen, er treibt gern Schabernack und ist das Gegenstück des Primus. Oh, er könnte,... wenn er wöllte... Intelligent ist der Schelm meistens schon, aber es macht ihm viel mehr Spaß, ab und an (oder öfter) mal die Ohren auf Durchzug zu stellen. Da wird eben mal ein Rabe bis auf einen Wellenbrecher gejagt, während das Herrchen schreiend hinterher rennt, es wird eben mal ein Cheeseburger geklaut, wenn keiner guckt,  oder eine Haarbürste in die Box/ Höhle der Zerstörung getragen. Aber all das meint der Schelm nicht böse, auch wenn er frech ist, kann man seiner fröhlichen Art nicht böse sein. Meistens ist es der Schelm, der besonders gern kuschelt und den Menschlingen ein Lächeln auf die Lippen zaubert. 

Und? Findet ihr jemanden wieder? ;-)

Natürlich bedeutet das nicht, dass ein Powerhund nicht mal gern einen Tag auf der Couch verbringen möchte. Ein Primus kann auch mal einen schlechten Tag haben und auch eine Prinzessin hat mal Lust, wie ein Wildschwein über einen schlammigen Feldweg zu brettern. Ein Schelm kann auch mal perfekt hören und ein Chillhund hat auch manchmal so seine Stimmungen. Aber eins bleibt immer gleich: Jeder Hund ist auf seine Weise toll. Und das merken, glaube ich, auch die meisten Menschlinge.

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Bud beim Training

Sonntag ist Trainingstag!

Nachdem wir ein paar Mal verhindert gewesen waren oder das Training ausgefallen war, durfte ich heute wieder in die Schule. Yaaay. Eben noch war ich auf Kuscheln eingestellt gewesen, hatte den Schneeflocken zugesehen, die sich wohl in der Jahreszeit geirrt hatten, als wir plötzlich angezogen und angeleint wurden und ich mich auf dem Hundeplatz wiederfand. Wie immer hätte ich gern alle Hunde begrüßt und mit ihnen gespielt, aber ich armer Junge durfte nicht. Während Lucy in Papas Jacke wie auf einem Aussichtsturm saß und es warm und bequem hatte, musste ich wieder ackern! Naja, so schlimm war es eigentlich nicht. Erst einmal führten wir vor, wie fein ich den Elefantentrick gelernt hatte, dann übten wir verschiedene Sachen in der Gruppe.

 

Weil ich der gute Junge bin, war ich total brav, ass viele Kekse und war eigentlich ganz zufrieden, ganz allein in Mamas Mittelpunkt der Welt zu stehen. Trotzdem war ich danach froh, wieder bei meiner Lucy zu sein. Und wer hätte es geahnt? Zuhause angekommen strahlte wieder die Sonne. Bis zum nächsten Mal haben wir eine neue Übung als Hausaufgabe bekommen, die Mama mit mir üben darf. 

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Papa-Wochenende

Mama auf Reisen

Nachdem Mama zu Beginn der Woche mit ihren Uniangelegenheiten beschäftigt war, dachte ich, den Rest der Woche dreht sich alles um mich, doch weit gefehlt: sie verschwand einfach so am Freitagabend. Naja , einfach so natürlich nicht. Sie gab jedem von uns einen Abschiedskuss, ermahnte uns zum Brav sein und dann ging sie. Sie wollte zu Baldis Mama und würde mit ihr einen Ausflug machen und wir blieben bei Papa. 

Ist die Mama aus dem Haus, sitzt der Dackel auf dem Drehstuhl!
Ist die Mama aus dem Haus, sitzt der Dackel auf dem Drehstuhl!

Männer (und Lucy) unter sich

Ich war natürlich ein tapferer Junge und ertrug Mamas Abwesenheit ohne...ja, okay, fast ohne Heulen. Bald saß ich gemütlich auf Mamas Bürostuhl. So lässt sichs leben. Trotzdem wartete ich ungeduldig auf Mamas Rückkehr. Es wurde Abend, es wurde Nacht und sie blieb fort. Auch den ganzen Tag darauf blieben wir allein mit Papa und machten nicht viel, außer Gassi, essen und dösen. Erneut folgte eine Nacht ohne Mama.  Dieses Mal blieb ich ruhig. Und was soll ich sagen? Das hat man von seiner Gutmütigkeit! Papa lief ebenfalls am nächsten Morgen weg! Jetzt waren wir allein und arm dran, die ärmsten Dackel der Welt. Doch hatte ich vergessen, dass mein Papa ja auch fantastisch ist, denn er kam bald darauf zurück und brachte Mama wieder mit! Die Freude war groß , als die Ausreißerin zurück war. Sie freute sich auch uns zu sehen , war aber völlig fertig und bewegte sich mal wieder wie eine Schildkröte. (Hat sie manchmal. Weiß die Katz warum.) Wir schmollten noch ein bisschen wegen ihrer Abwesenheit, doch ich war froh , sie wieder da zu haben und wir legten uns vorsorglich auf sie drauf , damit sie nicht wieder geht. Dackel gut , alles gut!

Blogparade "Hündische Lieblingsstücke"

Im Laufe des Hundelebens sammelt sich einiges an und damit meine ich nicht, die Kilogramm an Haaren oder Fässer voller Sabber, sondern all die Spielzeuge, Schmusedecken, Halsbänder, Kuscheljacken und was es sonst noch alles gibt.  Seit unserem Zahnwechsel habe ich die Spielsachen unserer Kindertage gründlich umstrukturiert, doch unsere Spielkiste ist immer noch randvoll. Einiges daraus lieben Lucy und ich besonders und anlässlich der Blogparade zum Thema "Hündische Lieblingsstücke" führe ich euch nun diese Heiligtümer vor.

 

 Vielen Dank an dieser Stelle an Kellie vom Yorkshiere Terrier Blog  und liebe Grüße an Kimi, Amy und Blanket! (Wir kleinen Hunde müssen zusammenhalten!)

Die Lieblingsstücke

Die Heiligtümer der Lucy

Lucy hat Schwein gehabt! Grunz grunz!
Lucy hat Schwein gehabt! Grunz grunz!

Vor ungefähr einem Jahr fand ganz in unserer Nähe eine große Hundeausstellung statt und weil dort auch unser Züchter war, haben wir dort vorbeigeschaut. Dort gab es viele Stände mit den unterschiedlichsten Gaumenfreuden für den Hund und natürlich auch Spielsachen und dort fanden wir etwas ganz besonderes. Lucy war ja schon immer etwas zurückhaltender, auch, was Spielzeug anging. (Ganz im Gegensatz zu mir, der mit allem und jedem spielen will.) Während ich mich begeistert auf jedes Ziehtau, jeden Ball und jedes Plüschtier stürzte, war Lucy eher vorsichtig und musste erst zum Spielen animiert werden. Auf besagter Ausstellung gab es einen Verkaufsstand, der an mehreren Ständern Spielzeug hängen hatte. Lucy, oben auf Mamas Arm, betrachtete das Angebot mit schüchternen Blicken, bis Mama das Schwein entdeckte. Es war aus rosafarbenem Latex und sah nicht allzu robust aus, weshalb wir so etwas noch nie bekommen hatten. Mama drückte aus Neugier das Schwein, in Erwartung eines hohen Quietschgeräusches, doch stattdessen ertönte... ein tiefes Grunzen. Sowohl ich als auch Lucy waren total fasziniert. Erneut ließ Mama das Schweinchen grunzen und als Lucy mit leuchtenden Augen zu ihr hochschaute, wusste ich bereits, dass wir nicht ohne das Schwein heimfahren würden.

Jedoch ist das noch nicht das Ende vom Lied,...äh,...Grunzen. Zuhause stellte sich schnell heraus, dass das Latex wirklich nicht viel aushielt. Wir waren alle beide scharf auf das Schwein, doch obwohl wir damit nur unter Aufsicht spielen durften, fehlten dem Borstentier bald der Ringelschwanz und die Ohren. Mama geriet ins Schwitzen. Wenn das Schwein zerstört werden würde, wäre Lucy sicherlich enttäuscht und jeder, der ihren Blick in dieser Verfassung schon mal zu spüren bekommen hat, weiß, wie schwer dieser zu ertragen ist. Also tat Mama das einzig vernünftige: sie bestellte im Internet gleich noch zwei Ersatzschweine. Zwei der drei kleinen Grunzschweinchen leben noch, auch, wenn sie das ein odere andere Körperteil eingebüßt haben.

 

Zum Schwein:

  • bei Amazon 
  • für 8,96€ 
  • nicht sehr robust, es sollte deshalb immer unter Aufsicht gespielt werden
  • besitzt eine tolle Grunzstimme, die Lucy immer noch ziemlich begeistert

 

Das budigste meiner Spielzeuge

Mamas liebe Freundin Viviana, Lucys Patentante, hat uns letzten Sommer eine besondere Freude gemacht, in Form eines Überraschungspaketes. Darin befand sich etwas, was wir noch nie zuvor gesehen hatten: ein Geweih! Geweihstücken zählen ja zu den Kauspielzeugen und haben den Vorteil, lange zu halten und beim Kauen die Zähne zu reinigen. (Ja, das ist das Geheimnis meiner makellosen, weißen Zähnchen, jetzt kennt ihr es!) Natürlich haben Knochen einen ähnlichen Effekt, werden aber schneller gefressen und machen, wenn man Pech hat, Knochenkot. Das Geweih dagegen braucht Monate, bis es zerkaut ist. Das Geschenk von Tante Viviana ist mittlerweile nur noch ein kleiner Stummel, den ich trotzdem hin und wieder gern mit meinen Zähnchen bearbeite, für die Zeit im Büro während Mamas Praktikum haben wir aber nochmal ein neues bekommen, was ein Stück größer ist.

 

...Noch! Ich liebe jedenfalls mein Geweih und kaue gern darauf herum, während ich meinen gewichtigen Gedanken nachhänge. Am liebsten nage ich daran auf besonders bequemen Plätzen: auf dem Sofa, im Bett, in meiner Box, im Körbchen, ... Übrigens krümelt es auch nicht so sehr, wie andere Kauspielzeuge.

In diesem Video seht ihr, WIE beliebt das Geweihstück wirklich ist! Mein Bruderherz zumindest fand es auch sehr verlockend, aber wir alle wissen ja, dass es mein Geweih ist.

Zum Geweih:

 

  • bei Fressnapf 
  • für 11,49€ in Größe L (80g-140g, eigentlich für mittelgroße bis große Hunde, aber wir sind ja zu zweit)
  • hält monatelang
  • reinigt die Zähne
  • keine Verdauungsprobleme, da es sehr langsam zernagt wird

Mamas Lieblingsstücke

Weil Mama meine ergebene Skl...Sekretärin ist, darf sie auch benennen, welche hündischen Besitztümer ihre Favoriten sind und das sind zwei, für jeden Hund eines:

 

Die Trainingsbox

Mama hatte irgendwann letztes Frühjahr in einer Buchhandlung eine Lernbox entdeckt. Diese  Schachtel beinhaltete eine Pfeife und ganz viele Trainingskarten, sowie ein Anleitungsheft. 

Auf den Karten, die nach Schwierigkeit geordnet sind, sind detaillierte Anleitungen für Tricks und der Aufbau von Trainingseinheiten schön erklärt. Bisher haben wir davon noch nicht einmal die Hälfte geübt, so viele Karten sind das! Diese Beschäftigung macht Spaß und hält immer neue Anregungen parat, was man uns denn noch so außer Rolle Rolle und Männchen beibringen könnte. 

 

Der Preis (siehe unten) war es durchaus wert, weil man wirklich lange etwas davon hat. 

 

 

Zur Trainingsbox:

  • gekauft im Buchladen  
  • erhältlich für 12,99€ im Internet bei Weltbild
  • enthält Übungskarten, Anleitungsheft und Pfeife
  • Übungen sind eingeteilt in drei Kategorien: Basics (Grundkommandos wie "Sitz" oder "Komm"), Erziehungsübungen (z.B. Apportieren, Verhalten beim Autofahren) und weiterführende Übungen (z.B. Mantrailing)
  • der Übungsplan ist gut aufgeteilt (manche Tricks brauchen gewisse Vorarbeit) und gut erklärt, wie man es anfängt
  • Themen sind sehr abwechslungsreich, von Dummytraining bis Leinenführigkeit 
  • Konditionierung mit der Pfeife ist gleich zu Beginn gut beschrieben, die Pfeife selbst besteht aus Plastik und leistet uns gute Dienste

Der Erdbeerhoodie

War ja jetzt irgendwie klar, dass der noch auftaucht, oder? Mama wäre nicht Mama, wenn sie sich nicht ständig darum sorgen würde, ob wir in Eis und Schnee nicht frieren. (Zum Glück ist bald Sommer!) Lucy ist aber auch wirklich eine kleine Frostbeule und besitzt daher eine bescheidene (haha!) Auswahl an Kleidungsstücken. Gerade nach der OP fror sie ständig durch ihren nackten Bauch und wirklich dickes Fell hat sie vorallem an der Brust auch nicht wirklich.  Neben den wasserdichten, gefütterten Winterjacken und dem Regenmantel mit der Kapuze gegen nasse Öhrchen, deren praktischer Nutzen nicht völlig abstreitbar ist, hat Lucy aber auch diesen berühmten Pulli, den Mama gekauft hat, weil er einfach niedlich aussah: der Erdbeerhoodie. Jedes Mal aufs neue danke ich der Welt, dass ich zu groß für dieses Ding bin, Lucy aber passt rein. Er besteht aus kuschligem pinken Fleecestoff und ist für die Zeit im Jahr, an der es langsam kälter wird oder noch kühl ist, als Übergang von dem dicken Anorak zur kleidungslosen Sommerzeit.  Mama liebt den kleinen Pullover an Lucy und macht jedes mal ein langes "Awww", wenn sie darin herumhoppelt. Lucy gefällt vorallem die Aufmerksamkeit. Weiber!

 

 

Zum Hoodie:

  • ursprünglich bei Amazon gekauft, dort aber mittlerweile nicht verfügbar
  • bei Banggood für 4,51€
  • Lucy hat ihn in Größe S, er geht aber nicht bis zur vollen Rückenlänge
  • besitzt eine kleine Kapuze und hat auf dem Rücken einen Erdbeeraufnäher
  • besteht aus 100% Fleece und Niedlichkeit

Du hast auch hündische Lieblingsstücke? Dann mach bis zum 30. April 2016 mit bei der Blogparade! Weitere Infos findet ihr HIER!

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Hundewetter

April, April, der weiß nicht, was er will... ist der April ein Dackel?

...natürlich nicht! Ein Dackel weiß ja schließlich, was er will!

Bei mir ist das ganz klar das Buddeln, Lucy findet eher Essen wichtig. Was wir nicht leiden können, wissen wir auch ganz genau: Ikswetter. Als Ikswetter bezeichnet man ein Wetter, bei dem ein Hund keine Pfote vor die Tür setzen möchte, aber (dank Frauchen oder Herrchen) notgedrungen Gassi gehen muss. Und der April ist voller Ikswetter! Kaum hatte Mama das Monatsblatt unseres (Dackel-) Kalenders umgedreht, fielen die ersten Schneeflocken! Zum Glück schmolz das weiße Zeug im Laufe des Tages.

Über Ostern wurde es dann richtig schön und warm, so dass wir unsere Pelze genüsslich in die Sonne hielten. Mama ging mit uns mehrmals in den Wald, weil es dort einfach zu schön war und setzte sich mit uns auf die Wiese, soll heißen, sie saß, Lucy rannte herum und ich widmete mich dem mäusehaltigen Erdreich. Im Wald selbst gibt es einen kleinen Bachlauf mit vielen natürlichen Dackelbadebassins, in denen wir schon geplanscht haben. Es war kühl, aber erfrischend nach dem Laufen und Buddeln! 

 

Doch nun begann Mamas neues Semester, die schöne Zeit des Praktikums und des Bürodackelalltags war vorbei und wir müssen nun wieder das Haus hüten, während unsere Eltern ihren Beschäftigungen nachgehen. Ich meine, auf die Wachfähigkeiten der Katze kann man sich ja nicht verlassen, also ist es natürlich mein Job, als Herr im Haus für Recht und Ordnung zu sorgen, wenn die Menschlinge unterwegs sind. In dieser Woche war an allen Tagen, an denen Mama zur Uni musste, strahlender Sonnenschein. Sie vertröstete uns und versprach große Spaziergänge, an ihren freien Tagen. Und, wer hätte es geahnt? Kaum ist Mamas Uniwoche vorbei, schifft es. Ikswetter, wie es im Buche steht. Vielleicht ist der April ja doch ein wenig dackeliger als die anderen Monate.

Die Badesaison ist eröffnet!
Die Badesaison ist eröffnet!

Das Praktikum geht zu Ende

... Wie man so schön sagt: Alles hat ein Ende, nur die Wurst frass der Dackel. Oder so ähnlich? Jedenfalls ist Mamas Praktikum nun vorbei und der Bud arbeitet nun wieder in Heimarbeit, schwer beschäftigt damit, die Inneneinrichtung umzugestalten (ich denke, ein Teppich aus Toilettenpapierfetzen liegt dieses Jahr im Trend!) mein Geweih zu benagen und vielleicht das ein oder andere Schläfchen zu halten. 


Mein letzter Tag im Büro

Die Zeit verging echt schnell und wir hatten alle viel Spaß! Als Bürodackel habe ich viel gelernt. (Der Sitzsack löst sich in Luft auf, wenn man nicht ununterbrochen draufliegt, der Postbote ist mein Freund, meine beiden Chefs sind meine Freunde und das Büro nebenan ist voll mit potentiellen Freunden und Aktenvernichter verschlingen unnötige Energie, wenn ich das viel schneller und besser kann) 

Damit uns Mandy und Sascha nicht so doll vermissen, haben wir ihnen noch eine Tasse mit unserem berühmten Badewannen-Lucy-Bild dagelassen, bis wir uns für das nächste Fotoshooting treffen. 

Meiner Mama haben sie auch ein Abschiedsgeschenk gemacht und Mama war sehr gerührt. Menschen sind halt immer so dramatisch. Wir Hunde haben bei jedem Abschied schon wieder den nächsten Spaß im Kopf!

Trotzdem wird es mir fehlen, ein Bürodackel zu sein. Ich sollte meine Mama so erziehen, dass sie uns auch nach dem Studium mit zu ihrem Job nehmen kann! Aber erstmal beginnt für sie das neue Semester und für uns alle der Frühling. Ihr wisst, was das heißt? Buuuuddeln!!!


In diesem Sinne, euch allen ein schönes Wochenende!

Von Wachhunden und Fotomodels

Frohe Ostern Euch Allen!

Auch dieses Foto wurde von Sascha Hübsch für Wohnen in Chemnitz gemacht.
Auch dieses Foto wurde von Sascha Hübsch für Wohnen in Chemnitz gemacht.

Liebe Mithunde, ihr müsst jetzt sehr, sehr tapfer sein.

Es hoppelt da draußen ein Hase herum und wir dürfen ihn nicht jagen, weil er bunte Eier versteckt. Und jetzt kommts! Die Eier dürfen wir auch nicht fressen! Ja, ich weiß. Ich fühle mich genauso.

 

Um euch ein wenig von den unerreichbaren Freuden der Menschlinge abzulenken, erzähle ich euch ein wenig von meinen Erlebnissen! ...Oder sollte ich lieber sagen, Lucys Erlebnissen?

 

Auch mit kleinen Dackelmädchen ist nicht zu Spaßen

Hier demonstriert Lucy eine Judowurftechnik an mir, die sie im Ernstfall an Bedrohungen für unsere Mama anwenden würde.
Hier demonstriert Lucy eine Judowurftechnik an mir, die sie im Ernstfall an Bedrohungen für unsere Mama anwenden würde.

Lucy hat bewiesen, dass auch kleine Hunde wie wir Dackel Hunde sind, die durchaus auch Zähne haben! Mama hatte gerade Geld für unser Essen aus dem Futterladen von einem Automaten abgehoben, als plötzlich ein Kerl herantrat. Ob er etwas Böses im Schilde führte oder sich nicht bewusst gewesen war, dass Menschen einen gewissen Diskretionsabstand zu anderen Menschen an Geldautomaten wahren sollten, weiß ich nicht. Er kam jedenfalls, mit einem Spruch über Lucy von hinten auf uns zu. Lucy hat das gar nicht gefallen und sie hat ihre kleinen Zähne gefletscht und ihn bitterböse angebellt. Schneller als er aufgetaucht ist, war er dann auch wieder verschwunden, zu Mamas Erleichterung. Lucy war sehr stolz auf ihre Leistung als Beschützerin und die Strosse, die wir dann noch aus unserem Futterladen mitgenommen haben, hat uns gut geschmeckt. 

Trotzdem waren wir alle froh, dann im Büro angekommen zu sein. 

Irgendwie geht es in diesem Artikel nur um Lucy

Während ich armer Junge im Büro bleiben musste, gingen Mama, Sascha und Lucy Fotos machen. D.h., Sascha machte die Fotos, Lucy war das Motiv und Mama trug immerhin den Rucksack mit den Requisiten. Ich durfte nicht mit, weil man mich dort auf dem belebten Platz nirgendwo anbinden konnte und wollte, deswegen blieb ich da. Und auf dem Schoß meiner Chefin war es dann auch sehr bequem.

 

Lucy setzte man dann tatsächlich Ohren auf, was ihr nicht sonderlich gefiel. Aber für die Kunst/ Leckerlis tut man halt, was man kann. 

Noch ein paar Links zum Schluss!

Lucys Modeldienste wurden übrigens auch wieder für Artikel gebraucht. Diesen hier und den da, den Mama geschrieben hat.

Keine Angst, mehr vom Bud gibt es das nächste Mal wieder! Bis dahin, euch allen ein paar schöne Feiertage! Euer Bud

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Ein Wochenende mit Baldi

Dieses Wochenende kam endlich mal wieder mein Bruderherz zu Besuch! Wir hatten uns schon eine Weile nicht gesehen und so freuten wir uns riesig, wieder gemeinsam spielen zu können!

Und das taten wir dann auch ausgiebig. Lucy mischte kräftig mit und versuchte, wahllos in Beine und Schwänze zu beißen.


Am Abend gingen unsere Eltern essen und wir blieben allein Zuhause. Sie denken, wir hätten geschlafen, aber heimlich haben wir natürlich Party gemacht- aber verratet es keinem!


Auch am nächsten Morgen spielten wir noch ein bisschen miteinander, bevor Baldi dann heim musste. Weil Mama auf die Buchmesse wollte und Papa unsere Freunde eh heimfahren musste (deren Auto kaputt ist, höchstwahrscheinlich weil Balduin zu wild damit gerast ist), kam ich sogar um die Schule herum und konnte mich vom vielen Toben erholen. Als unsere Eltern zurückkehrten, war ich noch ganz verschlafen. Gut, dass wir dann nachts im gemütlichen Menschenbett schlafen können, wo es noch bequemer ist! Ich bin gespannt, was die neue Woche für uns bereit hält! 

Der Bud zwischen Schule und Job

 

 

Wie ihr wisst, bin ich momentan ein schwer beschäftigter Dackel. Nicht nur, dass ich berufstätig bin und vor Fleiß nur so strotze, nun bin ich in einer neuen Trainingsgruppe!

Ich weiß, was ihr jetzt denkt. "Wie schafft es dieser gutaussehende, kluge und liebenswerte junge Rüde nur, bei all seinen Verpflichtungen noch seinen Hunde-Blog zu pflegen?" Tja, ich weiß. Ich bin eben der fantastische Bud.

Die Hundeschule

Jeden Sonntag heißt es nun für uns ab ins Abenteuermobil und wir fahren zum Training. Weil Lucy ja sooo viel braver ist als ich (Streber), bin erstmal nur ich dabei, während sie mit Papa zuguckt und sich die Ohren über mich ablacht. (Papa kommt mit, weil Mama nicht gern das Abenteuermobil steuert, sie ist darin echt katzmiserabel. Lucy ist dabei, weil sie sonst zuhause ne wilde Party mit dem Nachbars Beagle schmeißt.) 

Dort sind viele andere Hunde und alle sind sie größer als ich! Ich bin der einzige Dackel und weiß, dass dies eine schwere Bürde ist, schließlich muss ich die Fahne meiner Rasse hochhalten und allen beweisen, wie dackelig ich bin. Das habe ich schon ganz gut hinbekommen, indem ich durch Meditation (Schnüffeln) meine Mama komplett ausgeblendet habe. Jetzt habe ich den Salat und darf nirgendwo mehr schnuppern, außer sie erlaubt es mir! So ne Katzengrütze! Aber ein Gutes hat das Ganze: Lucy darf es auch nicht mehr. Haha! Geteiltes Leid ist bekanntlich halbes Leid!

Außerdem gibt es jetzt das Essen nur noch aus Mamas Hand gegen Tricks. Sie übt mit mir jetzt etwas, das sich "Elefantentrick" nennt, dazu berichte ich ein andermal ausführlicher.

 

Habe ich eigentlich erwähnt, dass Mama nun für uns kocht? Wir essen jetzt nur noch feinstes Barf, das schmeckt mir super! Lucy auch, keine Frage. Wir können es kaum erwarten, dass endlich wieder Essenszeit ist!

Der Held der Arbeit

Auf der Arbeit gefällt es mir total gut! Ich finde meine Kollegen total toll und habe mich schon daran gewöhnt, morgens in den Zug zu steigen und voller Motivation zur Arbeit zu dackeln. Aufmerksamkeit und Krauler bekomme ich auch zufriedenstellend oft, muss mir diese aber mit Lucy teilen, die ja den Niedlichkeitsbonus durch ihre Kaninchengröße und die großen treudoofen Augen hat. (Natürlich weiß ich, dass ich auch süß bin, aber meinen Blick bezeichnet man eher als "frech", "schurkisch" und "klug".) Schade, dass es nur ein zeitlich begrenztes Praktikum ist, Spaß macht es uns allen Dreien dort zu sein. 

Achja, ich wollte euch heute noch in meine streng vertraulichen Aufgaben einweihen:

Im Bild erkennt ihr mich bei drei meiner Hauptaufgaben:

  • Sonnenabsorbator
  • Raumverschönerer
  • Geweihhärtetester

Außerdem bin ich noch tätig als Krümelsucher, Drehstuhlprobesitzer, Sitzsacksicherheitstester, Ernährungsberater, Empfangsda...ckel, Fotomodell, Showkampfmanager und -kämpfer, Bewegungsmelder, Wachteckel, Prinzessinnenbettwarmhalter, TreppenstuntmanMamainspiration und Alleinunterhalter. Und es kommen täglich neue Aufgabenbereiche dazu! 

Jetzt werde ich erstmal ein Schläfchen machen nach soviel schwerer Arbeit und freue mich schon aufs Abendessen. Heute gibt es feinstes Rind mit Creme de la Brócolie. Soll ja gesund sein.

Bis bald, euer Bud!

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Lucy, das Model und Bud, der Minnesänger

Dackel im Arbeitsalltag

Der Fensterplatz ist für den Dackel reserviert!
Der Fensterplatz ist für den Dackel reserviert!

Wie ich euch ja bereits erzählt habe, bin ich seit neusten berufstätig. Jeden Morgen wirft mich Mama aus dem Bett und ich hätte gern noch länger geschlafen, weiß aber, die Pflicht ruft. Lucy und Mama stehen meistens etwas eher auf als ich, Weiber brauchen halt früh ein bisschen länger im Bad. Bin ich dann auch aus dem Bett gefallen, essen wir alle noch ein schnelles Frühstück und Mama versucht, durch einen Kaffee munter zu werden. Dann wird unser Rucksack gepackt, die Kuscheldecke ist immer drin, die Leckerlis und Spielsachen wechseln immer mal, bei Regen kommen noch Feuchttücher für schmutzige Pfoten und ein Handtuch dazu. Dann werden Jacken und Leinen angelegt, der Kotbeutelvorrat, manchmal mit Motiv passend zur Jahreszeit, wird ein letztes Mal kontrolliert, wir winken der Katze ein Aufwiedersehen und bewegen uns zuerst zur Pipiwiese. Dort leert sich vorallem Lucy am liebsten. Dann geht es Richtung Bahnhof, während ich emsig markiere und Mamas Tüte immer voller und mein Darm immer leerer wird. Manchmal müssen wir uns deswegen dann beeilen, der Zug wartet leider nicht extra für meine Häufchen. Sollte er aber, ppfffh.

Am Bahnhof angekommen, geht es erstmal in den Fahrkartenladen. Dort arbeitet eine nette Dame, die mich immer streichelt, mit ihren Dackeln. Diese kommen dann auch kurz schnuppern und wir tauschen uns aus. "Arbeitet ihr beiden hier?" "Sieht man doch." "Ja ja, wir sind auch unterwegs zur Arbeit." Verständnisvolle Dackelblicke. Dann hat Mama auch schon meine Fahrkarte bezahlt und der Zug kommt draußen vorgefahren. Ich bin der einzige von uns, der einen tollen Fahrschein hat, da Mama mit ihrer Studentenkarte kostenlos fahren kann und Lucy in den Hunderucksack passt. Weil ich von uns dreien der coolste bin, darf ich meistens am Fenster sitzen. Das gefällt mir gut! Die Welt draußen rauscht vorbei und ich schätze, ich könnte genauso schnell laufen. Bin aber ein Dackel, der den Komfort von Zugreisen zu schätzen weiß. Der Schaffner kennt mich schon und ist beeindruckt, wie brav wir sind. 

Irgendwann sind wir dann angekommen und laufen zu meinem Arbeitplatz. Es ist schon allein anstrengend, den Weg bis dahin zu markieren! 


Auf der Arbeit angekommen, begrüße ich als erstes begeistert meine beiden Kollegen. Dann gehe ich auf meinen  (Arbeits-)Platz, das rosa Prinzessinnenkörbchen, das uns ursprünglich Lucys liebe Patentante Viviana für Lucy geschenkt hatte, aber wir sind uns natürlich alle einig, dass dieses rosa Körbchen mit den Schleifchen und Rüschen den perfekten Kontrast zu meiner herben Männlichkeit bildet und ich deswegen darin liegen muss. Lucy darf auch ab und zu drin liegen, wenn ich in Gönnerlaune bin. Also zurück zu meinem Tagesablauf: im Körbchen benage ich meistens erstmal mein Geweih. Für die Menschen sind Kaffee oder Schokolade häufig ein Mittel um die Kreativität anzuregen, zumindest verschlingt Mama pro Hausarbeit gute fünf Tafeln. Für mich hat das Geweihnagen denselben Effekt und danach gestalte ich Kartons mit Hilfe meiner Zähne um, gucke, was die anderen so machen und motiviere sie durch mein lässiges Herumdackeln. Dann liege ich manchmal auf Mamas Schoß oder im Bettchen und inspiriere Mama. Mein Spielball, aus dem Leckerlis fallen, ist auch hier und wir jagen ihn durch das ganze Büro. Leckerlis müssen schließlich gut verkostet sein.  Nach all der harten Arbeit schlafe ich auch ein bisschen. 

Lucy, das Check-App Hundemodel
Lucy, das Check-App Hundemodel
Und ich hab aufgepasst, dass auch alles seinen Gang geht.
Und ich hab aufgepasst, dass auch alles seinen Gang geht.

Diese Fotos wurden für die Seite check-app.de von Sascha Hübsch gemacht.

Lucy, das Model

Auch Lucy hatte viel zu tun, denn sie wurde zum Model erklärt. Sie eignet sich dafür einfach hervorragend- sie ist süß, klein und bleibt in der Aussicht für ein Leckerli überall sitzen. So schrieb Mama ihre Artikel, ich motivierte das Umfeld und Lucy sah gut aus, so tat jeder das, was er konnte. 

Die Zweibeiner hatten viel Spaß sie zu fotografieren, eben weil sie immer so brav sitzen blieb und Lucy hielt tapfer durch, die Augen fest auf das Leckerchen geheftet. Was sie danach natürlich dann auch bekam. Ich glaube, dadurch wurde ihre Eitelkeit noch bestärkt, sie möchte jetzt nur noch mit "'Miss Lucy" angesprochen werden und hätte ihr Happi gern auf einem silbernen Tablett serviert. Ans Bett gebracht, natürlich.

Achtung, es folgen viele Links zu den Artikeln!

Das erste Fotoshooting brauchten die Menschlinge für ein Handyspiel, über das Mama geschrieben hatte. Den Artikel findet ihr hier, ihr braucht nur zu klicken. Lucy brauchte dafür nur lasziv im Bett liegen, gierig auf ein Leckerli zu schauen und abzuwarten. Außerdem gibt es noch einen Artikel mit Bildern von uns, den aber nicht Mama geschrieben hat. Mal gucken?

Das zweite war schon umfangreicher, Mama testete mit ihr einen Haustiertracker, also ein Gerät, mit dem man uns orten konnte, und schrieb auch darüber einen Artikel (klick!). 

 

 

 

edit: Unser Wohnungsrundgang von "Wohnen in Chemnitz" ist nun auch online!

 

Mit diesem Bild ist Sascha doch ein Kunstwerk gelungen, oder?
Mit diesem Bild ist Sascha doch ein Kunstwerk gelungen, oder?
Nach der Arbeit gehts dann heim. Lucy ist unsere Fahrerin.
Nach der Arbeit gehts dann heim. Lucy ist unsere Fahrerin.

Budiger Minnegesang

Zwischen all der Arbeit beschäftigte mich dann noch etwas. Beim abendlichen Gassi stieg mir ein wunderbarer Duft in die Nase, an dem ich mich festschnüffelte, ihn inhalierte und versuchte, ihn aufzulecken. Mama war genervt und brachte uns wieder hinein, es war Bettchenzeit für kleine Dackel. Doch ich konnte den betörenden Duft nicht vergessen. Es war der Duft einer Hündin, die mitten in ihrer Hitze stand und ich war überzeugt, diese unbekannte Schöne war die Eine. Ich winselte leise unter der Bettdecke, was Mama dazu veranlasst, kritisch meinen Bauch abzutasten und meine Temperatur an der Nase zu befühlen. Also jammerte ich noch ein bisschen und sprang aus dem Bett. Mama folgte mir und brachte mich runter, sie glaubte wahrscheinlich, ich müsste dringend einen Brownie auf die Wiese legen. So zog ich kräftig in meine Wunschrichtung und meine überlistete Mama lief mit mir zu der Stelle, an der der süße Duft der Liebe hing. Als ich schnupperte, leckte und gurrte, dämmerte Mama, dass ich sie reingelegt hatte. Verärgert schleppte sie mich wieder ins Bett, doch ich war jetzt voller Sehnsucht und heulte und jaulte und sang der fremden Herzensdame Liebeslieder. Kunstbanause, der sie ist, verbannte sie mich ins Badezimmer. Ich sang noch ein Weilchen, dann bemerkte ich, dass ich hier ganz alleine war. Mein oh-du-begehrenswerte-Hündin-Heulen wandelte sich zu meinem Ich-bin-alleine-Heulen und nach einer Weile holte mich Mama endlich wieder ins kuschlige Bett, wo ich dann auch schlief.

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Pyjamaparty mit Finn

Mama hatte uns schon versprochen, dass wir eine Überraschung bekommen würden und diese Überraschung war ein...

...Finn!

Finns Frauchen hatte so ein Menschending zu erledigen und damit Finn sich nicht langweilen sollte, würde er als Übernachtungsgast bei uns bleiben.


Wie aufregend! Mein Kumpel Finn ist ja ein echt cooler Zeitgenosse. Er ist groß und stark wie ein Bär (so groß werde ich bestimmt auch mal oder ich kletter auf einen Stuhl) und immer gut gelaunt. Ich bin total fasziniert von ihm und bin gleich um ihn herumgehüpft. Lucy fand es auch super, dass Finn zu Besuch war und so war der große Labrador erstmal von aufgekratzten Dackeln umzingelt.

Wir waren dann relativ schnell müde und wollten erstmal ein Päuschen machen, nur Finn hatte noch Energie und wollte weiter toben und spielen. Bis er dann mal ein kurzes Nickerchen machte, vergingen viele Stunden. 

Zwischenzeitlich wollte Lucy lieber zu Mama aufs Sofa, weil Finn auf sie getreten war und sie dann erstmal schmollen musste. Typisch Weiber. Tritt man einmal drauf und schon heulen sie den ganzen Abend lang ihre Tagebücher voll. "Er ist mein Traumprinz, wieso tritt er auf mich?"

Dafür hatte ich Finn für mich allein, meine Stunde war gekommen! Mit so einem Riesen zu spielen ist gar nicht so leicht, aber natürlich ist das kein Problem für den fantastischen Bud oder den fabelhaften Finn.

Auf jeden Fall ist das die coolste Pyjamaparty der Welt und soll ich euch noch etwas gewagtes verraten?

... Keiner von uns trägt einen Pyjama!

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Bud auf Arbeit

Ganz recht: Wir fahren Zug. Und wohin? Tjaaaa....
Ganz recht: Wir fahren Zug. Und wohin? Tjaaaa....

Wohin ist denn der Bud unterwegs?

Genau diese Frage stellt ihr euch wahrscheinlich gerade alle.  Nun, ich will euch nicht länger auf die Folter spannen: Ich habe jetzt einen Job. 

Als Dackel von Welt bin ich ja grundsätzlich nicht abgeneigt, neue Erfahrungen zu sammeln und berufliche Herausforderungen anzunehmen.

 

Jetzt ist es also so weit, die süße Jugend liegt hinter mir, das harte Erwachsenenleben mit Jobs, Rechnungen und anderen wichtigen Dingen vor mir. 


Lucy war natürlich auch mit dabei und hat zumindest rumgesessen, während ich hart am Arbeiten war. Ihr ist alles egal, solange sie einen Schoß zum Schlafen hat. Ich dagegen hatte nur ein oder zwei kleine Nickerchen. Powernapping, ihr wisst schon.

Was genau ich gemacht habe? Tja, das ist totaaal geheim. Aber ich war natürlich unheimlich gut darin. Meine Zweibeinerkollegen finde ich total cool und dass ich meinen eigenen Zweibeiner (Mama) mitbringen darf, finde ich spitze. 

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Von Deppen und Dummies

Auf dieser Wiese ist ein Dummy versteckt. Wer kann ihn sehen?
Auf dieser Wiese ist ein Dummy versteckt. Wer kann ihn sehen?

Wie Mama versprochen hatte, wollten wir das Wochenende im Wald verbringen und so packte sie am Samstagnachmittag tatendurstig unsere Ausrüstung und wir gingen zu unserer Lieblingswaldwiese. 

 

Für das bessere Verständnis des geneigten Lesers bedarf es nun einiger Erläuterungen.

 

Mama versucht ja ständig, uns neue Tricks beizubringen. Bei zwei gleichaltrigen Dackelteenies wie uns, hat sie sich natürlich was vorgenommen. Manche Dinge kann nur ich und manche Dinge nur Lucy und ein paar Kommandos können wir beide. (Ob ich Lust habe, die auch zu befolgen, steht auf einem anderen Blatt.) (Haha.) 

Lucy lässt sich zum Beispiel prima abrufen, ich sehe es aber absolut nicht ein, zu meiner Mama zu latschen, wenn auf der anderen Seite der Wiese viel spannendere Sachen warten, wie Mäuselöcher, Wildtierbauten, andere Hunde und viele weitere Wunderdinge. 

Dafür kann ich apportieren (D.h. ich renne dem Ball nach und hole ihn, aber das mit dem Hergeben gefällt mir nicht so ganz, ich trage den dann lieber in meine Höhle zum Zerkauen.) und Lucy nicht. 

Nun hat sich Mama mit ihrem verrückten Menschenhirn gedacht, es wäre ja cool, wenn Lucy auch apportieren könnte. Denn dann könnte Mama draußen auf der Wiese Stöckchen-Werfen spielen, was Menschen ja sehr gern spielen. Da Lucy aber kein Interesse am Apportieren hat, stellte Mama sich und Lucy einen Plan auf:

 

Schritt 1: Lucy soll lernen, einen Dummy ins Maul zu nehmen.

Schritt 2: Lucy soll lernen, den Dummy zu tragen.

Schritt 3: Lucy soll zum Dummy rennen und ihn tragen.

Schritt 4: Lucy bringt den Dummy zu Mama.

Schritt 5: Lucy gibt den Dummy wieder her.

 

Bisher klappte nur Schritt 5: Lucy biss nur kurz rein und ließ wieder vom Dummy ab. Da der Dummy sich mit Futter füllen ließ, war Lucy dann auch bei Schritt 1.

 

Soviel zur Vorgeschichte. An diesem Tag ging Mama also fröhlich pfeifend mit uns auf die Wiese und war so naiv zu glauben, ihr Dummy, gefüllt mit Würstchen, wäre hier draußen interessanter als ein Mauseloch. Ich ging schnurstracks an der Schleppleine zum Buddeln und Mama übte mit Lucy. 

 

Lucy roch natürlich die Würstchen und nahm brav den Dummy ins Maul, kapierte aber nicht so ganz, was Mama nun eigentlich damit bezwecken wollte. Mama warf den Dummy ein Stück, Lucy rannte hin, biss in den Dummy und wartete. Mama ging zu ihr, lobte sie und warf den Dummy erneut. 

Ich beobachtete das Schauspiel eher nebenbei und interessierte mich eher für die vielen Mauselöcher und Wildschweinsuhlen. Davon gab es wirklich sehr viele, die Wiese sah aus wie ein großes schlammiges Schlachtfeld.

Als Mama gerade wieder den Dummy geschmissen hatte, war es dann soweit. Mir reichte die 10-Meter-Schleppleine nicht mehr, um das nächste potentielle Buddelloch zu erreichen und mit einem beherzten Ruck zerrte ich meine Mama in meine Wunschrichtung. Mama rannte mir dann erstmal hinterher und meckerte und holte mich wieder etwas näher zu sich heran. Ich schnüffelte, zu beschäftigt für ihre pädagogisch nahegelegten Erläuterungen, wieso mein Verhalten nicht zu gutheißen sei / ihren Anschiss, und befand mich wieder in ihrem Dunstkreis. Mama war zufrieden. Für ungefähr drei Sekunden. Dann sah sie nämlich Lucy zu ihren Füßen sitzen und ihr dämmerte, dass der Dummy nicht mitgenommen worden war, sondern immer noch auf der Wiese lag, wo Mama ihn hingeworfen hatte.

(Man sollte vielleicht noch ergänzen: Der Dummy war von einer dunkelbraunen Farbe.)

Mama suchte den ganzen restlichen Nachmittag nach dem Dummy, während Lucy fröhlich neben ihr über die Wiese hüpfte und nicht im Traum daran dachte, den Dummy zu erschnüffeln. Gab ja genug andere tolle Gerüche hier. Die Olle war also beschäftigt und ich, Bud, der Buddelingenieur, konnte mich endlich ganz meinen Mauselöchern widmen.

Die Sonne schickte sich schließlich an, unterzugehen. Der Dummy blieb unauffindbar. Mama fiel ein, dass sie am Abend noch mit Papa und dessen Familie zum Essen eingeladen war und sie noch zwanzig Minuten hatte, um heimzulaufen und sich fertig zu machen und joggte mit uns heimwärts.

Am nächsten Tag wurden wir schon am Morgen gassifertig gemacht und Mama ging mit uns nochmal den Dummy suchen, jedoch wieder ohne Erfolg. Ich hatte keinen Bock mit ihr herumzulaufen und zerrte an der Leine und Mama war total genervt. Dann ging sie mit uns in den Wald wandern und wir entspannten uns beide etwas. Es war wunderschön im Wald. Das Licht brach sich an den vielen Bäumen und erschuf so eine Stimmung, als wären wir die Einzigen hier an diesem verzauberten Ort. Waren wir aber nicht. Wir trafen viele Spaziergänger und den ein oder anderen Hundekollegen. Heimwärts gingen wir noch ein letztes Mal über die Wiese. Mama glaubte nicht wirklich mehr daran, den Dummy jemals wiederzufinden, wahrscheinlich hatten ihn sich eh bereits in der Nacht Wildschweine und Füchse schmecken lassen. Dafür konnte Lucy noch einmal flitzen und ich buddeln. Ohne Dummy, aber dennoch zufrieden, gingen wir drei heim und ruhten uns von unserem Waldtag aus.

 

Der nächste Dummy wird in einer Leuchtfarbe sein und mit einem GPS-Ortungssignal gefüllt.

 

Euch auch noch einen entspannten Sonntag!

Euer Bud.

 

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Die Hackfleischtorte oder Eine weitere Schandtat

Die Woche begann nicht zu meiner Zufriedenheit: Mama hatte Prüfungen und steckte die Nase die ganze Zeit in ihre Hefter, statt uns zu bespaßen. Sogar während wir zusammen auf der großen Waldwiese waren und ich an der Schleppleine auf Buddeltour ging und Lucy freilief, quatschte sie uns mit irgendwelchen Deixisscheiß voll. 

 

Finns Mama hat ihn bestimmt ähnlich gequält, aber unsere beiden Frauchen waren dann, um zu feiern, dass sie ihre Klausuren hinter sich gebracht haben, in unserem Lieblingshundeladen und waren ausgiebig Kauartikel shoppen. (So feiern Hundebesitzerinnen.) Ich weiß, sie will sich so einschleimen, aber immerhin wars köstlich.

 

Nach der Prüfung dachte ich, sie hätte endlich wieder mehr Zeit für den Mittelpunkt ihres Lebens (mich), aber da wuselte sie lieber Zuhause herum um zu putzen, denn es stand ein wichtiges Ereignis an: Papas Geburtstag!

Der bekam von Mama zum Frühstück einen Kuchen aus Fleisch und Brot. 

Man muss dazu wissen, dass Papa nicht gern Süßes isst und auch Kuchen und Torte eher selten isst. Da zum Geburtstag aber ein Kuchen gehört, machte Mama dieses köstliche Exemplar.

 

Es gelang mir, ein halbes Kuchenstück schnell vom Teller zu saugen, als sie kurz rausging. Viel Zeit hatte ich nicht, aber es schmeckte super!

Am nächsten Tag kamen dann Papas Omas und Opas und ich war sehr aufgekratzt- ich wollte alle anspringen und ablecken, wie es sich als guter Gastgeber gehört. Aber ich musste erst liegenbleiben und mich beruhigen. Menno.

Danach holte ich meine Gastgeberpflicht natürlich gleich nach. Ich freute mich über soviel Aufregung und Aufmerksamkeit (Lucy natürlich auch) und wir bekamen zum Kaffeetrinken dann statt Kuchen leckeren Rinderkehlkopf. (Windbeutel ass ich aber trotzdem, hihi.) 

Als dann alle gingen, war ich so müde gespielt, dass ich sie nicht mal zur Tür brachte.

Mama streichelte mich liebevoll und versprach mir, dass wir am Wochenende, wenns nicht stürmt, in den Wald gehen. Das klingt nach einem Plan, der mir gefällt!

 

Übrigens gibt es heute noch ein Geburtstagskind:

meinen Kumpel Finn!

 

Finn, Lucy und ich wünschen dir alles Liebe zum Geburtstag, Gesundheit, immer ein gutes Näschen bei der Dummysuche, ganz viele Schlamm- und Wasserpfützen und ganz viele Hundekuchen! Bleib so wie du bist und fühle dich ganz doll abgeleckt! 

 

Dein Bud & Deine Lucy <3

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Buddeln im Schnee

Hallo Freunde!

 

Heute hat Mama beschlossen, dass wir einen Winterausflug machen. Zwar gehen wir trotz Kälte und Schnee tapfer Gassi, aber das reicht einem abenteuerlustigen Dackel nicht aus und unser Spieltag mit Finn war schon ein Weilchen her.

Also wurden wir in unsere Jäckchen gepackt,

Mama zog sich dick an und los gings!

Wir bemerkten schnell, wohin Mama mit uns wollte und freuten uns schon: unsere Waldwiese nahte!  Nun konnten wir gar nicht schnell genug hinkommen und ich wurde gefühlte tausend Mal fürs Ziehen zurechtgewiesen: Mama blieb stehen, ich musste wieder zurücklaufen, weiter gings. 'Tschuldigung, aber dieser Teckel hat's eilig!

Angekommen auf der Wiese ging ich gleich auf Schnüffelkurs. Durch meine lange Schleppleine konnte ich auch (fast) überall laufen, wo ich wollte. Ohne die Schleppleine wäre ich natürlich erstmal im Wald auf der Suche nach Abenteuern gewesen, aber so blieb ich eben in Reichweite. Ihr kennt das. Die Weiber sind doch ohne mich aufgeschmissen. Die Jacken waren innerhalb von Minuten durchnässt und wurden uns ausgezogen, dann begann der Spaß.

Ich grub mehrere Schneelöcher und freute mich wie verrückt, das Buddeln hatte ich vermisst. Ich grunzte und schnaufte aufgeregt und wühlte mich durch den Schnee, Lucy half mir ab und zu beim Graben, allerdings spielte sie dann lieber mit Mama, weil die vorausschauenderweise die Taschen voller Hundekekse hatte. Lucy suchte dann Leckerlis im Schnee und übte ein bisschen mit Mama. Tzzz. Streberin!

Den größten Teil der Zeit verbrachte ich mit dem Kopf im Schnee. Dann war Lucy irgendwann so kalt, dass sie richtig schlotterte. Mama sammelte unser Zeug ein, leinte mich wieder an die olle kurze Leine und stopfte Lucy in ihre Jacke, wo sie warm und kuschlig nach Hause ritt.

Dort kuschelten wir uns gleich ins Warme und machten ein zufriedenes Schläfchen. Diese Nacht träume ich bestimmt vom Schnee-Buddeln!

                                 Ich hoffe, ihr könnt auch ein bisschen Spaß mit euren Hunden

                                 im Schnee haben und denkt immer daran: Nicht die Kekse vergessen!

                                 Bis zum nächsten Mal,

                                 Euer Bud.


 

P.S.:  Unter "budige Videos" findet ihr ab jetzt Links zu budigen Videos! (Wer hätte das erwartet?)

          

         Für alle die, die jetzt panisch nach dem Reiter "budige Videos" suchen, da unten gibts auch

          ein Knöpfchen. :-)

 

 

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Weenie wonderland

Nachdem Weihnachten recht grün ausgefallen ist und über die Feiertage auch eher frühlingshafte Temperaturen herrschten, hat es pünktlich zum Arbeitsstart vieler Menschlinge (wie z.B. meines armen Papas) begonnen zu wintern. 

Zunächst lag nur eine dünne Decke, die für uns genau die richtige Höhe hatte, es machte uns viel Spaß hindurch zu tollen. Wir hüpften und sprangen und freuten uns wie verrückt.

 

Am Wochenende fielen dann weiter dicke Flocken und wir wollten nichts wie raus und spielen!

Finn und seine Menschen warteten bereits auf uns und ich war total aufgeregt, mein Kumpel Finn war wieder da!!!

Zusammen ging es dann durch den verschneiten Wald und es gab viel zu schnüffeln. Finn führte ein paar Kommandos vor und war ein braver Junge, toll, jetzt muss ich es wieder ausbaden , wenn Mama wieder mit uns trainiert. Trotz dem Damoklesschwert des Trainings war es ein toller Tag für den Bud und damit für die ganze Welt. 

Mama sagt, in meinem Mantel sehe ich aus wie ein Zarensohn aus einem russischen Märchen.
Mama sagt, in meinem Mantel sehe ich aus wie ein Zarensohn aus einem russischen Märchen.
Auch Lucy war dick im Anorak eingepackt. Lol, sie sieht aus wie ein Würstchen im Brötchen!
Auch Lucy war dick im Anorak eingepackt. Lol, sie sieht aus wie ein Würstchen im Brötchen!
Unser großer cooler Kumpel Finn mit dabei und wie immer gut drauf.
Unser großer cooler Kumpel Finn mit dabei und wie immer gut drauf.

Zuhause wurden wir dann ausgepackt, abgetrocknet und zu Papa ins Warme gepackt. Anschließend gab es noch ein köstliches Kaui, das wir genüsslich knabberten , bis uns die Augen zufielen.


Was gibt es schöneres, als mit seinen Freunden zu spielen , ein Leckerli zu essen und dann schön im Warmen ein Schläfchen zu machen? 

 

 

Bud live und in Farbe könnt ihr hier im Schnee hüpfen sehen!

 

 

https://youtu.be/suQTyCk5cak

Liebe Grüße und viel Spaß im Schnee mit euren Hunden, euer Bud
Liebe Grüße und viel Spaß im Schnee mit euren Hunden, euer Bud
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Einen guten Rutsch in ein weiteres dackeliges neues Jahr!

Liebe Freunde , 

ein Jahr geht zu Ende und genau wie letztes Mal feiere ich mit meinem Bruder. 

Wir haben viel erlebt, tolle Dinge erschnüffelt und gefressen und einiges dazugelernt.

Ich habe ein Huhn gejagt, war in der Hundeschule, habe schwimmen gelernt, meinen ersten Frühling und meinen ersten Sommer erlebt , an duftenden Blumen mein Bein gehoben , Eis geschleckt , auf Ausstellungen unter Beweis gestellt, dass ich ein wunderschöner Dackel bin , Lucy war läufig und Lucy wurde kastriert , wir feierten unseren Geburtstag, Weihnachten und heute Silvester.

Ich hoffe , das nächste Jahr wird genauso schön wie das diese (oder besser) und es geht all unseren Lieben gut!

Ein besonderer Gruß geht an unsere Freundin aus der Schweiz ( mit Lucys Schwester Angel und deren Freundin Billabong),  die Mama innerhalb dieses Jahres sehr ans Herz gewachsen ist;

unseren lieben Züchter, der sich immer freut von unseren Heldentaten zu hören;

meinem Freund Finn und seinem Frauchen, die beide hoffentlich genauso schön feiern können wie wir 

und Balduin und seinen Eltern , die gerade hier sind und mit mir einen hundefreundlichen Abend voller Leckerbissen für uns haben.

Danke , dass es euch gibt und ihr immer für uns da seid! 

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Budige Weihnachtstage

Wenn die Gans im Ofen brät, der Dackel nach dem Schenkel späht!
Wenn die Gans im Ofen brät, der Dackel nach dem Schenkel späht!

 

 

 

Wie ich bereits geahnt hatte , wurden die nächsten Tage ebenfalls aufregend. Papa hatte frei und kam jeden Morgen mit uns Gassi, was wir total toll fanden! 

 

 

 

 

 

Am Tag nach Weihnachten wurden wir wieder ins Abenteuermobil gesteckt und fuhren zu Papas Großeltern. Dort duftete es herrlich nach Essen und ich erkundete sogleich die Küche. Weil ich so brav war und während des Essens ruhig liegen blieb, durfte ich sogar ein Häppchen Gans kosten. Es schmeckte ziemlich gut! 

 

 

 

 

 

Am nächsten Tag besuchten wir unseren Opa.

 

Wir machten einen kleinen Spaziergang und spielten viel und es

 

gab auch wieder gutes Essen. Auch hier durften wir mal naschen.

 

So lässt sichs leben!

 

 

 

Zu guter Letzt waren wir noch bei Papas anderen Großeltern , wo

 

auch Bruno lebt. Dort führten wir wieder unsere Tricks vor und

 

bekamen viele Leckerbissen. Lucy bellte viel ,  sie muss sich erst an

 

die hormonelle Umstellung nach der Kastration gewöhnen und ist

 

leicht gereizt gewesen. (Und wer muss es ausbaden? Der arme Bud!)

 

 

Jetzt ruhen wir uns von der ganzen Anstrengung aus und freuen uns auf Silvester. Da gibt es bei uns statt Knallerei und Kracherei nämlich gutes Essen , Dackelspiele und vielleicht auch wieder Besuch von Baldi und Eltern. 

 

Ich hoffe, auch ihr hattet ein paar schöne Feiertage und habt auch einen guten Rutsch ins neue Jahr (und gebt bei all den Böllern gut Acht auf euren Hund!) :)

Mein 2. Weihnachtsfest oder Ein Tag voller Abenteuer

In den letzten Tagen geschah viel Rätselhaftes. Es wurden Pakete verpackt, die ich nicht zum Spielen haben durfte , es wurden Plätzchen gebacken und es kamen mit der Post Pakete meiner Oma , die nach Sina dufteten , und selbst die durfte ich nicht untersuchen! (Und wenn nun Sina oder Oma drin gewesen wären??? Menschen denken ja nie mit!) 

In der Wohnung war seltsames Zeug aufgestellt worden , allerlei aus Holz, was ich nicht zernagen durfte und viele leuchtende Dinger. Allein die Spieluhr meines Papas fand ich super, denn ihr lauschte ich andächtig.

 

Dann kam plötzlich der Weihnachtstag!

Das Paket meiner Omi durfte endlich geöffnet werden und es war für alle etwas Tolles drin! Lucy und Mama werden nun nicht mehr frieren , Kyra thront wie eine Königin in einem neuen, weichen Bett und ich habe ein cooles Spielzeug, mit dem ich gleich fleißig gequietscht habe! 



Daaanke Omi!

Wir haben uns ganz doll gefreut! 

 

 

 

Doch das war erst der Anfang! Ich hatte erst ein paar Minuten gequietscht , da musste ich mein Spielzeug auch schon zurücklassen , weil Mama Gassi musste. Lucy hatte keinen Bock und blieb bei Papa auf dem Sofa zum Kuscheln, Mama und ich gingen eine Waldrunde. Das war super! Ich war der brave Junge und hörte ganz gut und durfte dafür auch schnüffeln. Aber die Sache hatte einen gewaltigen Haken! Kaum das wir wieder zuhause waren, wurde ich gebaden! Lucy auch und Mama und Papa selbst. Toll. Jetzt roch ich nach Shampoo statt kernig männlich nach Wald und Schlamm. (Es sind ca. 10 Grad Celsius, also von Eis und Schnee keine Spur.)

 

 

 

Am Abend begann dann die eigentliche Feier. Es gab unsere Hundeplätzchen zum Kaffeekränzchen und ich führte viele Tricks vor , am beliebtesten war mein Bumm! , was irgendwie jeder mal machen wollte. Zum Glück gab es auch ordentlich Belohnung dafür!

Dann irgendwann verschwanden wieder Papa und sein Bruder, während Lucy bei Mama blieb und ich neben ihr und dem jüngsten von Papas Brüdern. Der Weihnachtsmann kam!!!

Lucy bekam Angst und bellte ihn aufgeregt an , Mama musste zum Ende der Bescherung hin mit ihr rausgehen, damit sie sich beruhigte. Ich hatte nur kurz aus Solidarität mitgewufft , dann hatte ich mir die Show angesehen. Der verdächtig wie Papa riechende und klingende Weihnachtsmann verteilte mit eindrucksvoll donnernder Stimme die Geschenke und ließ die Menschen dafür singen. Fand ich gut. Ich muss ja auch für alles was machen. Aber dieses Gejaule , vor allem das von Mama... sie sollte lieber bei ihrem Gekritzel bleiben! (Sie sang übrigens unsere Lieder , die Texte findet ihr vorhergehend in diesem Blog)

Es gab auch Geschenke für uns! Spielzeug und für Lucy noch ein flauschiges pinkes Jäckchen. (Gut ,  dass ich als Kerl sowas nicht anziehen muss!)

Lucys Welt war beim Abendessen auch wieder heil , es gab Würstchen und Kartoffelsalat. Mir schmeckte beides , denn wir durften beide mal naschen.

Abends ging es dann wieder heim und ich krabbelte in mein Bett. Mal sehen , was die Menschen noch so für verrückte Dinge tun!

 

Euch allen und all euren Hunden fröhliche Weihnachten und schöne Feiertage!

Vor DIESEM Weihnachtsmann hatte Lucy keine Angst
Vor DIESEM Weihnachtsmann hatte Lucy keine Angst
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Weihnachtslieder

 

Wie die Überschrift schon sagt, habe ich hier eine Sammlung von Weihnachtsliedern, die Mama umgedichtet hat. Viel Spaß beim Singen!

Leise pieselt der Bud

Leise pieselt der Bud
Er hat das Gassigehn satt
draußen wars matschig und nass
so macht Pipi keinen Spaß

Auf der Decke wirds warm
still verrinnt dort der Harn
Sorge der Blase verhallt
doch Vorsicht, Frauchen merkts bald

Mitten in der Nacht
sind die Menschen erwacht
Hört nur wie lieblich es schallt
Buddy kreuzdonnerlittchen, hast du ins Bett gepinkelt?!

 

Fröhliche Dackel überall 

 

Dackelige Blähung überall

man riecht es in den Lüften und hört den Schall

Dackelpups, Dackelpups,

 

 

gab mal wieder Pansen im Überfluss



Oh Tannenbaum


oder


Oh Würstchenbaum


Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum 

der Bud rupft deine Blätter 

er kaut dir deine Zweige ab

bis er den Baum geschreddert hat

oh Tannenbaum, oh Tannenbaum 

der Bud rupft deine Blätter 



Ein Würstchenbaum , ein Würstchenbaum 

das wär des Buddys größter Traum


(letzte Strophe ist von meiner Oma gedichtet , sie weiß Bescheid , was ein Bud gern isst)



Kennt ihr noch hundige Weihnachtslieder oder Gedichte? Lasst es mich wissen!

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Der Bud und der Dackelkalender

Seht ihr das? Wir sind in einem Kalender!
Seht ihr das? Wir sind in einem Kalender!


Heute hatte der Postbote wieder etwas für mich! Einen Kalender, um genau zu sein! 

Und falls ihr euch jetzt fragt, wieso ich euch das erzähle: ich, der fantastische Bud vom Haselbach, bin der Mai! (Ja, ja, und Lucy auch.) 

Das Foto wurde auf unserer ersten Ausstellung gemacht, vielleicht erinnert ihr euch noch daran? Ich glaube, ich habe euch davon berichtet. Lucy lief das erste Mal und ich war ihr seelischer Beistand. Dieses Bild ist Mama's Lieblingsbild, weil da mein typisches Denkergesicht eingefangen wurde, als ich mir auf die Lefze biss. Die Fotografin heißt übrigens Bianka Werchan und ich fand sie echt toll, sie hatte lauter interessante Sachen dabei, die ich gern mal angeknabbert hätte.


Der Dackel rechts unten ist Lucys Mutti Gratsiya
Der Dackel rechts unten ist Lucys Mutti Gratsiya



Natürlich sind auch viele andere hübsche Dackel im Kalender verewigt, ganz vorn drauf ist sogar Lucys Mutter, die berühmte Gratsiya! Ich finde, Lucy ist ebenso bildschön wie sie- aber erzählt ihr bloß nicht, dass ich das gesagt habe! 

Natürlich bin ich jetzt sehr stolz und geschmeichelt, dass wir für diesen Kalender ausgewählt wurden, aber ich weiß ja, ich bin ein schöner Junge. 


Vielen Dank nocheinmal für all die tollen Fotos, die Bianka Werchan für uns gemacht hat! (Einige davon findet ihr auf dieser Seite.)




Falls ihr auch so einen tollen Kalender wollt oder eure Hunde oder euch verewigen lassen wollt, schaut doch mal auf www.werchan.de vorbei und grüßt Bianka von Buddy! ;-) 

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Ein großes Paket

Gestern bekamen wir Post aus der Schweiz, von Lucys Patentante. Mama ist mit ihr befreundet und sie tauschen sich den lieben langen Tag darüber aus, wie toll Dackel, vor allem die eigenen Dackel doch sind. So kam es, dass sie gegenseitig Patentanten wurden: Mama von Angel und Viviana von Lucy.

Da ja Weihnachten vor der Tür steht, gab es auch ein Weihnachtsgeschenk! (Das, welches Mama gemacht hat, unterlag natürlich meiner Aufsicht, ich musste ja sichergehen , dass alles klappt!)

Gestern also stand da plötzlich ein riesiges Paket und es war voll bis zum Rand mit tollen Überraschungen! Ich war total überdreht vor Aufregung und wusste nicht, mit was ich zuerst spielen sollte , Lucy war ebenso ein Kreisel, der um all die Leckereien schwirrte, selbst für Mama , Papa und Kyra war etwas drin! Alle waren sprachlos und haben sich gefreut! 

 

 

 

DANKE, VIVIANA!!!

 

 

Wir haben sehr viel Freude an den Spielsachen und die Leckerlis haben wir auch schon für köstlich befunden. <3

 

 

 

 

Der Nikolabrador war da!

Letztes Jahr um diese Zeit löste ich das Rätsel um unsere verschwundenen Näpfe.
Dieses Jahr verschwanden sie nicht , doch der Nikolabrador war über Nacht ganz offensichtlich in MEINER Wohnung gewesen, ohne, dass ich es bemerkt hätte!
Mama war an diesem Morgen schon auf gewesen und hatte als Erste entdeckt , dass unsere Futterschüsseln im Flur standen. 
Sie rief uns aus dem Schlafzimmer, damit wir selbst dieses Mysterium untersuchen konnten. Die Schalen waren mit Leckerlis gefüllt! Da war eine leckere Knabberstange, eine Wurst und Plätzchen, die ein bisschen so aussahen wie die, die Mama mit uns gebacken hatte. Natürlich war einem klugen Jungen wie mir sofort klar , was dahinter steckte: Mama und der Nikolabrador benutzten dieselben Rezepte!



Am Nachmittag besuchten wir unsere Oma und gingen zuerst noch eine schöne Runde im Wald, danach untersuchte ich das Wohnzimmer meiner Oma. Es roch sehr spannend nach Katze und Abenteuer.

Zum Abschluss des Tages besuchten wir noch Mamas Oma und Opa , dann ging es wieder heim , wo ich erstmal ein schönes Nickerchen machte.

In der Buddy-Bäckerei

Genau, Lucy, du kontrollierst das gut!
Genau, Lucy, du kontrollierst das gut!

Was wäre eine budige Weihnachtszeit ohne die ganze Fresserei?

Mama hat mit uns Hundeweihnachtsplätzchen gebacken. Das war toll! Wir verfolgten gebannt, wie sie die Zutaten vermengte und den Teig ausrollte, dann haben wir ihr geholfen.

Ich helfe Mama in der Küche, in dem ich den Löffel sauber schlecke
Ich helfe Mama in der Küche, in dem ich den Löffel sauber schlecke
Lucy sticht die Plätzchen aus
Lucy sticht die Plätzchen aus

...und geschmeckt haben sie auch
...und geschmeckt haben sie auch



Für alle, die ebenfalls backen wollen, hier ist das Rezept meiner Plätzchen:


Budige Apfelmusplätzchen für Hunde


Man nehme

100 g Haferflocken

250 g Vollkornmehl

150 g Apfelmus (ungezuckert)

1 EL Öl 

1 Ei

1 Prise Zimt 


All diese Zutaten lässt man vom Zweibeiner seiner Wahl verkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und dann mit Plätzchenformen die Kekse ausstechen und auf ein mit einem Backpapier versehenen Backblech legen. 

20-30 Minuten bei 180 °C backen lassen. 

In dieser Zeit unbedingt Hund kraulen!

Kekse aus Ofen entnehmen , abkühlen lassen und in Hundemaul einführen. 


Guten Appetit!

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Budiger Adventskalender



Das Jahr verging sehr schnell und plötzlich ist wieder Dezember. Dieses Jahr hatte Mama eine besondere Überraschung für uns: ein dackeliger Adventskalender mit Leckerbissen!





Jeden Tag bekommen wir nun eines der kleinen Päckchen und freuen uns nun jeden Morgen auf einen Leckerbissen.





Die Weihnachtszeit ist schon etwas tolles, überall duftet es und es gibt überall Leckerbissen!

Lucy wird kastriert und der Winter kommt!

Letzte Woche ist etwas sehr sehr seltsames passiert. Eigentlich fing es super an: Papa kam viel eher heim als sonst und es ging auch gleich zum Abenteuermobil. Doch dann standen wir plötzlich beim Tierarzt. Naaaa toll. Was wollten sie denn dieses Mal? Doch keiner interessierte sich für mich. Dafür bekam Lucy eine Spritze und blieb dann dort. Wie jetzt??? Wir gingen ohne Lucy? Ich war verwundert. Doch Mama und Papa gingen beide mit mir im kleinen Wäldchen Gassi, das war toll. Ich stand total im Mittelpunkt und konnte schnüffeln. Zuhause war es dann schon seltsamer, als einziger Hund in der Wohnung zu sein. Bald war mir total langweilig. Ich schleppte mein Spielzeug zu Papa und stupste ihn an, damit er es werfen sollte. Das war für ihn eine Überraschung, denn ich hatte noch nie von mir aus Apportieren spielen wollen. Nach einiger Zeit fuhren wir wieder zum Tierarzt. Mama wartete mit mir im Auto und Papa holte Lucy. War den Menschlingen etwa erst jetzt aufgefallen, dass einer fehlte? 

Doch mit Lucy stimmte etwas nicht. Sie wollte nur schlafen, trug einen komischen Anzug, den Mama und Papa "OP-Body" nannten und seltsam gerochen hat sie auch. Und das schlimmste: ICH durfte nicht zu ihr! 

Sie sperrten mich einfach aus und ich wusste nicht, was los war! Die Nacht verbrachte ich dann bei meinem Papa im Bett. Lucy erzählte später, dass Mama mit Lucy auf dem Fußboden im Welpengitter auf sämtlichen Decken geschlafen hat. Lucy durfte nämlich nicht springen und dewegen sollte sie auf dem Boden schlafen. Natürlich ging das gar nicht. Also jammerte sie ein bisschen, bis Mama zu ihr auf den Boden kam. Dann konnte Lucy friedlich schlummern. Ist ja auch egal wo man schläft, solange man seinen Menschen mit ins Bett nehmen kann. 

So schliefen Mama und Lucy im Welpengehege.
So schliefen Mama und Lucy im Welpengehege.




Am nächsten Tag durfte ich wieder zu Lucy. War ich vielleicht froh! Aber mehr als schnuppern durfte ich dann doch nicht. Wir gingen nicht mal zusammen Gassi, Mama ging einzeln mit uns. Lucy schien es immer noch nicht gut zu gehen, sie döste wie gehabt den ganzen Tag. Unsere Eltern sagen, sie sei kastriert worden. Was ist das nur schlimmes? Zumindest bekam Lucy jetzt viel Aufmerksamkeit und gekochtes Putenfilet, gar so schrecklich scheint es also doch nicht zu sein. Mama ging es selbst gerade nicht so gut, deswegen blieb sie bei uns zuhause. Natürlich hatte ich da ganz schön Stress, mich gleich um zwei kranke Damen zu kümmern, aber ihr kennt mich ja, ich bin der fantastische Bud. Dank meiner liebevollen Pflege geht es beiden schon etwas besser.


Und nun, da Lucys Bauch nackt rasiert war


(Ich traue mich gar nicht sie zu fragen, wieso sie dort so kahl


ist, sie zwickt mich nur wieder. Ist wohl so ein Frauending.)


musste natürlich von jetzt auf gleich der Winter einbrechen.

 

Es schneite!


Ich fand es natürlich geil, Schnee fressen, hurra!


Aber als ich dann bemerkte, dass ich so nicht buddeln


konnte , schaute ich schon ein wenig bedröppelt auf all die


verlorenen Mauselöcher.


Schöner Mist!


Dann eben bis zum Frühling, ihr Mausebande!






Edit:


Hallo Freunde , hier ist Lucy! 

Nachdem seltsame Dinge mit mir passierten, lebte ich eine Woche lang wie eine Königin. Mama betüddelte mich von vorn bis hinten. Ich ruhte auf frisch aufgeschüttelten Kissen aus, wurde den ganzen Tag getragen, geknuddelt und gestreichelt und hörte oft, dass ich sehr tapfer gewesen bin. Ich weiß zwar nicht genau, was passiert ist, aber ich bin auch der Meinung, dass ich eine Heldin gewesen bin. Man füttert mich mit Putenfilet, das Mama extra nur für mich kocht. Das gefällt mir sehr gut , im Gegensatz zu dem dämlichen OP-Body. Den versuche ich ständig auszuziehen. Eine Woche später brachte man mich erneut zu dem Tierarzt. Ich zitterte , sobald wir das Haus betraten. Bestimmt würde man mir wieder eine schlimme Spritze geben! Aber nein. Sie drehten mich auf den Rücken und zupfen vorsichtig an meinem Bauch herum , das war alles. Seitdem normalisiert sich alles langsam wieder. Ich durfte auch wieder mit Buddy spielen und allein laufen. Trotzdem bekomme ich jetzt ständig Jacken angezogen draußen, weil mein Bauch kahl ist. Jetzt sehe ich wieder aus wie ein kleiner Welpe! 

Schandtaten, die Zweite

Nun, schon einmal habe ich meine gesammelten Schandtaten berichtet und da sich einige neue angesammelt haben, ist es allerhöchste Zeit für ein Update!


Beginnen wir mit der neusten!


Ein Cheeseburger für den Bud


Vor kurzem ass mein Papa auf der Arbeit ein paar Burger zum Mittagessen und da einer übrig blieb, nahm er ihn mit nachhause. Er legte den Burger auf dem Tisch ab und spielte erstmal mit uns, wie immer, wenn er heimkommt und dann erledigte er zusammen mit Mama irgendwelchen Menschenkram am Computer. Der Cheeseburger lag während dessen unberührt auf dem Tisch und keiner machte Anstalten ihn essen zu wollen. Natürlich nahm ich mir ein Herz und dachte mir, "Ach Bud, in anderen Ländern verhungern Welpen und dieser Burger liegt hier schon mindestens fünf Minuten und vergammelt, warum isst du ihn nicht, bevor er verkommt?" Also habe ich mir den Burger genommen und auf den Boden gelegt. Ohren gespitzt-keine Reaktion. Offensichtlich sind alle einverstanden, dass ich den jetzt esse. Den Burger aus dem Papier ausgepackt- immer noch nix. Nicht mal Lucy wollte etwas abhaben, die saß bei unseren Eltern und half ihnen am Computer. Gut, da lag er nun vor mir, der Burger, saftig, fettig und appetitlich und keiner würde mir beim Verzehr helfen. Der Burger war groß und ich wusste, dass es für mich eine gewaltige Aufgabe sein würde, ihn zu verdrücken, aber ich wäre nicht der fantastische Bud, wenn ich es nicht wenigstens versucht hätte. Also begann ich zu schmausen. Ich war gerade fertig und leckte mir das Schnäuzchen, da kam Mama der Gedanke , was ich wohl alleine in der Stube tun würde? Also kam sie zu mir rüber und fand auf dem Boden ein leeres Burgerpapier- in dem allein und verlassen die zwei Gurkenscheiben lagen, die ich verschmäht hatte. Sie musste so sehr lachen, dass sie nicht mal mit mir schimpfte.






Mama's Stiefelheizung


Weil es nun langsam Winter wird, beginnt meine Mama sich immer mehr einzumummeln. Sie braucht nun wieder Jacken und Handschuhe und solches Zeug, so dass man eeeewig auf sie warten muss, wenn man Gassi will. Da Mama wirklich schnell krank wird, muss sie aufpassen, dass sie nicht zu sehr auskühlt. Und was ist bei ihr das kälteste? Natürlich die Füße! (Nachts wärme ich sie oft, bin ja um ihr Wohl besorgt.) Deswegen hatte sie ein praktisches Ding, mit dem man Stiefel in angenehmer Körpertemperatur halten konnte. Hatte. Dieses Ding bestand aus einer Heizsohle und einem Batteriefach, das mit einem Kabel verbunden war. Lucy hat sich dann gedacht, dass Stiefelheizungen nur für Weicheier sind und nagte kurzerhand das Kabel durch. Schade für Mama, aber sie hat ja noch uns zum Wärmen!




Oh, it's tea time!


Mama war letztens krank und lag nur herum. Fürsorglich, wie mein Papa ist , hatte er ihr Tee gekocht und uns zu ihrer Pflege dagelassen. Natürlich bin ich sehr besorgt darum, dass es ihr auch gut ginge und so fragte ich mich irgendwann, ob dieser Tee denn überhaupt für sie geeignet sei oder am Ende gar nicht schmeckte. Er roch ja ganz gut (es war ein Früchtetee mit Banane) und so begutachtete ich prüfenden Blickes den Inhalt ihrer Tasse. Manche von euch Mithunden ekeln sich nun vielleicht, aber ich kann euch beruhigen: sie hatte nichts ansteckendes. Denn ich senkte meine Nase in ihre Tasse und kostete den Tee. Mama fand das sehr erheiternd und teilte sich daraufhin mit mir den Rest ihres Tees. Ich denke, Tee ist schon eine nette Idee, aber man sollte statt irgendwelchen Pflanzen lieber Schinkenknochen aufbrühen, das wäre delikat.




Der Unterhosenmörder


Menschen haben ja bekanntermaßen kein Fell, was sie ziemlich dämlich aussehen lässt. Darum ziehen sie sich jede Menge Kleidung an und die eignet sich hervorragend als Kauspielzeug. Socken mag ich ganz gerne, aber am besten finde ich Unterhosen. In Papas Unterhosen habe ich schon das ein oder andere Loch gekaut, Mamas Unterhosen kaue ich jedoch gleich in mehrere Teile. Geht ja auch schnell bei dem bisschen Stoff. 

Mama schimpft dann immer, dabei erspare ich ihr doch so viel Arbeit beim Wäsche waschen!



Lucys diebisches Dackelmaul


Nicht nur ich finde , dass Menschenfutter viel besser schmeckt als unser Essen. Auch Lucy findet es sehr verlockend und wollte auch gern mal naschen. Nur ist sie nicht so ein Ninja wie ich. Mama und Papa hatten an diesem Abend Spaghetti und die Hackfleischsoße roch wundervoll. Sie aßen im Computerzimmer und schauten einen Film an, Mama war abgelenkt, die Gelegenheit war günstig. Mama konnte nur noch aus dem Augenwinkel eine Bewegung sehen und ein leises Schmatzen hören, da hatte Lucy schon eine schöne Schnauze voll Nudeln geschnappt. Sie bekam zwar Anschiss, aber sie war glücklich. 

 

 

Der Haufenkünstler

 

Das Häufchenmachen ist für mich nicht nur eine alltägliche Sache, sondern auch ein Sport. Es gilt, den Haufen an schwer erreichbare Stellen zu platzieren. So kletterte ich einen kleinen Hang hinauf, drehte mich ordnungsgemäß dreimal im Kreis und stand dann mit dem Hinterteil nach oben und dem Kopf den Hang abwärts da und legte meine kleinen Pralinen. Jedoch blieben sie nicht liegen, nein, sie rollten zwischen meinen Vorderpfoten hindurch bis zu meiner Mama, die sich kringelte vor Lachen. 

Ein weiteres Ziel von mir sind Zäune. Irgendwann schaffe ich es, durch einen Zaun in ein Grundstück zu kacken, wenn es mir nur gelänge, mein Hinterteil zwischen zwei Zaunslatten zu quetschen. Ihr seht, man brauch nur ein bisschen Kreativität!

Die weiße Nase

 

 

Unlängst vergass Papa seinen Zaziki auf dem Tisch. Ich saß auf der Couch, als sich plötzlich ein riesiges Wurmloch zu einer anderen Galaxie öffnete! Heraus kamen schreckliche Aliens, die ein bisschen aussahen wie Katzen, die sich den Zaziki schnappten und vollständig absorbierten. Nur ein Spritzer flog genau zu mir und blieb an meiner Nase kleben. Die Aliens flohen durch das Wurmloch, dass sich wieder schloss und der leere Zazikibecher blieb vor mir liegen. Mama kam ins Zimmer, sah die weiße Nase und wer bekam den Ärger? Ich! Aber ihr wisst nun, was sich wirklich an diesem Tag zugetragen hat.

 

 

Die Badewannen-Ballerina

 

 

Dass Menschen schon sehr seltsam sind, habe ich  bereits erwähnt. Sie haben viele komische Marotten und eine davon ist das Nassmachen. Sie machen ihre Näpfe gern nass und ihre Kleidung, die sie mangels Fell tragen müssen, den Boden, sie machen auch vor sich selbst nicht halt. Das nennen sie dann "sauber machen" oder "waschen" oder auch "baden", dabei bedeutet es immer dasselbe: Wasser!  Mama saß eines Tages in der Badewanne und ich fragte mich, was machte sie in dem riesigen Ding? Also beschloss ich, der Sache auf den Grund zu gehen und mit einem Satz sprang ich auf den Wannenrand. Ich erblickte Wasser und das gefiel mir gar nicht. Es gelang mir, kaum dass meine Pfoten den Rand berührt hatten und ich den Fehler erkannt hatte, eine zirkusreife Drehung zu vollziehen und wieder in Sicherheit zu springen. Gerade noch mal Glück gehabt!

Budiges Jubiläum

Wie schnell doch die Zeit vergeht, merke ich normalerweise am Schwund meines Schinkenknochens oder daran, dass es nun wieder kälter draußen wird. Heute jedoch möchte ich darauf aufmerksam machen ,  dass es sich heute um einen besonderen Tag handelt!

 Heute vor einem Jahr sind Lucy und ich von Zuhause ausgezogen und in unsere neue Wohnung gemeinsam mit den Menschen, die wir uns zugelegt hatten. 


Unsere Menschlinge haben heute ihren Jahrestag als Dackelbesitzer. Hach ja!


Ich bin schon etwas stolz auf unsere Menschlinge. 

Sie haben so viel gelernt! Ich erinnere mich noch genau an den Tag, an dem ich ihnen beigebracht habe, dass Dackel im Bett schlafen. Erst hielt ich sie für etwas begriffsstutzig, aber dann haben sie doch noch kapiert, was ich von ihnen wollte. All die harte Übung, bis sie den magischen Kraulpunkt an meinem Hals gefunden haben! Am Anfang kraulten sie echt noch wie die Stümper und heute können sie ganz hervorragend meine Ohren massieren. Oder wie sie am Anfang noch alleine gegessen haben. Geht ja gaaar nicht! Schnell habe ich ihnen gezeigt, wie man teilt und esse nun oft mit ihnen. Man muss die Menschen eben nur erziehen und das habe ich super hinbekommen.

 

Wir haben zusammen auch viel erlebt. Wir haben zusammen gespielt , getobt , wir waren im Park, im Zoo, auf Messen, wir haben zusammen Eis gegessen, sind schwimmen gewesen, haben die Wälder unsicher gemacht,... ich möchte ja nicht so angeben, aber Lucy und ich haben echt viel mit unseren Menschen unternommen und uns auch viel Zeit für sie genommen. 

Wir haben uns jedes mal gefreut, wenn Mama und Papa heimkamen und ein Spielzeug erbeutet hatten und uns dieses voller Stolz vor die Füße legten, wir sparten auch nicht an Lob. Wir sind schon echt gute Menschenbesitzer. 


Klar machen Menschen auch mal Unfug, aber sie meinen es ja nicht böse , sie wissen ja nicht, dass ihr Verhalten falsch war. Gerade wenn sie ausgebüchst sind und dann mit prallen Einkaufstaschen wieder schuldbewusst vor der Tür standen- klar ist es böse von ihnen gewesen abzuhauen, aber sie kamen ja zum Glück immer zurück. Oder wenn Mama uns wieder Krallen schneidet , die Ohren und Zähne putzt, das ist auch so ein nerviges Verhalten, was wir aber nicht aus ihr rauskriegen, egal was wir versucht haben. Trotzdem würden wir sie nie abgeben, auf ihre langsame, seltsame Menschenart ist sie schon ein braver Menschling, genau wie unser Papa auch. Der ist viel pflegeleichter als sie, er ist schon glücklich, wenn er mit uns toben darf. Er hat schnell gelernt, wie ein Dackel unterhalten werden möchte und keiner versteht es besser mit uns zu spielen. Dafür hat er nur einen stärkeren Freiheitsdrang und geht fast täglich stiften, meistens nutzt er die Gelegenheit zu entkommen, wenn ich gerade schlafe und nicht aufgepasst habe. 


Trotz all ihren kleinen Macken haben wir unsere beiden Menschlinge gern und es war ein tolles Jahr mit ihnen und es folgen hoffentlich viele weitere tolle Jahre! Vielleicht bekomme ich auch ihre kleineren Probleme noch in den Griff, immerhin bin ich ein Menschenerziehungsprofi. 



Seht ihr das??? Der Korb ist geschrumpft!
Seht ihr das??? Der Korb ist geschrumpft!
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Dackeliges Halloween

Ein schauriges Heulen zu Halloween! 

Ich hoffe, niemand von euch ist von bösen Unholden geholt worden, ich persönlich habe den Großteil der Halloweennacht verschlafen.

Mein Bruder war zu Besuch und wir haben uns schnell müde gespielt, dass wir dann froh über unser weiches Bett waren.

Da es jedoch Brauch ist, sich gruselige Geschichten zu erzählen, werde ich euch das Fürchten lehren!

Der Dackel, der auszog um das Fürchten zu lernen


Es war einmal ein junger Dackelrüde, der war schon immer der tapferste aus seinem ganzen Wurf. Seine Mutter war oft genervt, weil er im Gegensatz zu den anderen Welpen, die ängstlich in der Reichweite ihrer Mutti blieben, weit voraus in die Welt hineinlief und sie erkunden wollte. Er fürchtete sich vor nichts und als ihn seine Geschwister fragten, ob er denn nie Angst habe, dachte er lange nach und kam zum Schluss, dass er gar keine Angst kannte.

 Also ging er zu seiner Mutter und fragte sie: "Wovor fürchtest du dich?" Sie überlegte, dann sagte sie: "Oh, mein Liebes, wenn es ein was gibt, wovor man sich fürchten sollte, dann sind es Katzen! Diese listigen Dinger hauen dir mit ihren Krallen auf die Nase!" 

Der kleine Hund bedankte sich und ging nun 

zum Anführer seines Rudels und fragte: "Wovor fürchtest du dich?" Die große Anführerin musste lange überlegen, dann fiel ihr etwas ein: "Fremde Menschen sind wirklich unheimlich! Man weiß nie, was sie im Schilde führen und sollte sie immer anbellen, genau das habe ich auch all meinen Kindern beigebracht!"

Der tapfere Dackel ging zum größten Hund in seinem Rudel und fragte ihn: "Großer Hund, fürchtest du dich vor etwas?" Der große Hund nickte weise und sprach: "Tierärzte. Vor Tierärzten und ihren Spritzen sollte man sich hüten!" Der kleine Hund bedankte sich und zog sich zurück um nachzudenken.

Eines Tages wurde er von einer Familie adoptiert und in seinem neuen Zuhause traf er einen merkwürdigen Hund. Der schlief auf einem Körbchen, das auf Sisalstämmen aufgehängt war und sah ganz seltsam aus: er hatte spitze Ohren, hatte lange dünne Krallen und machte seltsame Geräusche, wenn er zufrieden war. Der kleine tapfere Hund freundete sich schnell mit dem seltsamen Hund an. "Du bist ein seltsamer Hund.", sagte er zu dem seltsamen Hund. "Bist du bescheuert? Ich bin eine Katze!", sagte der seltsame Hund. Doch der tapfere kleine Hund wusste ja, dass das nicht sein konnte, weil Katzen einen auf die Nase kratzten. Die Tage vergingen, da kamen fremde Menschen zu Besuch, doch der kleine Hund fürchtete sich nicht, denn er mochte alle Menschen! Er war voll Kummer, denn er wusste immer noch nicht, was Furcht ist.

An einem anderen Tag besuchte er einen Tierarzt, aber der Tierarzt war freundlich und streichelte ihn. Er mochte den Tierarzt, doch er wollte doch gern wissen , was nun Furcht ist. Da kam seine Adoptivmama mit dem Staubsauger und da....hatte er auch keine Angst. Ein Bud hat vor nichts Angst!  

Der Dackel in der schläfrigen Schlucht


Es war einmal ein Dackel, der ging oft Gassi in einem kleinen beschaulichen Dorf, in dem viele Legenden erzählt wurden. Eine der vielen Sagen drehte sich um einen kopflosen Hund, der seinen Kopf am Halsband in seinem Maul trug und in der Halloweennacht sein Unwesen im Wald vor dem Dorf triebe. Diese Geschichte wurde ihm in genau dieser Nacht erzählt, als er in einer Kneipe den Abend bei einem Schinkenknochen ausklingen ließ. Dem Dackel war das egal, er war furchtlos. Er hatte außerdem gerade ein Auge auf die Dorfschönheit geworfen, eine Kaninchendackeldame aus gutem Hause. Um sie buhlte bereits ein anderer Rüde, ein großer Labrador, der ihm auch die besagte Legende vorgetragen hatte. 

Es wurde spät und der Dackel hatte Lust, nachhaus in sein Bett zurückzukehren. Auf dem Weg dahin musste er den finsteren Wald durchqueren, als ihm die Geschichte wieder in den Sinn kam. Er schnaubte verächtlich, denn er war kein Weichei. Als er gerade die Mitte des Waldes erreicht hatte, bemerkte er einen anderen Hund, der einen brennenden Kürbiskopf im Maul trug und schnell näher kam. Doch das war dem Dackel egal, wieso sollte er denn auch Angst vor Gemüse haben? Er lief schwanzwedelnd und fröhlich nachhause, wo bereits seine kleine Kaninchendackeldame auf ihn wartete. 

Der Dackel und der Rabe


Einst, um eine Mittnacht graulich, da mit den Zähnchen bearbeitete ich genüsslich  

Voller Appetit über manchem alten Schinkenknochen,

da der Appetit schon kam gekrochen, scholl

auf einmal leis ein Pochen,

gleichwie wenn ein Fingerknochen pochte, von der Türe her.

"'s ist die dämliche Katze wohl", murrt' ich, "was da pocht so dämmlich zu mir her -

 das allein - nichts weiter mehr."


Ah, ich kann's genau bestimmen:

 im Dezember war's, dem grimmen,

und der Kohlen matt Verglimmen schuf

ein Geisterlicht so leer.

Brünstig wünscht' ich mir die Morgenstund;

     - dann gabs Frühstück in den Dackelschlund,

auf das mein Bäuchlein selig wär,

auf das mein Bäuchlein selig wär.


Augenblicklich musst ich sabbern,

und so sprach ich unbefangen:

"Gleich, du Flohschleuder von Katze, 

 nimm runter endlich deine Tatze, 

just ein Nickerchen ich machte, und dein

Klopfen klang so sachte,

dass ich kaum davon erwachte, sachte von

 der Türe her -

doch nun tretet ein!" - und damit riß weit auf die Tür ich - leer!

Dunkel dort - nichts weiter mehr.


Tief ins Dunkel schnüffelte ich lange, zweifelnd, wieder seltsam bange,

Träume träumend, wie kein Dackelhirn

sie träumte je vorher;

doch die Stille gab kein Zeichen; nur ein

 Wort ließ hin sie streichen

durch die Nacht, das mich erbleichen ließ:

 das Wort "Frühstück?" so schwer -

selber sprach ich's, und ein Echo murmelte's zurück so schwer: nur "Frühstück!" - nichts weiter mehr.


Da ich nun zurück mich wandte und mein Magen vor Leere brannte,

hört' ich abermals ein Pochen, etwas lauter denn vorher.

"Ah, gewiß", so sprach ich bitter, "liegt's an

 meinem Fenstergitter;

Schaden tat ihm das Anknabbern jüngst - ja,

 so ich's mir erklär', -

schweig denn still, mein Herze, lass mich

nachsehn, dass ich's mir erklär!: -

 's ist der Wind - nichts weiter mehr!"


Auf warf ich das Fenstergatter, als herein

mit viel Geflatter

schritt ein appetitlich riechender Rabe wie aus Sagenzeiten her;

Grüßen lag ihm nicht im Sinne; keinen Blick lang hielt er inne;

mit hochherrschaftlicher Miene flog empor zur Türe er setzt' sich auf die Teckel-Büste überm Türgesims dort -

 er  flog und saß - nichts weiter mehr.


Doch dies ebenholzne Wesen ließ mein

Verwundern rasch genesen,

ließ mich lächelnd ob der Miene, die es

 macht' so ernst und hehr;

"Ward dir auch keine Rute zur Gabe",

 sprach ich, "so doch stolz Gehabe,

grauslich grimmer alter Rabe, Wanderer

aus nächtger Sphär' -

sag, welch hohen Namen gab man dir in

 Plutos nächtger Sphär'?"

          Sprach der Rabe "Nimmermehr."


Doch der droben einsam ragte und dies

eine Wort nur sagte,

gleich als schütte seine Seele aus in diesem

 Worte er,

keine Silbe sonst entriss sich seinem düstren Innern, bis ich

seufzte: "Mancher Knochen verließ mich

 früher schon ohne den Verzehr -

morgen wird er mich verlassen, wie mein Knochen  - ohn' Wiederkehr."

Doch da sprach er, "Nimmermehr!"


Einen Augenblick erblassend ob der Antwort, die so passend,

sagt' ich, "Fraglos ist dies alles, was das

     Viecht gelernt bisher:

's war bei einem Herrn in Pflege, den so tief

     des Schicksals Schläge

trafen, daß all seine Wege schloss dies eine

     Wort so schwer -

dass all seiner Hoffnung Lieder als Refrain

 beschloss so schwer

 dies "Nimmer - nimmermehr."

             

Doch an welches Happi ich auch dachte, dieses

     Tier mich hungrig machte,

immer noch, und also rollt' ich stracks mir

     einen Sessel her

und ließ die Gedanken fliehen, reihte wil-

     de Theorien,

Phantasie an Phantasien: wie's wohl zu

     essen wär' -

wie dies fette, schmackhafte Wesen zu fangen und zu fressen wär'

   wenn es krächzte "Nimmermehr."



 Und der Rabe rührt' sich nimmer, sitzt

     zu weit oben, sitzt noch immer

auf der bleichen Teckel-Büste überm Tür-

     sims wie vorher;

und in seinen Augenhöhlen eines Dämons

     Träume schwelen,

und das Licht wirft seinen scheelen Schat-

     ten auf den Estrich schwer;

und es hebt sich aus dem Schatten auf dem

     Estrich dumpf und schwer

          meine Seele - nimmermehr.


Da wurde es mir plötzlich klar,

was des Rabens Grund wohl war,

dass er dort in der Ecke blieb

und was ihn überhaupt zu mir trieb.

"Freund",sprach ich voller Tatendrang

"War es deines Magens Zwang?

Verlorst auch Du dein Abendmahl,

bereitet dir der Hunger Qual?"

Der Rabe und ich zogen hinaus in die Nacht

und haben dort zusammen Happi gemacht.


Die Geschichte ist aus, dort läuft eine Maus

-oh nein, Lucy hat sie gefressen!


-Buddy Allan Poe

In diesem Sinne, ein angenehmes Gruseln!


Euer Buddy.

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Budiger Herbst

Natürlich fragt ihr euch, was euer Bud denn so macht, jetzt wo der Sommer endgültig vorbei ist. Nun, ich pflege oft im Wald zu spazieren und zu schnüffeln, denn alles riecht wunderbar und aufregend. Für Lucy gibt es nichts schöneres, als durch das Herbstlaub zu tollen und mitten in den größten Laubhaufen zu hüpfen.

An den Wochenenden sind wir oft im Wald, mein Bruderherz ist auch oft dabei und zu dritt macht es natürlich noch mehr Spaß.

Wie peinlich, küsst sie mich halt vor meinem Bruder!
Wie peinlich, küsst sie mich halt vor meinem Bruder!
Hier zeige ich meinem Bruder, wie man ordentlich buddelt. Er hat den Dreh auch schon fast raus!
Hier zeige ich meinem Bruder, wie man ordentlich buddelt. Er hat den Dreh auch schon fast raus!

Balduin hat wie wir nun auch seine Buddelleidenschaft entdeckt, das finde ich super! Zu dritt schaffen wir es sicher bis zum Mittelpunkt der Erde zu graben. (Mama behauptet, da sei Lava, ich vermute aber eher, dass dort stattdessen ein gigantischer Schinkenknochen drin steckt.) 


Ich bin oft und gern im Wald. Wir waren vor kurzem auch mit Papa in einem Wald, der weiter von zuhause weg war, so dass wir mit dem Abenteuermobil hinfahren mussten, es war sehr spannend, einen ganz anderen Wald zu erschnüffeln. Vorher hatte ich noch mit Balduin in einem Garten gespielt und ihm einen Apfel weggefressen, so dass ich dann zuhause gleich geschlafen habe. 


Wir haben auch Papas Oma besucht und ihr werdet nicht glauben, was ich dort sah! Mein Papa buddelte mit uns!!! Klar, er ist ein Mensch und kann mit den kleinen dünnen Pfötchen nicht vernünftig graben, wie ich mit meinen kurzen starken Wühlpranken, aber er hatte einen Spaten (erinnert entfernt an ein zu großes Stöckchen) und damit schaffte er es gut zu buddeln. Leider versteht er den Sinn des Buddelns noch nicht ganz: statt sich auf ein Loch zu konzentrieren und es so tief wie möglich zu graben, hat er die ganze Wiese umgepflügt, weil er sich nicht für eine Stelle entscheiden konnte. Typischer Anfängerfehler. Aber ich bin mir sicher, dass ich es ihm auch beibringen kann, immerhin bin ich der Buddel-Experte ("das Buddeln" kommt nämlich von "der Buddy"). 

Buddler Bud und Lucy
Buddler Bud und Lucy

Nach getaner Arbeit wurden wir im Haus von Papas Oma und Opa gebaden, weil wir Erdklumpen als Pfoten hatten. Das war echt total unnötig, fand ich. So gesäubert spielte ich noch etwas mit dem Opa und der Oma und dann gab es für die Menschen lecker duftende Rouladen. Verratet es keinem, aber ich durfte heimlich naschen! Immerhin hatte ich ja beim Umgraben eine wichtige Rolle gespielt. Zuhause machten wir dann wieder ein Schläfchen. So lässt es sich leben!

Dackeliges Fotoshooting

Hey Leute, heute berichte ich noch zu einem Fotoshooting, das schon ein paar Tage zurück liegt!


Finns Frauchen ist nämlich, wie meine Mama, ganz verrückt nach schönen Fotos von uns Vierbeinern und besitzt eine beträchtliche Sammlung. Einige dieser Bilder wurden professionell aufgenommen, von einer Freundin, die eine sehr talentierte Hobbyfotografin ist.


So kam es, dass Mama, die ja gar nicht genug Bilder von uns haben kann, zusammen mit Finns Frauchen, Finn, Papa, uns und der Fotografin morgens vor dem Wasserschloss Klaffenbach standen, um ein paar hübsche Fotos zu machen. Wir waren natürlich begeistert, Finn zu sehen!

Wir standen auf einem Feld, einem Weg, Wiesen, Wald und im Schlosshof und sahen gut aus und die Fotografin knipste viele Bilder.  Wollt ihr ein paar sehen?


Fotos: T. Buschbeck, 26.09.2015


Liebe Teresa, vielen Dank für die tollen Bilder! Unsere Mama (und Papa auch) ist total verzückt und freut sich sehr über die schönen Aufnahmen!

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Arya Lucy, das Winterfell!

Der Winter naht!

 

...Und deswegen brauche ich, Lucy, als eine Dame von Welt, natürlich auch die neuste Wintermode.

Ich habe zwar den roten Rentierpulli, aber den hatte ich ja schon letztes Jahr und im Gegensatz dazu soll dieser Winter sehr hart werden, also musste ich ein paar vernünftige (und wasserdichte) Jäckchen besorgen.

Gemeinsam mit Mama fuhr ich also zu unserem Lieblingshundeladen. Zugfahren ist ganz okay, ich freue mich mehr über das Ticketkaufen, denn die nette Verkäuferin hat immer selbst ihre beiden Dackel dabei und Kollegen zu treffen ist immer schön.

In Chemnitz angekommen ging es dann weiter im Bus. Das war schon spannender mit all den Menschen, aber wir waren dann doch beide froh, wieder raus zu sein. Vor dem Laden ("Frei Schnauze", falls ihr den kennt) wartete schon Finns Frauchen, die ich erfreut begrüßte, sie ist auch einer der Menschen, die ich gern habe. Finn war leider nicht mit dabei, was schade ist, denn ich finde Finn total toll, aber so waren die Leckerlis im Laden zumindest alle meine! Doch bevor ich essen durfte, steckten mich meine Mama und die Verkäuferin in verschiedene Pullover und Jäckchen. Zum Glück war Stefanie  dabei, der Modegeschmack meiner Mama ist nicht gerade der beste! Doch wegen meinen speziellen körperbaubedingten Anforderungen war die Auswahl dann nicht ganz so groß. Entweder war es zu kurz, oder wenn die Länge passte, passte der Brustumfang nicht. Zum Fell sträuben! Doch es fanden sich schließlich zwei schicke Jacken und als das endlich überstanden war, kam der beste Teil des Tages: Leckerchen! Mama suchte für Buddy und mich viele leckere Dinge aus: Knabberhals vom Federvieh, fellige Rinderohren, Leckerlis mit Trockenfisch,... Ich freute mich den ganzen langen Heimweg drauf, endlich was davon zu kosten! Stefanie brachte uns netterweise noch zum Bahnhof, denn der Bus ist immer ziemlich voll und ungemütlich für ein kleines Dackelmädchen, dann brach auch sie auf und fuhr heim zu Finn.


Links trage ich den dünneren der beiden Mäntel, der für die Übergangszeit gedacht ist und eine hübsche Stickerei und eine Kapuze besitzt, rechts trage ich meinen dicken gefütterten Wintermantel mit hohem Kragen.
Links trage ich den dünneren der beiden Mäntel, der für die Übergangszeit gedacht ist und eine hübsche Stickerei und eine Kapuze besitzt, rechts trage ich meinen dicken gefütterten Wintermantel mit hohem Kragen.

Wir fuhren dann mit dem Zug wieder heim und dackelten nach Hause, wo uns mein Buddy schon sehnsüchtig erwartete. Er freute sich sehr, mich wieder zu haben und ich freute mich auch. Buddy und ich gehören eben zusammen. <3

Dann packte Mama unsere Mitbringsel aus und Buddy war sehr erfreut darüber, dass ich so viele tolle Leckereien für uns erbettelt habe. Den Hals ließen wir uns gleich schmecken. Es war ein anstrengender Tag gewesen, aber nun kann der Winter kommen und ich bin wie immer die hübscheste und bestgekleidetste Dame der Stadt. 

Jetzt bin ich hundemüde und werde mir ein erholsames Schläfchen an Buddy gekuschelt gönnen- machts gut, eure Lucy!

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Der vorzügliche Bud auf der Jagd&Angel-Messe Leipzig 2015

 

Gestern Morgen , oder sollte ich besser sagen mitten in der Nacht , kam unsere Mama auf die Idee aufzustehen, unseren Hunderucksack aufzusetzen und uns reisefertig zu machen. Dabei war ich noch sooo müde! Die Spannung im Abenteuermobil stieg mit jedem Kilometer, den wir fuhren, wo würde es dieses mal hingehen? 

 

Wir landeten auf einer Messe , der Jagd&Angel-Messe in Leipzig. Überall davor standen wohlriechende Würstchenbuden und ich bekam gleich Appetit. Doch wir gingen statt zu einer der Würstchenbuden in das Messegebäude und dort wimmelte es von Hunden. Ich sollte also mal wieder laufen, so so. Nach der Anmeldung warteten wir am Ring und schauten zu. Papa beäugte auch schon die Auswahl an den Angelständen, die ziemlich gewaltig ausfiel. Während Mama und ich am Ring warteten, bekam ich viele Komplimente, weil ich so ein hübscher Junge bin. Mama freute das mehr als mich, für mich war das nicht so interessant.

Wir waren Nummer 14 und bis es los ging, trafen auch ein paar bekannte Gesichter ein! Mamas Freundin Steph und ihr Freund mit den schmackhaften Ohren kamen zum Zuschauen, die beiden hatten wir zuletzt als Welpen gesehen. Lucy hatte es sehr bequem auf Stephs runden Schwangerschaftsbauch und konnte von diesem Logenplatz gut zusehen.

 Auch unser Züchter war wie immer vor Ort um mich anzufeuern und hatte meine Mutti Cloud dabei. Es war toll ihn wiederzusehen und sich streicheln zu lassen. Dann waren wir als Startnummer 14 auch schon dran!

 

Zuerst liefen wir mit zwei anderen Rüden im Ring ein paar Runden. Dann war der erste dran, während wir anderen warteten. Die beiden waren aus bekannten Zuchten und harte Konkurrenz für mich. Danach war auch der zweite dran und zuletzt ich. Ich musste erstmal auf einen Tisch und wurde einmal mehr befummelt und hätte lieber etwas mit dem Richter gespielt, dann lief ich alleine Runden, dann musste ich etwas stehen und zum Schluss liefen alle nochmal zu dritt. Ich bekam den dritten Platz, was mich aber nicht störte, denn ich hatte die Bewertung v bekommen, also vorzüglich! Besser geht es gar nicht mehr und wir freuten uns alle!

Mein einziger "Mangel" war es, dass ich zu dünn sei und mehr essen sollte. Das gefiel mir! Ich bekam schon immer üppige Portionen mit Nachschlag und Snacks, aber ein junger Mann nimmt nun mal nicht so schnell zu, wenn er im Wachstum ist. Zur Belohnung gab es dann Salamisticks, die mir gut schmeckten und Lucy bekam auch etwas.

Unser Züchter musste dann auch schon los und wir schauten uns die Messe gemeinsam mit Mamas Freunden an. Wir machten auch am Bratwurstand halt und jetzt ratet, wer sich die Bratwurst mit Mama teilen durfte! Sie pustete immer ein Ende kalt und ich biss es ab, gutes Teamwork. Lucy saß in Papas Mantel und konnte so auch ab und zu naschen, nur nicht soviel wie ich.

 

Es gab sehr viel zu sehen und zu schnüffeln und es waren sehr viele Dackel da. Es war sogar ein Auslauf mit Welpen drin da, die zwar süß waren (nicht so süß wie ich), mir aber leid taten. Jeder konnte sie anfassen und ihre Mutti war nicht mit im Gehege, das fand ich nicht toll. Immerhin konnten sich die kleinen Dackel ja so sämtliche Keime einfangen! Meine Kindheit, bei meinem Züchter, war schöner gewesen, er hat gut auf uns aufgepasst und sich unsere Menschen, die zu uns kamen, auch erst einmal angeschaut. Gute Züchter lassen ihre Welpen nicht auf Ausstellungen von tausenden Menschen anfassen. Das wollte ich nur einmal gesagt haben!

 

Am Nachmittag brachen dann auch Steph und Hendrik auf,  ich hoffe ich sehe die beiden bald wieder. Lucy, die ihr neues Swaroswkihalsband trug, bekam ebensoviele Komplimente wie ich von völlig fremden Menschen. Nachdem Papa ganz viele Angelsachen erstanden hatte , ging es heim. Wir waren so müde! Abends erwartete uns noch eine tolle Überraschung: Baldi kam zu Besuch! Ein toller Tag, alles in allem. 

Steph mit Lucy und ich mit Mama, die vor lauter Stolz ganz dümmlich grinst. Wenigstens ich bin wie immer gut getroffen.
Steph mit Lucy und ich mit Mama, die vor lauter Stolz ganz dümmlich grinst. Wenigstens ich bin wie immer gut getroffen.

Woran man merkt, dass Dackel Pawsome sind

Warum Dackel pawsome sind:


1. Na, wer hat sich schon mal gefragt, wieso es "der Dackelblick" heißt und nicht "der Mopsblick" oder "der Huskyblick"? Ganz einfach! Wer schon einmal den Dackelblick abbekommen hat, der spürt es! Unlängst besuchte uns unser Onkel Felix und brachte uns Markknochen mit- nur hatte er statt drei kleinen Knochen einen kleinen Knochen und einen riesigen erwischt, der wie zwei aussah. Balduin und ich schnappten uns schnell jeder einen und Felix bekam die geballte Ladung von Lucys Blick ab. Die Empfindung, die er gespürt haben mochte, mag der eines Dementorenopfers aus Harry Potter sein.

2. Alle Dackel sind Superhelden. PUNKT! Wir wurden gezüchtet, um GANZ ALLEINE im Wald IN DUNKLE HÖHLEN zu kriechen und uns mit badass Dachsen anzulegen. Na, wer von euch würde sich das trauen? Wusste  ichs doch. Aber wir Dackel kennen keine Angst. Manche behaupten, wir wären stur-pffh. Wir sind einfach selbstbewusst und ziemlich cool! 

3. Die Würstchen-Witze. Okay, wo es Götter gibt, gibt es auch Spötter. Manche Leute verstehen nicht unseren zweckorientierten Körperbau. Wer vorhat, sich in Tierbauten zu zwängen, sollte nicht unbedingt den Brustumfang einer Dogge haben. Wir Dackel dagegen sind aerodynamisch und -das muss ich zugeben- etwas tiefergelegt. Kurze Beinchen, langer Rücken. Vielleicht ähnelt dieses Antlitz ja wirklich ein klein wenig einem Würstchen. Aber die, die über unsere Größe lachen, sind meistens die, die glauben, dass Delfine Fische sind. 


4. Klein, aber laut! Na, wer hat von euch alles zuerst an Lucy gedacht? Lucy nimmt ihre Aufgabe, unsere Wohnung, unsere Straße und unsere Menschen zu beschützen, sehr ernst. Ernsthaft, wie will sich ein Mensch denn bitte selber beschützen? Lucy bellt nicht nur, wenn Gefahr droht, sondern auch, wenn sie sich freut, wenn sie Angst hat, wenn sie auf einen Schoß gehoben werden will, wenn sie etwas essen möchte, wenn sie andere Hunde begrüßen wollte, wenn sie Langeweile hat und aus noch tausend anderen Gründen. (Sie ist eine Frau.) Mama kann ihr Gekläff ganz gut auseinander halten, aber nicht ein daher gelaufener Passanter, der das Mitteilungsbedürfnis einer Dame nicht begreift. Daher kommt das Gerücht, Dackel wären Kläffer.

P.S.: ICH kläffe nicht, ich spreche nur manchmal ein Machtwort! 


5. Jaaa, Dackel sind klein. Das hatten wir doch schon! Aber im Gegensatz zu anderen kleinen Rassen wie zum Beispiel Chihuahuas und Shi Tzus , sind wir keine Schleifchenhunde. WIR HABEN POOOWEEER!!! WIR WOLLEN RENNEN RENNEN RENNEN! JAGEN! RENNEN! KÄMPFEN! TOBEN! Wir sind nicht langweilig, mit uns kann man viel unternehmen, wir sind klug und lernen gern. Ob Agility, Fährtensuche, dog dancing (oh nein, Mama, nein!) oder Tricks, wir sind für jeden Spaß zu haben! Und das beste: gerade wegen unserer Größe können wir auch gut in der Stadt leben, wo mancher große Hund schon klaustrophobische Zustände bekäme. Wir sind Energiebündel in komprimierter Form. 


6. Dackel sind charmant. Sie sind witzig. Wir haben einfach das gewisse Etwas. Die Ladies liegen mir zu Füßen. Ich weiß nicht, woran es liegt, aber wir haben einfach eine unglaubliche Ausstrahlung. Jeder Hund hat seinen gewissen Charme, doch gerade wir wissen genau, wie man das Frauchen wieder um die Pfote wickelt, nachdem man auf den Teppich gekackt hat. 


7. Dackel sind Staubsauger. Meine Lucy ganz besonders. Nur manchmal, wenn sie in Divalaune ist, mäkelt sie herum, aber im großen und ganzen könnte sie den ganzen Tag essen. Ich esse auch gern, mag aber eher erlesene Sachen, zum Beispiel alles, was Papa isst. 

8. Ich muss dahin! Egal ob nachts im Bett, auf dem Sofa, eigentlich egal wo, ein Dackel weiß immer, wo es am bequemsten ist. Und da muss er hin! Egal, über wie viele Körperteile er trampeln muss, es ist die heilige Pflicht eines jeden Dackels, sich das beste Plätzchen zu sichern, egal wo er drüber und drunter muss! Wir zögern auch nicht, uns irgendwo reinzuwühlen und zu verstecken. Hauptsache gemütlich! Und dann wird ein feines Nickerchen gemacht- außer, wir sind uns über die Bequemlichkeit unseres Platzes nicht zu hundert Prozent sicher.

9. ...was uns direkt zum nächsten Punkt bringt: Höhlen! Wir lieben es, uns zu vergraben, zu verkriechen und irgendwo drunter zu krabbeln! Natürlich liegt uns das im Blut, weil unsere Ahnen so gern in Tierhöhlen steckten. Aber es macht auch einfach Spaß! Ich verstecke mich am liebsten unter Decken und finde es sehr kuschlig. Meine Mutti Cloud soll dieses Hobby mit mir teilen und von ihr habe ich meine Vorliebe fürs Vergraben geerbt, da bin ich mir sicher.

10. Das Buddeln. Mein Freund Finn kann es ja gar nicht verstehen, was ich daran finde, mich in die Erde zu wühlen und meinen Kopf komplett in das Loch zu stecken! Dabei ist es eine komplexe Kunst, die nicht jeder beherrscht. Es gehört mehr dazu, als zu graben, man muss auch ab und zu prusten, schnaufen und grunzen.  Wer es nicht beherrscht, brauch gar nicht erst anfangen.

Natürlich gibt es noch viel mehr gute Gründe, wieso wir Dackel einfach super cool sind, aber soviel Platz hat das Internet nicht.  Schaut ihr euch vielleicht gerade um und stellt fest, dass bei euch kein Dackel lebt? Echt jetzt? Wie überlebt ihr so? Nun, zum Glück habe ich eine frohe Botschaft: Bei meinem Züchter sind gerade kleine Welpen geschlüpft! Schaut doch mal vorbei und bereitet euch auf ein großes AWWW vor!

(Sind die Kleinen nicht süß? Fast so süß wie ich!)

Ihre Mami ist die schöne Faimeé von den Dombergspatzen (JCh2014, LJS2014, LS2015), die ich selbst kenne und die ich total lieb und freundlich finde, der Papa ist Paco z Pirackiego Klanu (der auch viele Titel hat), den ich nicht persönlich kenne, der aber auf den Bildern auch sehr schön aussieht.


Was der Bud so macht

Hallo liebe Dackelfreunde, bestimmt habt ihr euch schon gefragt, was der fantastische Bud denn so tut, jetzt, wo der Sommer unauffällig verschwunden ist und die Tage langsam kürzer werden. 

Nun, ich war jetzt öfters im Wald spazieren, Mama sucht Pilze (die riechen nicht so interessant wie Wildtierfährten) und wir schnüffeln fröhlich herum. Heute war auch Papa mit dabei. Er hat ein untrügliches Pilzgespür und hat fast alle gefunden, die anschließend im Rucksack gelandet sind. 

Meine Freundin Lucy und ein Pilz, der wahrscheinlich giftig ist. Genau wie sie manchmal, wenn sie kläfft!:-P
Meine Freundin Lucy und ein Pilz, der wahrscheinlich giftig ist. Genau wie sie manchmal, wenn sie kläfft!:-P

Ansonsten machten wir nicht besonders viel. Mama brachte Lucy und mir Highfive bei und trainierte mit Lucy nun immer auf einer Wiese das Abrufen. Es klappte auch ganz gut, nur einmal entwischte sie um eine Katze zu jagen. Bei mir ist es da schwieriger, ich habe nämlich einen besseren Jagdinstinkt und hätte vermutlich diese Katze gekriegt!


Mit mir übte Mama lieber das Laufen und stehen, denn im Oktober würde bald wieder eine Ausstellung sein.


Lucy war auch wieder scheinschwanger und bekam wieder ein ziemliches Gesäuge und war ziemlich zickig drauf.

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Buddiger Geburtstag!

"Happy birthday toooo Bud, happy birthday to Bud, happy birthday dear Buddy, happy birthday to Buuud!" 

Ganz ehrlich, solche Gesänge sind nun nichts für meine zarten Dackelohren. Aber ganz richtig: ich habe heute Geburtstag und bin ein Jahr alt geworden! Balduin übernachtet das ganze Wochenende bei uns, was hätte ich mir besseres zum Geburtstag wünschen können? 

Heute morgen servierte uns meine Mama eine Napftorte, als Kerze steckte Trockenfleisch drin. Ich muss sagen, ein sehr hübsches Frühstück war das!

Nach dem üppigen Frühstück spielten wir noch etwas, dann ging es am Nachmittag in den Wald. Mama hatte drei Dackel an den Leinen und alle Hände voll zu tun damit, nicht über uns zu fallen und irgendwie ordentlich zu führen. Es gab doch so viel zu schnüffeln! 

Zuhause bekamen wir dann jeder noch etwas zum Knabbern, was uns bis abends beschäftigte. 

Wartend auf das Kommando zum Futtern

Jetzt bin ich total geschafft und müde! Übrigens habe ich nun meinen eigenen Fuchsdummy, mit dem ich bald viel Spaß haben werde!





Lucy hatte zwar nicht Geburtstag, bekam aber trotzdem ein Geschenk (wie unfair!), das unsere liebe Freundin Viviana aus der Schweiz (Angels Mama) ihr zum Geburtstag geschickt hatte. Es ist ein echtes Swarowskihalsband aus Leder und es steht ihr wirklich super! Danke, liebe Viviana!

Budiger Urlaub

Ratet mal, wer in den Urlaub gefahren ist: natürlich ich, mit meiner Freundin und meinen Menschlingen! Früh morgens ging die Reise los, ich konnte gar nicht verstehen, wieso ich so früh rausmusste! Und dann die lange Autofahrt, bei der ich in der Box bleiben musste! 

Mama musste natürlich gleich ein Selfie machen. Seht ihr, wie ich Grimassen schneide?

Die Ankunft (Tag Eins)


Nach der langen  Fahrt fanden wir uns dann in einem Ferienhaus wieder, ganz unten im Erdgeschoss mit einer Tür in einen kleinen Garten. Als erstes markierte ich dort mein Revier an einem Gebüsch. Ordnung muss sein! Mama kramte und packte das ganze Zeug, was sie am Vortag eingepackt hatte, wieder aus. Menschen...!

Dann ging es spazieren. Draußen roch es komisch, nach Salz und anderem ungewohnten Zeug. Dann standen wir plötzlich mit allen vier Pfoten im Sand. Vor uns rauschte ganz viel Wasser. Mir fiel die Kinnlade herunter. Es stimmte also doch, dieser See war gigantisch, ich konnte kein Ende sehen! Allerdings schmeckte das Wasser nicht, und als ich fröhlich reinhüpfte, riss mich gleich eine Welle um.

Am Abend waren wir nochmal am Strand, als fast keiner mehr dort war. Lucy lief frei und ich an der Schleppleine. Die Versuchung, all die Möwen zu jagen, war einfach zu groß! Ein besonders dreistes Exemplar stahl uns eine Tüte Leckerlis! Lucy war erschüttert. Papa entdeckte dann ein paar Meter weiter weg die diebische Möwe und rannte ihr nach und es gelang ihm, sie zu vertreiben, in dem er einen Ball in ihre Richtung warf. Die Leckerlis waren weniger, aber gerettet! 


Tag Zwei


Was könnte Hund wohl am Meer besseres machen, als den ganzen Tag am Hundestrand liegen? 

Also, liegen war natürlich nicht unsere Hauptbeschäftigung, wir buddelten die meiste Zeit, spielten mit anderen Hunden und gingen ab und zu baden, weil Mama es so wollte. Lucy lief wieder offline herum und freundete sich gleich mit einem großen grauen Mischling an, der Baldo hieß und mir auch gleich sympathisch war (als ich weinte, weil Mama ins Meer gegangen ist und ich nicht hinterher konnte, kam er und wollte mich trösten, voll nett!) und zwei Zwergpudelrüden, von denen einer schwarz (Obsi) und einer weiß (Redgi) war.  

So geht buddeln! Wenn der Sand nicht meterweit fliegt, hat mans falsch gemacht! 

Strandschönheit Lucy 

Tag Drei


Heute ist ein ganz besonderer Tag, denn heute ist Lucy ein Jahr alt geworden! Das heißt, der komplette A-Wurf hatte Geburtstag, an dieser Stelle nochmal herzlichen Glückwunsch an alle! 

Früh liefen wir gleich eine schöne Runde Gassi, dann gabs Geburtstagsfrühstück mit Happi und extra Leckerli, serviert mit einem  Ständchen. (Glaubt mir, das konnte man nur in Erwartung aufs Essen ertragen!) Als wir aufgegessen hatten, bekam Lucy ein Geschenk. Ich war eifersüchtig, wieso bekam ich kein Geschenk? Mama sagte, in zehn Tagen (an meinem Geburtstag) bekomme ich auch etwas schönes, aber ich wollte es jetzt! Zum Glück ging es dann gleich wieder raus und wir begleiteten Papa zum Angeln. Danach gingen wir nochmal an den Hundestrand und Lucy fand gleich ihre Freunde vom Vortag wieder: Baldo und die beiden Pudel. Ich fand sie auch nett und spielte mit ihnen, nur die dumme Flexileine störte. Papa sah das auch schnell ein und ließ mich frei. Meine Stunde hatte geschlagen! Wir rannten alle wild umher und hatten viel Spaß! Ich versuchte einer französischen Bulldogge ihr Spielzeug zu klauen und an fremde Strandkörbe zu markieren, wurde aber von anderen Hunde aus ihrem Revier verscheucht. 

Plötzlich sah ich dann einen Raben! Ich verfolgte ihn aus dem Hundeabschnitt des Strandes hinaus und jagte ihn bis auf den Wellenbrecher, wo er sich zu ein paar Möwen setzte. Dann flogen sie alle einer nach dem anderen davon und ich stand alleine auf den hölzernen Stämmen, links und rechts von mir die Wellen. Hinter mir kletterte Papa um mich zu retten und Lucy und Mama waren auch aus Sorge um mich hinterher gelaufen und warteten am Ende des Wellenbrechers. Ich drehte mich dann einfach um und lief zurück. Mama war erleichtert, dass ich weder reingefallen, noch von wütenden Vögeln attackiert worden bin, trotzdem ging es dann heim und ich musste an der rosa Prinzessinnenleine von Lucy heimlaufen. Zurück in der Ferienwohnung schlief ich dann erstmal eine Runde. Heute Abend wollen wir noch grillen, das bedeutet jede Menge guter Bissen für uns! Außerdem wurde uns noch ein Rehohr versprochen, dieses mal bekommt auch jeder von uns eins. 

Das war Lucy Geburtstagsessen. Ich hatte auf meiner Portion auch ein paar schmackhafte Leckerlis. 

Lucy bekam einen tollen Fuchsdummy. Ich will auuuuch!

Am Ende des Tages ließ ich mir die Sonne auf den Bauch scheinen. So lässt es sich leben!

Tag Vier


Heute war unser letzter voller Tag vor der Abreise, und wir entschieden uns, diesen nochmal am Strand zu verbringen. Lucy durfte gleich ab dem Hundestrandschild frei laufen und fand auch gleich ihre Pudelfreunde wieder, in deren Nähe wir dann blieben. Sie spielten schön mit uns und unsere Eltern unterhielten sich mit den Besitzern der beiden Jungs. Genau genommen gehörte nur der Schwarze zu ihnen, der ältere weiße Pudel gehörte zu ihrer Tochter und durfte mit in den Urlaub. Die beiden waren ein tolles Team, genau wie Baldi und ich. Weil Mama feststellte, dass die Kombination aus nasser Schleppleine und Sand nicht besonders gut für die Hände war, ließ sie mich dann auch frei. Super! Ich rannte gleich am Strand entlang und spielte mit anderen Hunden. Eine hübsche braune Labradorhündin namens Arwen, ein hungriger Irish Setter, unser Freund Baldo vom Vortag und eine französische Bulldogge waren dieses Mal meine Spielkameraden. 

Ich hätte noch ewig weitergespielt, doch dann begann es plötzlich zu schütten und wir flitzten im strömenden Regen zurück in unser Domizil.  Mama trocknete uns gleich als erstes ab und  danach machten wir ein schönes Schläfchen. 

Morgen geht es dann wieder nachhause, wo ich dann erstmal viel zu tun habe, immerhin muss ich die Markierungen von einer Woche wieder auffrischen! 

Hübsche Labilady 

Noch eine Rolle in baywatch frei?

Ich bin auch für mehr Kissen auf meiner Couch zuhause! Mama! Bau mir eine Kissenburg!

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Budige Sommerzeit

Der Sommer vergeht und neigt sich immer mehr dem Herbst zu und ich habe viel zu tun, ihn genügend auszuschöpfen.

Wir waren so zum Beispiel am See und haben dort geplanscht, Mama schwamm mit mir und ich wollte buddeln. 

Dann folgten einige Familienfeste, die super aufregend waren, weil da immer einige meiner Lieblingsmenschen herumlaufen, so auch die Eltern von Bruno, die immer spannend nach Labrador duften und die ich deswegen besonders gründlich beschnuppern muss. 

Am Wochenende war ich dann mit meiner Familie wieder auf Achse, es ging nach Leipzig, wo mein Bruderherz wohnt! Als erste Amtshandlung habe ich natürlich überall auf seiner Pipiwiese markiert, dann ging es mit ihm und unseren Eltern zur Hundemesse! Da drinnen wimmelte es von Menschen und Hunden und ich fühlte mich so klein in der großen Halle! Zum Glück hatte ich mir mein Guten-Morgen-Häufchen extra aufgespart um dort ein mächtiges Zeichen zu setzen, wodurch ich mich gleich wieder besser fühlte, aber Mama und Papa regten sich auf und machten es schnell weg. Dabei war ich gar nicht der einzige mit dieser Idee, wozu also der Aufstand?

Zu schnüffeln und zu sehen gab es allerhand. Es gab irre viele Stände mit erlesenen Köstlichkeiten, Spielsachen, Hundemode, Leinen und Geschirre, kurz: alles mögliche, was man sich an Hundezubehör denken kann. Außerdem gab es viele Vorführungen, zum Beispiel dog dancing, Agility, ein Schwimmbecken draußen für Wasserratten und und und. Mein Bruder musste auch mit seiner DTK-Gruppe auf eine Bühne, auf der Hunderassen vorgestellt worden sind. Wir saßen lauschend im Publikum und ich knabberte nebenbei eine Hasenpfote. Viel besser als Popcorn! Es fand auch eine Ausstellung statt, auf der wir unseren Züchter fanden! Es war toll ihn zu treffen, er hat uns gestreichelt und uns Leckerlis gegeben, die wir drei natürlich schnell gefuttert haben. Wir trafen auch eine Bekannte von anderen Ausstellungen wieder. Ich mag sie, sie sagt immer ich soll mehr essen, weil ich so dünn bin. Dabei esse ich schon ziemlich viel.


Von der Messe brachten wir viele leckere Sachen mit heim, ich freu mich schon aufs Schlemmen!

Balduin und sein Papa kamen mit uns und wir spielten noch schön, während die Männer angelten. Mama musste mit drei Dackeln Gassi gehen, aber das war nicht schlimm, wir sind schließlich brav. 


Sie blieben auch über Nacht, so dass wir noch gemütlich zu dritt frühstücken konnten und noch einen weiteren Spieltag hatten. Das war super!

Heute waren wir dann noch zum Grillen eingeladen und bekamen natürlich hier und da einen guten Bissen, vorallen ich, der ja zunehmen soll. Danke, liebe Dackelbekannte, danke!:-)


Unser Platz war natürlich auf dem couchähnlichsten Sitzobjekt bei unserer Mama. Könnt ihr mich sehen? Ich bin im Höhlenmodus!

Unser Onkel kam uns auch einmal besuchen. Er ist Mamas Bruder und ein paar Jahre älter als sie und wir wollten baden gehen. Am See war so viel los, dass Papa gar nicht angeln konnte, was bedeutete, dass er mit mir spielen konnte! Ich entdeckte Schilfrohre, die ein tolles Hundespielzeug abgeben und Papa schleuderte sie bis in den See! Da ich schon vorher kurz planschen war, störte mich das Wasser nicht und ich holte es immer wieder zurück. Mama jubelte mir begeistert zu und ich bin mir sehr sicher, dass ich der gute Junge bin. Lucy beäugte das Wasser skeptisch und blieb lieber an Land, ich schwamm solange, bis mir ganz kalt war. Ich wurde trockengerubbelt und kuschelte mich an meinen warmen Papa. Mama und ihr Bruder waren nun selbst ins Wasser gestiegen. Mama fand es ziemlich kalt und wollte erst gar nicht weiter reingehen, aber ihr Bruder wollte sie dann reinschubsen. Sie schrie laut:"Buddy, Fass! Fass!" und ich wusste genau, was zu tun war! Mit einem Satz war ich wieder im Wasser und schwamm zu ihr. Sie wollte ja mit mir planschen und hatte mich gerufen. Mama lachte und brachte mich dann wieder ins trockene, wo ich erneut getrocknet und gewärmt wurde. Als Mama sich dann selbst abtrocknete, war sie voller Hundehaare, die standen ihr gut. Sie hatte nicht erwartet, dass ich so beherzt baden gehen würde, deswegen hatte sie nur das eine Handtuch mitgenommen. Tja, hätte sie mal lieber auf den alten Douglas Adams gehört und ein Handtuch für sich selbst eingepackt. 

Mache ich als Schwimmer nicht eine tolle Figur? Mama sagt, es gäbe nichts ästhetischeres als einen schwimmenden Hund. Außer vielleicht einem essenden Hund. 

Der Spielzeugtest

Ratet mal, wer heute wieder ein ganz besonderes Paket bekommen hat!

Genau, ich, der fantastische Bud!

Aber ich erzähle euch alles der Reihe nach!


Meine Mama saß vor kurzem wieder einmal hinter ihrem Computer, auf dem Schoß gequetscht Lucy und ich, als eine Ausschreibung ihre Aufmerksamkeit erregte.

Es handelte sich um einen Produkttest für ein unzerstörbares Hundespielzeug.

Natürlich konnte ich nur müde lächeln, immerhin bin ich der gefürchtete Spielzeugvernichter El Buddo. Wie ihr euch vielleicht erinnert, darf ich mittlerweile nur noch unter Aufsicht mit meinem Spielzeug spielen, weil ich es sonst in meine Höhle schleppe und auseinander nehme. Aus meinem geliebten Fuchs, den wir schon als kleine Welpen hatten, habe ich ja ein Puzzle gemacht und war sehr betrübt, als Mama ihn nicht mehr nähen konnte. Wir hatten ein tolles Welpenclubhaus... hatten. Ich habe die Plüschverkleidung zerfetzt, das Sisaldach abgerissen und die hölzernen Wände zernagt, bis Papa es dann entsorgen musste, weil ich schon die Schrauben freigelegt hatte. Unser Gummischwein, was täuschend echte Grunzlaute macht, wenn man reinbeißt, habe ich schon eingestutzt und Mama hat, weil wir es so lieben, gleich noch drei weitere Schweine gekauft, mit denen ich aber nun nicht mehr allein gelassen werde. Das ist echt ziemlich doof, weil wir nun nicht mehr mit unserem Spielzeug spielen dürfen, wenn Mama gerade beschäftigt ist. Nun hieß es aber, diese Spielzeuge seien unzerstörbar.

Nach einer Weile wurde uns dann mitgeteilt, dass ich ausgewählt worden war, eines dieser Spielzeuge zu testen und ich durfte mir sogar aussuchen welches!

Sehnsüchtig wartete ich so am nächsten Tag auf den Postboten und tatsächlich hatte er schon das ersehnte Paket dabei! Das ging ja wirklich schnell, was gut ist, denn wirklich geduldig bin ich ja nun nicht!

Das Paket war ordentlich verpackt und ich klebte schon meiner Mama am Rockzipfel, die natürlich in einer Seelenruhe mein Paket öffnete und erstmal den Inhalt inspizierte.

Der Wolters Trio Spielknochen war selbst noch einmal einzeln verpackt und war noch gänzlich unversehrt- noch!

So sieht mein Spielknochen übrigens aus und dort kann man auch, wenn man keiner der auserwählten Tester war, sein eigenes Spielzeug herbekommen. Es gibt übrigens noch mehr von diesen unzerstörbaren Spielsachen als das, was ich habe.

Drei Wochen lang soll ich meine Zerstörungswut an dem Spielzeug auslassen und nach jeder Woche wird meine Mama den Zustand des Spielzeugs dokumentieren.


Spüre die Zähnchen der Vernichtung, Spielzeug!
Spüre die Zähnchen der Vernichtung, Spielzeug!

Ich werde euch natürlich auch auf dem Laufenden halten! 

So Leute, ich bin dann mal in meiner Höhle mit meinem neuen Opfer! Bis bald!


Update zum Zerstörungszustand

 

So, nun habe ich drei Wochen lang eifrig auf dem Spielknochen gekaut, genagt, ihm gezeigt, wer der Bud ist und was soll ich sagen, er lebt noch.

Zimperlich war ich nun beim besten Willen nicht mit dem Spielknochen. Ich habe ihn mit zum See genommen und ihm gezeigt, wo ich gern so herumhänge.

Schwimmen kann er übrigens wirklich, ich habe es ihm persönlich beigebracht.  Er macht seine Sache gut, nicht wahr?

Auch im Urlaub war mein neuer Begleiter mit dabei und wurde mehrfach vergraben. Zum Glück konnte meine Mama das Blau überall durchleuchten sehen, so dass er nie verloren ging.  Alle anderen Hunde waren super neidisch, aber das ist ein gutaussehender Bursche wie ich ja gewohnt.

Das ist mein Spielknochen nach den drei Wochen. Er hat einige Schrammen und Kratzer abbekommen und ich habe eine ganz schöne Ecke rausgekaut, aber es gelang mir nicht, ihm den garaus zu machen.


Stiftung Buddy-Test sagt: bestanden!

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Das mysteriöse Geräusch

Hallo Leute, hier ist mal wieder euer fantastischer Buddy!


Immernoch ist es ziemlich heiß, es ist der erste Sommer, den ich als Herbstbaby erlebe und ich muss sagen, es ist echt zu warm. Bestimmt schmilzt bald mein Fell! Trotzdem waren wir heute schon mehrfach draußen und ich bin hechelnd meine Runde getapst.

Weil es so warm war, standen die Fenster offen und ich hörte ein vielstimmiges "Muuh!".

Was war das denn schon wieder? Als Beschützer der Familie schaute ich gleich aus dem Fenster, aber ich sah niemanden. Verwirrt brummte ich und suchte weiter. Kein anderes Tier war draußen unterwegs, trotzdem hörte ich etwas und bilde mir auch ein, etwas gerochen zu haben. Merkwürdig. Mama sagte, es sei nur ein Kuhtransport auf dem Parkplatz nebenan gewesen, aber was ist denn eine Kuh? Sowas gabs im Tierpark nicht und auch auf Weiden habe ich bisher nur Fußabdrücke gesehen. 

Ich habe noch lange aus dem Fenster geschaut und die Ohren aufgestellt, aber das Geräusch blieb ein Rätsel.

Übrigens haben Balduins Eltern nun für uns ein Ferienhaus gefunden! Die Reise wird lang und aufregend, aber wir werden viel Spaß haben, das weiß ich schon jetzt!

Norwegen, mach dich bereit, die Dackel-Gang kommt dich besuchen! 

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Ein Sommertag mit meinem Bruder

Hey Leute!


Na, wie war euer Wochenende? Also, mir war in erster Linie zu warm, immerhin hatte die Temperatur die dreißig Grad Marke geknackt. Deswegen machte Mama für uns viel Eis, das wir dann schon zum Frühstück essen durften. Auf die Hitze hätte ich verzichten können, aber das Eis war super!


Am Samstag gab es für uns dann noch eine viel bessere Überraschung als Eiscreme: Mein allerbester Freund Balduin! 

Unsere Papas fuhren zum Angeln und wir blieben mit unseren Mamas daheim in der kühlen Wohnung.

Wir tobten und jagten uns, bis uns die Zungen heraushingen. Diese kühlten wir dann erneut mit Eis. 

Am späten Nachmittag machten wir dann noch einen Waldausflug und planschten im Bach. Zuhause mussten wir dann geduscht werden, aber sich im Schlamm zu suhlen, war selbst das Bad wert gewesen.

 Abends kehrten unsere Papas dann zurück, genauso erschöpft wie wir.  


Der nächste Tag lief ähnlich ab: die Männer zogen aus, um Fische zu fangen und wir blieben bei den Mamas. Mir war bewusst, dass es eine wichtige Aufgabe war, der Mann im Haus zu sein, aber ich habe dann doch wieder mehr das Spielen im Kopf gehabt. 


Unsere Mamas haben sich zusammen dann auf ihrem Computer einige Ferienhäuser in Norwegen angeschaut und ich konnte es kaum fassen, als mir klar wurde, was sie da vorhatten: Sie planen einen Urlaub im nächsten Jahr, mit uns!!! Das heißt, ich fahre mit meinem Bruder 

und Lucy und unseren Menschen gemeinsam in den Urlaub! Zwar dauert es noch lange bis dahin und unsere Mamas haben auch alle Not daran, eine Unterkunft zu finden, in der wir Dackel alle drei erlaubt sind. (Meistens sind maximal zwei Haustiere erlaubt, was echt doof ist. ...Zumal die kleine Lucy bestimmt als 1/2 zählt, hihi!) 

Ich hoffe sehr, sie finden einen geeigneten Ort, ich bin zumindest sehr begeistert davon! Allein wegen all der Bäume, die ich markieren werde! 

Jetzt ist es Abend und ich bin sooo müde vom vielen Spielen, dass ich gleich schnurstracks ins Bett gegangen bin und noch etwas mit meiner Lucy kuschle. 



P.S.: Sollte jemand von euch zufällig solch eine Unterkunft in Norwegen, in der drei Dackel erlaubt sind, kennen, lasst es mich wissen! 


Gute Freunde dürfen sogar mit auf meinen Sessel.
Gute Freunde dürfen sogar mit auf meinen Sessel.

Wollt ihr mal wissen, worauf ein Dackel so richtig abfährt?

...siehe Link!


P.S.: Mein Geweih teile ich nur mit Lucy und meinem Bruder!

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Budige Menschenkleidung





Was sagt man dazu?


Meine Mama hat zum Geburtstag die perfekte Jacke bekommen!


Ich finde sie prima, ihr nicht auch?


Nun weiß jeder, wer mein Frauchen ist!

(Und wer der beste Buddy ist, hr hr!)


Nicht neidisch sein, Lucy: Mama findet bestimmt auch dazu das passende Lucy-Shirt!

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Badespaß mit Finn

Heute war ein toller Tag! Dabei fing er für uns Hunde damit an, dass schon früh die Temperatur unaufhaltsam anstieg und wir schon auf unserem Morgenspaziergang die Zungen heraushingen. Eigentlich hätte ich den restlichen Tag mit Melone essen und an einem kühlen Fleck zu schlafen verbracht, doch dann schnappte sich Frauchen plötzlich die Leinen und es ging nochmal raus.

Ihr ahnt nicht, wer draußen bereits auf mich wartete! Mein Kumpel Finn!!!




Ich freute mich wie verrückt und wollte gleich jetzt und hier mit ihm spielen, aber Lucy musste ja wieder bellen und so etwas unhöfliches kann Finn natürlich nicht leiden. Mama holte fix noch unsere Sachen, dann fuhren wir im Abenteuermobil von Finns Frauchen auch schon los.


Die Reise brachte uns zu dem See, an dem Papa manchmal angelte, aber dieses Mal waren wir nicht mit der Absicht hier, Fische zu fangen, sondern um zu planschen! Wir gingen am See entlang, wir drei vorneweg und Finn samt Frauchen hinterher, bis Mama eine gute Stelle fand. Ich fand die Stelle auch super- für ein Häufchen! Mama sammelte es aber leider ein, bevor Finn es gesehen hatte, dabei hätte er mir mit Sicherheit zugestimmt, dass es wirklich gelungen war.

Was sie ihm zugeflüstert hat? Wollte sie nicht verraten!
Was sie ihm zugeflüstert hat? Wollte sie nicht verraten!

Lucy hatte heute Gönnerlaune und hörte auf Mama, wenn sie nach ihr rief, darum durfte sie dann frei herumlaufen. Ich wäre auch gern frei gelaufen, dann hätte ich Mäuse gejagt! Aber Finn musste auch zeitweise an die Schleppleine, darum war es okay.

Als Labrador kennt Finn ja nichts schöneres als Apportieren. Wenn sein Frauchen seinen Dummy wirft, ist er völlig hin und weg, so wie ich bei Schinkenknochen. Es ging sogar soweit, dass sein Frauchen den Dummy mitten in den See warf und er ihn im Wasser holte. In dieser Hitze war ein Bad durchaus akzeptabel. Mama nahm Lucy und mich auch mit ins Wasser. Ich wollte lieber wieder raus und am Ufer auf Abenteuersuche gehen, aber ich sollte mich ja abkühlen. Lucy nutzte wieder ihre Größe aus und kletterte einfach auf Mama beim Schwimmen und rettete sich so aus dem Wasser. Immer mal wieder gingen wir planschen, ansonsten spielten wir mit Finn, führten Tricks vor (also eher Lucy und Finn als ich, mir war nicht nach brav sein, wenn es so viel interessante Dinge zu erschnüffeln gab). Finn kann sogar Highfive und Peng! Ich vermute, Mama wird das auch mit uns probieren, so entzückt wie sie war. Toll, Finn!

Ein stolzer Labrador
Ein stolzer Labrador

Beim Apportieren aus dem Wasser habe ich ihm dann sogar seinen Dummy gemopst  und rausgebracht, das hat meine Mama auch sehr begeistert und auch Papa, dem sie das natürlich gleich schreiben musste.  Finn mag seinen Dummy sehr, deswegen musste ich ihn untersuchen. Ich erinnere mich, auch mal einen kleinen Welpendummy gehabt zu haben, ihn mir aber geholt und zerrissen zu haben. Finns Dummy ist viel größer und passt mir nicht mal ganz ins Maul, aber Finn ist ja selbst ein Riese!

Dann gab es noch Melone. Wir sind normalerweise ziemlich scharf auf Melone, aber wir waren so aufgeregt, weil wir mit unserem super coolen Kumpel hier waren, dass wir nicht mal Hunger hatten.





Irgendwann mussten wir aber wieder gehen. Auf dem Rückweg habe ich es dann doch noch geschafft, schnell eine Maus zu verschlingen. Ha! Bud 1: Mama 0

Dann waren wir wieder zuhause und ich trank erstmal ausgiebig, ich hatte ja bloß einen ganzen See voll Wasser zu Verfügung gehabt, das reicht ja nicht. Lucy trank auch ein bisschen, dann krachte sie sich gleich ausgestreckt aufs Sofa. Ich schaute noch ein bisschen aus dem Fenster, dann war ich auch müde und legte mich dazu. Es war heute anstrengend gewesen so viel zu spielen, aber es hat mir Spaß gemacht. Hoffentlich sehe ich Finn bald wieder!



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Lucys Mode

Hey Leute, hier ist Lucy und für alle Damen zeige ich heute mal meine Garderobe!

(Natürlich steht außer Frage, dass ich in allem gut aussehe!)

Eigentlich mag ich Kleidung nicht so, aber da ich schnell friere, bin ich damit mehr oder weniger einverstanden, zumal es für freiwilliges Kopf rein stecken eine Belohnung gibt.








Hier sehen wir mich, Lucy, in meinem roten Rentier-Pullover aus Kunstwolle. Er hält schön warm, ohne dass mir zu warm wird und wurde schon einmal von Buddy getragen (siehe Schlossteichabenteuer).



Hier habe ich mein rotes Nylonhalsband an. Es ist dünn, feminim und unterstreicht mit seinem hübschen Muster gut meine fantasievolle Seite.


Hier habe ich meinen pinken Erdbeerhoodie an, den Mama so unheimlich niedlich findet. Er ist für kalte Tage gedacht, in denen aber der Pullover schon zu viel wäre.



Dieses schicke Halsband samt Leine habe ich von der Mama meiner Schwester Angel (die übrigens genauso hübsch ist wie ich) geschenkt bekommen, als Dankeschön für das Gezeichne meiner Mama. Super cool, nicht wahr?



Das ist mein Regenmantel. Ich mag keine Regenmäntel, aber Regen mag ich noch weniger.


Das, was ihr hier seht, wird natürlich nicht das einzige bleiben, denn so ein schönes Mädchen wie ich brauch viel Bling Bling!

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Ein Überraschungspaket

Wie ich bereits erwähnt habe, hat mein Frauchen ein besonders ödes Hobby:

Sie sitzt gern stundenlang vor ihrem schwarzen, nach Technik stinkenden Spielzeug, und kratzt darauf mit einem schwarzen, nach Technik stinkenden Stöckchen herum. Dabei glotzt sie unentwegt geradeaus auf ihren Bildschirm und nennt das ganze dann "zeichnen".  Langweilig!

 

Vor kurzem hat sie dann etwas für die Besitzerin von Lucys Schwester gemalt, die ein neues Logo für ihren Hundesalon brauchte. Das Dankeschön war eine schöne Überraschung!

Heute kam dann ein großes Paket aus der Schweiz mit der Post, auf dem unsere Namen und der von Kyra stand, es duftete nach tollen Sachen!

Mama freute sich und als sie es endlich geöffnet hatte, sind wir direkt rein gesprungen! 

Es war voller Leckerbissen und Spielzeug für uns und für die eitle Lucy war auch ein hübsches Set aus Leine und Halsband drin, extra in rosa! Ich muss zugeben, es steht ihr richtig gut. Auch Kyra ist nicht leer ausgegangen und bekam ebenfalls eine kleine Überraschung und Leckerlis. Sie war genauso aufgeregt wie wir, zeigte es aber nicht, weil sie eine Katze ist. 

Die Spielsachen wollte ich gleich wegschleppen und mich genüsslich darüber hermachen, aber Mama hat nun immer ein Auge auf unsere Spielsachen, seit ich das letzte Mal alle Plüschtiere zerfetzt und einen Ball zerbissen habe. Fürs Beißen war im Paket auch etwas unglaubliches: ein Geweihstück! Ich freu mich schon darauf, all diese Dinge zu kosten! 

Ich glaube, ich finde Mamas Hobby nun nur noch ein bisschen doof und langweilig.


Wir bedanken uns ganz sehr bei der edlen Spenderin!

Wir sind überglücklich und können kaum fassen, das wir so eine tolle Überraschung bekommen habe! Mama singt und tanzt und wir schmatzen!
Wir sind überglücklich und können kaum fassen, das wir so eine tolle Überraschung bekommen habe! Mama singt und tanzt und wir schmatzen!
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Haarige Ohren

Mama war gestern mit Lucy weg und ich armer Junge war allein zu Hause! Naja, Papa hat sie mir da gelassen, aber mir war gar nicht nach Spielen zumute. Nach ein paar Stunden waren unsere Damen dann endlich wieder da und ihr werdet nicht glauben, warum sie weg waren- sie waren zusammen shoppen! Es ist nämlich so, dass Lucy schnell friert. Während ich noch fröhlich auf der Wiese schnuppere, bibbert sie bereits. "Mach endlich dein Häufchen, es ist kalt!" "Ja, ja..." Ihr kennt das. Wenn es regnet, ist es praktisch unmöglich mit ihr mehr als drei Meter zu laufen, denn dann legt sie sich einfach hin und will nicht mehr weiter laufen. Im Winter, als wir noch klein waren, hatte Mama echt Angst, dass sie einfriert und hat sie dann immer in ihre Jacke gesteckt. Damit wir nun zumindest im Regen Gassi gehen können, war Mama heute mit Lucy in einem Hundeladen und hat für sie ein schönes Regenmäntelchen gekauft.Doch das Mäntelchen war nicht ihr einziges Mitbringsel: Lucy hatte nämlich Rinderohren mit Fell dran entdeckt und bekam vor Aufregung gleich Augen, so groß wie Wagenräder. Sie paddelte mit ihren Beinchen und wedelte und leckte sich schon vor Vorfreude übers Maul, als hätte sie schon ein köstlich duftendes Ohr darin. Mama war natürlich nicht blöd und verstand, dass Lucy in der Hundesprache "Kauf mir das! Kauf mir das!" schrie und sie hatte wahrscheinlich sowieso vor, uns noch etwas zum Naschen mitzubringen. Neben den Ohren hatte sie noch ein paar Spezialitäten entdeckt: getrocknetes Hühnchen mit Käsestücken dran (...Die schmeckten uns.), einen Snack aus Süßkartoffeln im Fleischmantel (...Die schmeckten süß und vorallem Lucy war sehr begeistert. Mir schmeckten sie auch.) und als nettes Geschenk der Verkäuferin auch ein Hundelolli (Der bestand aus einem Hundekeks an einer Kaustange und schmeckte uns.). Die Fellohren waren aber mit Abstand das Beste. Ich rupfte genüsslich lange braune Rinderhaare ab und knusperte fast den ganzen Nachmittag daran. Lucy war erschöpft von ihrem Ausflug, sie war sogar mit einem Bus gefahren und hatte soviel geschnuppert, dass sie nun bestimmt Muskelkater in der Nase hatte. Ich bot ihr wie ein Gentlemen an, ihr die Knabberarbeit an ihrem Fellohr abzunehmen, aber sie knurrte nur. Am nächsten Morgen hatten wir noch eine fellige Überraschung: Ihr glaubt ja nicht, wie unsere Häufchen aussahen! Ich hoffe, Mama bringt uns bald wieder Fellohren mit.

Die Zuchtschau und das Dackelrennen

Ratet mal, wer heute auf der Zuchtschau lief?

Genau, Lucy und ich waren mit dabei! Dieses Mal trug ich kein Trikot, denn in erster Linie waren wir heute wegen mir da!

Es sollten unsere Ruten- und Zahnstatus eingetragen werden

(Das hätte ich auch machen können. Rutenstatus: immer wedelnd! Zahnstatus: am besten mit Leckerli zwischen den Zähnen!) und wir sollten laufen.

Mama war natürlich wieder nervös, aber ich nicht, ich weiß ja, dass ich der Schönste bin, also warum die Aufregung? Fröhlich mit dem Schwanz wedelnd lief ich also meine Runden. Der Richter sagte, meine Hinterläufe würden beim Laufen zu nah beisammen stehen, das sei der einzige Mangel an mir und ich hätte so fast ein v (vorzüglich) bekommen! Stattdessen bekam ich wie Lucy ein SG, was aber auch okay für mich war, die Belohnungsleckerlis gab es ja trotzdem und wir durften zur Feier des Tages sogar mal an einer Bratwurst abbeißen! Dafür war es all die Mühen wert gewesen, da sind Lucy und ich uns einig. Lucy hatte auf der unebenen Wiese ganz schön Probleme zu laufen und hoppelte beim Laufen ganz schön, was ich witzig finde, weil Mama sie immer "mein Häschen" nennt.

Es waren viele andere Dackel da, auch Jagddackel, die ganz schön aggressiv waren. Mich juckte das nicht, ich war der schöne, gute Junge und ich durfte von Bratwürsten abbeißen.

Meine Eltern wurden oft gefragt, aus welcher Zucht ich denn sei und wie meine Eltern heißen und ein Fremder kam sogar auf uns zu und nannte mich einen sehr schönen Rüden und empfahl uns einen Futterzusatz, der mein Bindegewebe stärken konnte. Ich fand es toll, so viel Aufmerksamkeit zu bekommen, nur das viele Sitzen und die Hitze nervte mich.

Am Ende der Veranstaltung gab es noch ein Dackelrennen, an dem ich aber nicht teilgenommen habe, obwohl ich gern hätte, denn es ging darum, einem schmackhaften Fuchsschwanz nachzujagen, der an einer Schnur eine Rennstrecke entlanggezogen wurde.

Aufregend war es trotzdem und ich hätte den Fuchsschwanz gern gehabt. Dann ging es wieder heim und wir bekamen unsere Belohnungsstrossen, die mir nach dem langen Tag besonders schmeckten. Lucy war heute wieder etwas zickig zu mir, die wird wohl bald wieder läufig.

Wie ich gelaufen bin (und Lucy gehoppelt ist, tihihi!) könnt ihr hier anschauen:

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Auf der Ausstellung

Lucy mit der Vorführleine- sie sieht wunderschön aus!
Lucy mit der Vorführleine- sie sieht wunderschön aus!

Heute war eine Dackelausstellung und wir waren dabei. Und Lucy ist sogar gelaufen! Ich bin mit meinen zehn Tagen, die ich jünger bin, zu jung gewesen für die Jugendklasse, aber ich hab erstmal zugeschaut.


Vor der Ausstellung haben wir uns schon vorbereitet. Unser Züchter hat uns extra für Lucy eine Vorführleine geschickt, mit der wir üben konnten und meldete uns sogar an und unterstützte uns auch persönlich auf unserer Ausstellung! Mama war super nervös und Lucy wusste auch nicht recht, was sie nun erwartete, aber sie haben es dann hinbekommen.


Auch ich wurde vorbereitet- auch wenn ich nicht selbst lief, durfte ich trotzdem unser Cheerleader sein! Mama nähte mir sogar ein passendes Trikot, das ich zum Anfeuern tragen konnte. Ich sah sehr cool aus, aber ich finde Klamotten doof.


Mama und Lucy waren dann sogar die allerersten! Sie sind dann noch zur Übung ein paar Runden gelaufen und unser Züchter hat ihnen auch noch mal gezeigt, wie es aussehen sollte, dann gings auch schon los!

Ich musste gemeinerweise in einer Box warten, aber ich hätte Lucy wahrscheinlich zu sehr abgelenkt. Sie hat mir erzählt, dass sie erst ein paar Runden lief und dann auf einen Tisch musste, wo man ihr ins Maul geschaut und sie abgetastet hat. Das fand sie nicht besonders schön und war froh, als sie noch mal etwas laufen musste. Dann war es auch schon vorbei, sie bekam ein SG1, was "sehr gut" bedeutet, und Mama und Lucy waren froh. Mama hat sich über das tolle Ergebnis gefreut und Lucy, dass es endlich vorbei war. Jetzt gab es Leckerlis! Auch für mich, weil ich so brav war! Unser Züchter lief auch mit seiner Hündin, die dann sogar gewann.

Meine Mama war auch dabei und es war toll, sie wiederzusehen!
Meine Mama war auch dabei und es war toll, sie wiederzusehen!

Auch über mich wurde viel Gutes gesagt, auch, dass ich auch mal auf einer Ausstellung laufen sollte. Papa war begeistert und ich glaube, ich weiß, was da auf mich zu kommt.

Wir haben viele Dackel gesehen und wurden dann auch noch von der tollen Fotografin Bianka Werchan fotografiert, die viele fantastische Bud- und Lucy-Fotos gemacht hat. Einige davon könnt ihr hier auf diesem Blog sehen, man erkennt sie leicht: es sind die, die professionell aussehen!

 Dann war der Tag irgendwann vorbei und wir durften wieder nachhause. Es war ein aufregender Tag!

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Heute gab es Eiscreme!

Puh, ist das warm! Ich glaube, mein Fell schmilzt! Heute nur ganz kurz, ich will zurück in die kühle Küche:

Also, weil es heute so warm war, sind wir nur früh eine lange Runde gelaufen und mittags nur kurz pullern. Ist ja eh alles gleich verdampft!

Weil wir groggy herumlagen und uns nicht nach Spielen war, hat Mama uns ein Eis gemacht! Es war kalt und köstlich und ich fand es super!

Hier für eure Hunde (und mutige Katzen) meine Lieblingseisrezepte:



Leberwursteis
150g Quark
3 EL Leberwurst
1 EL Öl


Alles zusammen zu einer homogenen Masse vermatschen und kühlen. Aber nicht als Eisklotz verfüttern, das könnte uns sonst weh tun! Leicht angetaut ist es besser und auch lieber mal als Ausnahme, denn wie für euch sind Leckerbissen für uns auf Dauer nicht gut!


Frozen Joghurt mit Früchten

200g Joghurt

Bananen/ Erdbeeren/ Apfelmus


Wieder alles zu einem Brei vermengen und ab in den Kühlschrank! Es gilt dasselbe wie oben!


Gekühlte Wasser- oder Honigmelone schmeckt uns auch gut, vorallem Lucy liebt Melone und diese Erfrischung unterstützt auch unsere Flüssigkeitsaufnahme. Aber Achtung- danach muss ich immer pullern wie ein Wasserfall! Wenn ihr an eurem Teppich hängt, plant ca. 1/2 Stunde mal einen kleinen Spaziergang ein!


Lucys Empfehlung aus der Küche: Melone eisgekühlt!
Lucys Empfehlung aus der Küche: Melone eisgekühlt!
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In der Schule

Heute waren wir in der Hundeschule! 

Eigentlich hatten wir ja unsere mobile Hundetrainerin, aber was uns gefehlt hat, ist das Training unter anderen Hunden. Einzeln können wir alles super brav, aber andere Hunde sind immer das spannendste überhaupt und wir vergessen dann gern, wie die Kommandos noch gleich gingen. Mama hat dann beim Gassi mit der Oma des Mopses Tyler gesprochen, die uns diese Hundeschule empfahl, Tyler ist dort auch.


Die Hundeschule war  ruhig gelegen mit einem eingezäunten Gebiet und mit Trainingsgeräten.

Die Trainerin war nett und wir haben sie gleich beschnuppert, sie hat ganz offensichtlich selber Hunde!  Die anderen Hunde sind auch nett. Am Anfang hat Lucy sie  alle gejagt und ich wusste nicht recht, was ich tun soll, dann habe ich vorsichtshalber eine Bürste aufgestellt und dann doch mitgespielt. Es hat dann doch Spaß gemacht und ich habe viele neue Bekanntschaften geschlossen.  Nachdem wir eine Weile gespielt haben, sollten wir dann alle wieder an die Leinen. Och nee! Aber dann haben wir noch zusammen Übungen gemacht und ich war ein braver Junge.

 Lucy ist sogar über so eine Holzwippe und so eine Holzbrücke gelaufen und unter einen Tunnel durch, was uns alle überraschte, weil sie sonst immer so ängstlich ist. Dieses Mal aber war sie sogar mutiger als ich, und ich kämpfe furchtlos gegen das Staubsaugermonster!

Zum Abschluss durften wir nochmal zusammen spielen, ich hatte viel Spaß. Lucy ist  dann nochmal alleine über die Trainingsdinger gelaufen, so gut haben sie ihr gefallen. In zwei Wochen ist das nächste Training, ich freu mich schon drauf!

Danach sind wir noch zum See gefahren, wo mein Bruder uns schon erwartete und wir spielten zusammen noch ein bisschen, während die Männer angelten und unsere Mamas sich über unseren ersten Schultag unterhielten. Schade, dass wir nicht in der gleichen Stadt leben, dann könnten wir mit Balduin zur Schule gehen! Aber es war auch so schön und ich bin nun hundemüde!

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Angelausflug mit Balduin

Heute waren wir mit unseren Eltern und Freunden am See. Papa und Balduins Papa haben zusammen geangelt und unsere Mamas haben mit uns gespielt. Wir liefen frei herum und ich fand sofort ein spannendes Mauseloch. Das Buddeln ist eine hohe Kunst und nur die wenigsten beherrschen sie in Perfektion. Es gehört mehr dazu, als nur zu Graben, man muss auch seine Schnauze reinstecken und prusten und schnaufen und man sollte ab und zu in die Erde beißen und Stücke mit dem Maul herausreißen, wie ein wütender Riese. Mein Bruder und Lucy hatten keine Lust, lange mitzuhalten. Lucy fing die Mäuse lieber außerhalb der Löcher, diese Kunstbanausin! Mama konnte nicht verhindern, dass sie insgesamt sechs Mäuse schnappte und versprach uns gleich am Montag eine Wurmkur. Bäh, toll gemacht, Lucy!

Balduin hat auch ein neues Hobby: Schwimmen. Ich persönlich gehe nur manchmal ins Wasser, wenn ich gerade Lust habe, aber Baldi rennt auch einem Stock bis ins Wasser nach. Lucy ist heute auch mit baden gegangen. Es war ein schöner Tag.

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Bud, der Hühnerschreck

ACHTUNG! Folgender Text enthält Gewalthandlungen und ist nicht für zartbesaitete Gemüter geeignet! Wer kein Blut sehen kann, sollte lieber diesen Eintrag überspringen! Ich wiederhole: Ekel-Alarm!

Oh, ihr seid noch da? Dann gehört ihr also zu den harten Jungs!

Heute habe ich nämlich etwas böses gemacht, wie Mama sagt. Papa hat sich noch nicht zwischen lachen und weinen entschieden.

Es begann damit, dass heute Muttertag war. Weil Mamas Mutter jetzt weit weg wohnt, sind wir nur zu Papas Mutter gefahren und saßen dort gemütlich im Garten. Lucy saß brav neben Mama und himmelte sie an, weil auf dem Tisch köstlicher Kuchen stand und sie sich natürlich einen Bissen erhoffte. Ich dagegen wollte Abenteuer und schnüffeln! Oma schlug daraufhin vor, mich einfach im Garten freizulassen. Mama wollte das nicht, weil sie Angst hatte, ich könnte unter dem Zaun durchschlüpfen oder etwas falsches essen, aber Papa fand auch, dass ich herumlaufen könnte. Also ab mit der Leine und rein ins Vergnügen! Ich brauchte nicht lange um den Garten zu erkunden, dann bemerkte ich, dass ich wirklich durch den Zaun passte und schaute mal beim Nachbarn vorbei. Er hatte einen großen Hühnerauslauf voller Hühner, und in seinem Zaun war ein großes Loch, groß genug für einen schlanken Dachshund wie mich.

... Also, an alle, die immer noch lesen und die einen empfindlichen Magen haben, jetzt wirds eklig!

Ich stand nun mitten im Hühnergehege und die Hühner rannten vor mir weg. Da bekam ich Lust, sie ein bisschen zu packen und verfolgte die Hühner. Mittlerweile war mein Fehlen natürlich bemerkt worden, Mama war sauer, Papa hatte seinen jüngsten Bruder, meinen Onkel, darauf angesetzt, mich zu suchen. Er kam mir hinterher, als ich gerade auf einem der Hühner saß, das Maul voll Federn und total glücklich. Er schaute kurz, ging dann zu Papa und kam mit ihm im Schlepptau zurück. Ich saß in einem Federnmeer und das Huhn, dass ich gefangen hatte, lebte nicht mehr ganz so sehr. Papa klemmte mich unter den Arm und kehrte mit mir zurück, die Aufregung war groß. Ich war stolz auf mich, ich hatte schließlich Beute aufgespürt, sie gejagt und getötet, besser gehts doch gar nicht. Daher war ich etwas verwirrt, dass ich keine Belohnung bekam. Stattdessen schleppten sie meine Beute herbei, schlugen ihr den Kopf ab, damit der Nachbar sie noch essen konnte (er war zum Glück nicht da) und wir mussten heim. Für das Huhn haben meine Eltern dann noch 20 Euro bezahlt, das zweite Huhn, dass ich mir für später hatte aufheben wollen, fand der Nachbar erst später.

Seitdem bin ich ein stadtbekannter Hühnerschreck.

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Lucy ist krank

Menno, heute darf ich nicht mit Lucy spielen.

Entweder hat sie sich auf der Ausstellung angesteckt, oder hat unser Barf gestern Abend nicht vertragen: sie hat Durchfall und ihr gehts heute nicht so gut.

Sie war schon beim Tierarzt und bekam Kohletabletten und Schonkost.

Toll. Schonkost. Das heißt, auch für mich gibt es heute Abend Möhren, weil Lucy morosche Möhrensuppe essen soll. Bäääh, wie eklig!

Papa ist dafür mit mir ganz allein joggen gegangen, während Lucy zuhause etwas schlief. Mama klebt an ihr und benimmt sich, als ginge die Welt unter, dabei hat Lucy schon vorhin wieder neugierig hervorgeguckt, als wir gegangen sind.  Heute Abend ist sie schon wieder wach und voller Tatendrang, wird aber natürlich immer noch geschont.

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Ein Tag am See

Heute waren wir an einem riesigen See!


Er war so groß, dass ich mir fast sicher war, dass es sich dabei um dieses ominöse Meer handeln muss, aber es muss wohl doch nur ein See gewesen sein, denn ich konnte Sina nirgendwo entdecken.


Dafür gab es viele tolle Mäuselöcher zum Buddeln und der See gefiel Lucy und mir so gut, dass wir auch schwimmen und planschen waren.


Wenn wir nicht gerade gematscht haben, sind wir über die Wiese getollt und haben nach Abenteuern gesucht. Ich fand einen halbvergammelten Ast, den ich wunderbar zerlegen konnte.


Baldi war zwar nicht mit dabei, aber schön war es trotzdem.

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Schlechte Zeiten

Mama ist weg! Sie und Papa sind morgens zusammen aus dem Haus gegangen und sie kam nicht wieder mit nachhause! Papa sagt, Mama ist im Krankenhaus zu Untersuchungen und muss dort eine Woche bleiben. Eine Woche! Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie lange das ist! Aber zum Glück besuchen wir sie jeden Tag und gehen zusammen im Wald neben der Klinik spazieren. Da Mama nur untersucht wird, darf sie das zum Glück. Sie freut sich uns und Papa zu sehen und wir uns auch. An einem Tag hat Papa sogar ein Picknick für uns mitgebracht und wir saßen dann draußen im Wald auf einer Wiese. Wir haben gebuddelt und bekamen Knabberspaß und Mama und Papa hatten belegte Brötchen und lauter leckere Sachen. So ein guter ist unser Papa! Mama war sehr glücklich und hat sich am meisten gefreut. Die Situation war nicht schön, aber wir hatten uns schon an die nachmittäglichen Besuche gewöhnt und warteten zuhause darauf, dass Papa wiederkommt, als wir viel früher schon Schritte hörten. Mama war wieder da! Wir sind als erstes spazieren gegangen und dann haben wir gespielt. Endlich ist wieder alles wie gehabt und diese Nacht musste Mama nicht mehr alleine im Krankenhaus schlafen, sondern konnte wieder mit uns allen kuscheln.

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Wiedersehen mit unserem Züchter und wie ich Finn kennen lernte

Heute war ein toller Tag!

Gleich früh am Morgen stiegen wir ins Abenteuermobil und fuhren eine Weile. Autofahren mag ich, aber die blöde Box, in die ich da muss, nervt. Bei Gelegenheit werde ich sie zerstören!

Wir gelangten an einen Ort, an dem ganz viele Hunde waren- es war eine Hundeausstellung! Ich fand es super, so viele Hunde zu sehen und hätte am liebsten mit allen gespielt.

Dort trafen wir auch unseren Züchter wieder! Den hatte ich ja lange nicht gesehen! Er freute sich auch uns wiederzusehen und sagte, wir haben uns super entwickelt. Kein Wunder, ich war ja schon als Welpe fantastisch. Lucy fand den ganzen Trubel etwas beängstigend und schaute sich mit großen Augen um. Ihre Mama lief auch im Ring, sie hat schon viele Preise gewonnen. Wir haben auch Lucys Papa gesehen, der mit seinen Besitzern, die auch Züchter sind, dort war und Lucy durfte ihn beschnuppern. Er ist ein hübscher roter Rüde und Lucys Kopf sieht ein bisschen aus wie seiner.

Nachdem wir eine Weile zugeschaut hatten, wie viele tolle Dackel liefen, wollten Mama und Papa noch ein wenig erkunden gehen. Es gab in der riesigen Halle nämlich auch viele Verkaufsstände! Dort war es toll! Wir schauten erst einmal, was uns gefiel und Papa sagte, bevor wir gehen, gehen wir auf Leckerlijagd. Das klingt toll! Davor schauten wir uns noch viele Hunde an, es waren nicht nur Dackel da, sondern auch riesige Hunde und Hunde, die fast nur aus Fell bestehen. Dann gesellten wir uns noch etwas zu unserem Züchter. Als es dann Zeit wurde aufzubrechen, erfüllten Mama und Papa noch ihr Versprechen, was die Leckerlis anging. Wir durften sogar an einem der Stände kosten und es wurde nur gekauft, was uns schmeckte! Bei mir war das ja einfach, aber Lucy isst nicht alles. Sie hat trotzdem viel gefunden und die Tüten waren dann schwer. Doch das war nicht der einzige Stand, es gab noch viele mehr! Mama und Papa nahmen viele Leckerlis mit und wir sollten auch neues Spielzeug bekommen. Da entdeckten wir unser Grunzschwein. Es war rosa und aus Gummi, doch statt dem üblichen Quietschen machte es einen schönen Grunzton. Lucy und ich wollten es unbedingt haben! Also machten wir den Dackelblick und zack! landete es auf dem Verkaufstisch, zusammen mit einem Ball am Strick und einem Plüschfuchs mit Kong. Zum Schluss empfahl unser Züchter uns noch einiges an Knabberzeug, wo mein Papa dann ganz viel einsammelte, während wir mit Mama warteten.


Dann mussten wir auch schon los, denn ich hatte noch ein Date!

Mamas Kommilitonin würde nämlich mit ihrem Labrador Finn und uns spazieren gehen! Ich wusste von Finn nur, dass er ein schwarzer Labrador wie Bruno ist, und dass er genau wie ich immer voller Freude ist. Ich konnte es kaum erwarten! Lucy bellte natürlich mal wieder, ich wäre ihm am liebsten gleich bis auf den Rücken geklettert und Finn freute sich und ließ ein paar beeindruckend tiefe Beller los. So eine Stimme hätte ich auch gern! Dann machten wir einen langen Spaziergang auf Finns Lieblingsstrecke und kamen an einer Wiese heraus, wo Finn frei laufen konnte und gleich Ball spielen wollte. Uns machte Mama ungern ab, wenn sie die Umgebung nicht gut kennt, aber ich hatte eh etwas entdeckt, was mich mehr interessierte, als wegzulaufen: ein Mauseloch! Sogleich waren Lucy und ich im Buddelfieber und gruben ein hübsches Loch, während Finn um uns herumlief und verwirrt schaute. "Hey Leute? ...Leute? Spielen?" Wir buddelten. Als wir dann zurück zum Abenteuermobil liefen, waren wir voller Erde.  Ich mag Finn. Er ist ein cooler Junge und vielleicht kann ich ihm ja noch die Kunst des Grabens nahebringen.

Zuhause hatten wir dann die Qual der Wahl- was sollten wir nur zuerst essen von diesen vielen schönen Leckerbissen?
Zuhause hatten wir dann die Qual der Wahl- was sollten wir nur zuerst essen von diesen vielen schönen Leckerbissen?
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Lucy, die Lady

In den letzten Tagen hat sich Lucy verändert. Zuerst war sie immer gemein zu mir und hat bei jeder Gelegenheit geknurrt und schnappte nach mir und biss mir sogar in den Piepmatz! Und dann wurde sie läufig. Mama hatte schon davon geredet, dass ich dann in den Urlaub fahren würde zu Sina oder Bruno, aber ich verstand gar nicht, wieso ich denn Urlaub machen sollte. Lucy interessierte mich nicht die Bohne, ich schubste sie wie immer herum und wollte spielen und alles war wie immer, nur, dass sie zickiger war als sonst und ständig oben bei Mama kuscheln wollte.  Und weil Mama gerade Semesterferien hatte, konnten wir alle zusammen bleiben. Sie ließ Lucy nie alleine, sie schleppte sie immer mit. Ich fand das doof, ich wollte auch mal hoch und kuscheln! Mama ging dann zur Ablenkung mit uns viel raus, wir verbrachten Stunden im Wald und ich fand es super. Wir machten auch mit Papa noch tolle Ausflüge, dazu später. Meinen Bruder durfte ich in dieser Zeit nicht sehen, weil er sich schon für Mädchen interessiert und das mit Lucy ja nicht geht. Mädchen sind doof! 

Als die Läufigkeit endlich vorbei war, war sie dann wieder netter zu mir und nicht mehr so eine Zicke.  Keiner war so erleichtert darüber wie ich! Jetzt kuscheln wir auch wieder zusammen, ohne dass Mama Angst haben muss.

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Ausflug in den Tierpark

Was ist das spannendste auf der Welt?


Genau, Gerüche von anderen Tieren!

Und davon hatten wir heute allerhand: Wir waren nämlich im Zoo, um uns von Lucys Läufigkeit abzulenken und weil unsere Eltern schon lange mit uns in einen Tierpark wollten.


Es gab so viel zu sehen und zu riechen!

Kleine Zebramangusten, Rehe und Hirsche, kleine Äffchen, viele Enten, Papageien, Strauße, Alpakas und Tiere, die angeblich Katzen sein sollen, aber drei mal so groß waren wie wir! Ich fand die ja ganz interessant, aber Lucy hat gleich eine Bürste aufgestellt.

Angsthase! Dabei waren die Raubkatzen ja alle hinter Gittern- und ich hätte sie ja auch beschützt!


Zumindest vor den Rehen hatte sie keine Angst, die waren aber auch ganz friedlich.

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Lucy, der Vampir

Wie bereits angekündigt, war bei Lucy der Zahnwechsel etwas problematischer als bei mir.

Sie ist ein Kaninchendackel und wie viele kleine Hundearten kam es auch bei ihr zu einem Doppelzahn. Ihr neuer Eckzahn wuchs bereits heraus und der alte Zahn saß noch bombenfest.

Mama ging deswegen mit Lucy zum Tierarzt, wo sie dann blieb.


Ich wurde wahnsinnig vor Sorge! Lucy war weg!

Als Lucy dann abgeholt wurde, schlief sie. Ich durfte erst nicht zu ihr, als sie auf Mama in eine kuschelige Decke gewickelt auf dem Sofa lag, aber ich weinte so laut, dass man mir dann doch gestattete, zu meiner Freundin zu gehen.

Sie hatten Angst, ich würde wild herumspringen, als ob ich sowas in so einer Situation getan hätte!

Ich schnupperte an ihr (sie roch nach Tierarzt), leckte ihr kurz übers Ohr und legte mich dann neben sie. Gemeinsam wärmten wir sie, bis sie wieder ganz munter war.

Ich war froh, als sie wieder die alte war und ihr alter Eckzahn war nun weg.

Bald flutschten die neuen Eckzähne heraus und sie konnte wieder ordentlich reinhauen.

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Abschied von Sina- wie ein Goldi zum Seehund wurde

Heute haben wir uns für eine lange Zeit zum letzten Mal mit Sina getroffen. Sinas Frauchen zieht nun nämlich weit, weit weg, ans Meer.

Ich bin schon etwas traurig, dass ich Sina nun nicht mehr so oft besuchen kann, ich habe sie sehr gern. Naja, natürlich habe ich noch andere Freunde, mit denen ich spielen kann, bis ich sie mal wieder sehe, aber vermissen werde ich sie trotzdem. Dafür wird sie dann Augen machen, wenn wir uns wiedersehen,  wenn ihr auffällt, wie sehr ich gewesen bin! Dann bin ich bestimmt schon fast so groß wie sie-... naja, wahrscheinlich nicht ganz. Ich hoffe nur, sie verwandelt sich nicht in einen Seehund, wenn sie im Meer baden war!

Das Meer soll noch viel viel größer sein als unser Badesee, mindestens hundert mal so groß, ich bin aber überzeugt, dass das nur übertrieben war. Machs gut, Sina und pass gut auf dich und die Oma auf!

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Das Schlosspark-Abenteuer

Heute hat Mama beschlossen, dass wir Papa mal von der Arbeit abholen!

Also sind wir zum Bahnhof gedackelt, trafen unterwegs noch einen tollen braunen Labrador, mit dem ich mich beschnupperte und gern gespielt hätte. Um unseren Zug zu kriegen, mussten wir aber irgendwann weiter gehen.

Die Ticketverkäuferin verkaufte uns zwei Kindertickets, denn Hunde können nur kostenlos im Zug fahren, wenn sie als Gepäck zählen und der fantastische Mr. Bud ist kein Gepäck! Die Verkäuferin hatte in ihrem Häuschen auch eine langhaarige Dackeldame und war von uns begeistert. 

Dann sind wir Zug gefahren, das war super! Ich hatte viel zu gucken und fand es unheimlich aufregend, Lucy hat sich lieber eingerollt und hat geschlafen. Ihr ist alles egal, solange sie auf Mamas Schoß liegen kann.

Am Bahnhof angekommen, liefen wir bis zu Papas Arbeitsstelle, wo wir ihn dann trafen. Ich freute mich wie verrückt, ihn zu sehen! Geplant war ein langer Spaziergang im Park nebenan. Der Park ist ziemlich groß und in seinem Zentrum liegt ein riesiger See. Ich lief an der langen Leine und schnüffelte am Wasser herum, als ich die Enten entdeckte. Enteeeen!!! Mit einem Satz war ich im kalten Wasser und war sehr überrascht, keine Ente erwischt zu haben. Papa zog mich gleich wieder raus. Es waren 2°C und ich zitterte. Papa riss sich an Ort und Stelle den Pullover vom Leib und wickelte mich darin ein, dann wurden wir zu Papas Abenteuermobil gebracht. Dort durfte ich vorne mitfahren und musste nicht in die doofe Transportbox, jippieh! Mama steckte mich in Lucys Pullover, was mir weniger gefiel und unter ihren Mantel und wärmte mich auf, während die Autoheizung auf Hochtouren lief, um mir eine behagliche Temperatur zu schaffen. Die Kälte störte mich eigentlich nicht so, aber kuscheln fand ich dann super.

Zum Glück bin ich nicht krank geworden (ich bin halt hart im nehmen, ich bin ja ein Bud) und den Ausflug haben wir dann im Frühling nachgeholt, als es warm war. Enten habe ich beim zweiten Mal nicht gejagt, aber wir haben uns mit Mama ein leckeres Eis geteilt.

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Silvester

So sieht es aus, wenn Dackel zusammen feiern!
So sieht es aus, wenn Dackel zusammen feiern!

Dass Menschen verrückt sind, habe ich schon bemerkt, aber ihr werdet nicht glauben, was sie an diesem einen Tag im Jahr machen! Sie kaufen sich Raketen und Böller und solches Zeug im Wert mehrerer Leckerlis und dann zünden sie die an! Es kracht und stinkt und das wars. Mehr passiert nicht. Da hätten sie auch mindestens zehn Pansen dafür kaufen können!

So machte es zumindest meine Mama. Wir verbrachten Silvester in unserer ruhigen Stadt und ließen selbst nichts explodieren. Stattdessen kam Balduin mit seinen Eltern zu uns! Wir haben uns so gefreut! Endlich durften wir wieder spielen! Vor Mitternacht gingen wir ständig nach draußen, damit wir uns leerpullern sollten. Dieses Mal war aber etwas anders- ich setzte mich dazu nicht mehr hin, wie Lucy, sondern blieb auf drei Beinen stehen, das vierte hob ich elegant nach oben. Mama war sehr beeindruckt und sagte, ich sei jetzt ein kleiner Mann. Das "klein" habe ich überhört. Drinnen ging der Spaß mit Balduin weiter: wir sprangen auf- und übereinander und spielten die ganze Nacht. Die Pansen gab es dann zur Feier des Tages als Nachtmahl.

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Bruno

Das ist Bruno!
Das ist Bruno!

Heute haben wir einen Ausflug gemacht und haben die Oma und den Opa meines Papas besucht.


Bei ihnen lebt Bruno, der Labrador und ich muss sagen, ich finde ihn beeindruckend groß.


Er hat auch schwarzes Fell wie ich, nur ohne die rote Zeichnung.


Er hat uns gleich beschnüffelt und wäre auch gern losgeprescht, wurde aber an der Leine gehalten, weil er so stürmisch ist.


Lucy fand ihn auch toll.


Ich mag ihn!

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Es Wackeln die Dackelzähne

Schon seit gestern hatte Lucy keinen Appetit und das machte Mama gleich wieder Sorgen. Doch manchmal liegt es nicht an der sensiblen Verdauung einer Dame, sondern am Kauzubehör! Papas fachmännischer Blick stellte nämlich schnell fest, dass Lucy ein Wackelzähnchen hatte! Daraufhin bekamen wir extra viel zu Knabbern, um die Sache etwas zu beschleunigen und ich fand das toll! Lucy verlor dann als Erste ihren Zahn und schaute ziemlich überrascht, als er dann weg war.

In den nächsten Wochen verloren wir dann alle nach und nach unsere Zähne, mein Bruder auch. Unsere Eltern tauschten sich mit Zwischenberichten über neue Zahnlücken und Zahnfunde aus. Von mir fand meine Mama zwei im Körbchen, einer hing an meiner Möhre, die ich gerade verspeiste und wurde in letzter Sekunde gerettet, bevor ich ihn mitessen konnte und einer hing mir nur an einem Fädchen aus der Zahnlücke. Als Mama ihn vorsichtig anfassen wollte, fiel er ihr geradewegs in die Hand.

Die neuen Zähne wuchsen auch schnell heraus und ich entdeckte, was ich alles damit tun konnte! Ich knusperte an Pappkartons, an Schuhen, am Couchtisch und ich hatte viel Freude daran, meine Spielsachen aufzurupfen! Wer hätte gedacht, dass sie mit weißer Watte gefüllt waren? Nun, Mama, die dann die Bescherung aufsammelte, wusste es nun auch. Sie nähte meine wissenschaftlichen Kuscheltierforschungen (die ich nur zu Studienzwecken seziert hatte) einfach wieder zusammen! Nun sahen unsere Spielsachen aus wie Monster von Doktor Frankenstein und erschreckten unsere Mama nun manchmal, wenn sie die im Flur liegen sah und nach meinem nächsten Forschungsexperiment verschwanden die zerfledderten Plüschtiere spurlos. Noch immer vermisse ich sie, meinen Quietschfuchs am meisten.

Bei Lucy gab es mit den Zähnchen dann noch ein Problem, aber das erzähle ich euch später!

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Dackelige Weihnacht überall!

Kyra sagte, sie wäre eher wie der Grinch. Zumindest genoss sie ihre Ruhe und ass zuhause ihre Weihnachtskekse.
Kyra sagte, sie wäre eher wie der Grinch. Zumindest genoss sie ihre Ruhe und ass zuhause ihre Weihnachtskekse.

Ho Ho Ho!

Es wurde Weihnachten und das verhieß für uns natürlich ein paar aufregende Tage!

Bei meinem Papa ist es nämlich Tradition, dass das Fest der Familie gehört, mit der ganzen Familie, wenn es geht! Da wir natürlich der Mittelpunkt unserer Familie sind, waren wir auch mit dabei!


Am Heiligabend hatte meine Mama den Plan, mich so müde, wie möglich zu machen, glaube ich.

Nachdem wir Gassi waren, fuhren wir nämlich zuerst zu ihrer Oma und ihrem Opa, die uns noch gar nicht kennen gelernt hatten. Da war die Freude natürlich groß! Lucy bellte erstmal Mamas Opa an, der von draußen wie der Knecht Ruprecht persönlich hineingestapft kam, doch als er erst drinnen war, war wieder alles okay.

Danach besuchten wir ihre Mama und meinen Onkel Kevin, der auch dabei war, und natürlich meine Freundin Sina. Wir spielten miteinander, bis wir völlig k.o. nebeneinander lagen.

Danach ging es zu Papas Familie, wo wir den restlichen Abend verbrachten. Und der war unterhaltsam! Wir saßen auf dem Sofa und naschten Leckerlis, während die Menschen Kaffee tranken. Danach verschwanden Papa und einer meiner beiden anderen Onkel (der ältere von beiden ging mit Papa mit, der jüngere blieb mit bei mir sitzen) und kurz darauf kam der Weihnachtsmann samt Wichtel! Er sprach tief und hatte eine Rute. (Nein, nicht so wie ich, er hatte viele Stöckchen zusammengebunden und nannte das "Rute". Zumindest ließ er mich mal dran schnuppern und ich biss probehalber rein. Gibt bessere Stöckchen.) Außerdem hatte er einen groben Leinensack dabei, aus dem er raschelnde Geschenke holte. Jeder musste für eins davon singen, was ich völlig okay finde, so funktioniert das eben: man macht etwas und kriegt sein Leckerli! Auch für uns war etwas in diesem Sack und wir mussten dafür fein Sitz machen. Es waren Spielsachen! Den restlichen Abend waren wir beschäftigt damit, während Mama äußerst schief auf Dackel umgedichtete Weihnachtslieder singen musste. Gut, dass ich nicht aufmerksam zuhörte, da sträubt sich einem ja das Fell! Papa kam danach erst wieder, roch aber verdächtig nach dem Weihnachtsmann.


P.S.: Den Weihnachtsengel auf der Spitze unseres Baumes habe ich ausgesucht.
P.S.: Den Weihnachtsengel auf der Spitze unseres Baumes habe ich ausgesucht.
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Das Welpenhaus und die neidische KAtze

Der Dezember schritt voran und damit rückte auch der Umzug meiner Oma voran, die mit Sina bald wegziehen würde. Ich war traurig, weil ich Sina sehr gern hatte, aber man kann Menschen nicht aufhalten, sondern nur brav hinterher dackeln. Wie bei allen Umzügen sammelte sich auch bei meiner Oma viel Krempel an, den man nicht mitnehmen kann oder möchte und diesen Krempel konnte man nur versuchen zu verkaufen, zu entsorgen oder zu verschenken. Und so bekamen wir ein paar ihrer Sachen geschenkt. Kyra erbte eine coole Liege, die man über der Heizung befestigen konnte, was ja eh einer ihrer Lieblingsplätze war. Die beiden Kater meiner Oma waren zu schwer, um sie benutzen zu können, wahrscheinlich wäre die Liege wie ein Plastiklöffel abgeknickt, wenn einer der schweren Kerle sich draufgelegt hätte, für die zarte Kyra war der Liegeplatz hingegen wie gemacht. Mama und Papa hatten das Sofa nämlich so gestellt, dass zwischen der Wand mit den Heizungen, den Fenstern und Kyras Kratzbaum und dem Sofa etwas Platz war und sie sich, wenn sie Ruhe von uns brauchte, zurückziehen konnte. Diese Liege war damit natürlich das Tüpfelchen auf dem i. Doch nicht alles, was Mama und Papa bekamen, war für Kyra.

Eine ausgediente Katzenhütte war für mich als Welpenclubhaus gedacht.

Ich hatte nämlich eine Vorliebe für Höhlen entwickelt und mich ein paar Tage zuvor in der untersten Höhle des Katzenkratzbaums versteckt. Mama hatte mich überall gesucht und dann große Augen gemacht, als sie mich gefunden hatte.

Ich liebte die Hütte sofort. Kyra schaute neidisch von oben herunter, aber auch aus strategischen Gründen wäre so ein Haus denkbar ungünstig- wenn sie da drin säße, hätte sie keinen Fluchtweg vor uns.  Nachts kletterte sie hin und wieder hinein, fand dann aber wohl unseren Hundeduft nicht besonders verlockend und trat das Häuschen hoheitsvoll an uns ab.

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Der Bud im Bett

Schon als ich das Bett zum ersten Mal sah, wusste ich: Da schlaf ich drin.

Nur machten mir die beiden Menschlinge mal wieder einen Strich durch die Rechnung.

Wir seien noch zu klein, sagten sie.

Noch nicht ganz stubenrein, sorgte sich Papa.

Wenn wir uns draufrollen, sind sie ne Briefmarke, sorgte sich Mama.

Also bauten sie uns neben dem Bett ein Nest auch einem Hundebettchen, Decken, Kissen und Kuscheltieren, deren Quietscher ich bereits zerstört hatte. Natürlich versuchte ich trotzdem ins Bett zu springen, landete aber immer auf meinen vier Buchstaben.

Nun war ich aber gewachsen und schaffte den großen Sprung ins Bett! Dieser Triumph! Dieser süße Sieg! Diese Hand, die mich wieder raussetzte in mein Nest! Dieses Spiel aus Reinspringen und Rausgesetztwerden wiederholte sich ein paar Male, dann glaubten die Menschen, ich hätte aufgegeben. Dabei wartete ich nur ab. Irgendwann wurde ihr Atmen gleichmäßiger und sie bewegten sich nicht mehr, sie waren eingeschlafen. Jetzt sprang ich leise wie ein Ninja ins Bett und kroch zu Mama unter die Bettdecke. Es war warm und kuschlig und ich schmiegte mich an den wärmenden Menschen. Am nächsten Morgen lag ich zufrieden und angekuschelt an meiner Mama, die nicht schlecht staunte, dass ich im Bett war und trotz ihrer Bedenken keine Briefmarke war und trotz Papas Bedenken kein Unfall im Bett passiert war.

Am darauf folgenden Abend überlegten meine Adoptiveltern, was denn nun zu tun sei. Ich würde wahrscheinlich eh wieder ins Bett gelangen und Lucy musste einsam und verloren im Nest schlafen, das ging ja auch nicht. Das Ende könnt ihr euch bestimmt schon denken: Wir durften fortan endlich im Bett schlafen! Lucy hätte ruhig mal danke sagen können, immerhin habe ich die ganze Arbeit gemacht und sie profitiert nun davon! Doch was tat Lucy? Riss sich als erstes das Kopfkissen unter den Nagel. Gute Wahl, ich muss schon sagen!

So Leute, jetzt wird es Zeit fürs Bettchen- fürs Menschen-Bettchen!

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Der tapfere Dackel und die Impfung

Heute, als Mama in der Uni war, fuhren wir mit Papa und der Oma, bei der Sina wohnt, zum Tierarzt. Wie immer fand ich alles superaufregend, doch dann kam das böse Erwachen: Heute waren wir nicht nur fürs Knuddeln und Liebhaben da! Lucy war zuerst an der Reihe, sie wurde gewogen und weil sie noch recht leicht ist, bekam sie Astronautennahrung, wie Papa es nannte und Nahrungsergänzungsmittel, wie Mama es nannte. Doch dann zückte die Tierärztin eine Spritze! Lucy ertrug es ohne einen Mucks, aber ich begann schon beim Anblick der Spritze zu jaulen! Den ganzen restlichen Abend blieb ich wehleidig und jammerte, sobald jemand die Stelle berührte. Mama nannte mich "ihren kleinen Helden" und sagte, ich hätte es ertragen wie ein echter Mann.

Am nächsten Morgen war ich auch noch grummelig, ich hatte nicht vergessen, was man mir angetan hatte. Eine Impfung hatten sie es genannt, eine fünffache Impfung gegen Tollwut und andere schlimme Sachen, damit ich nicht krank werde. Mein Selbstmitleid war riesengroß, fast so groß wie die Spritze. Meine Mama trug uns die Treppen hinunter und setzte uns in der Eingangshalle ab. Draußen war es eiskalt und dann plötzlich sah ich einen Stock. Ich selbst hatte ihn jeden Tag ein Stückchen weiter geschleppt und gestern in einer Pfütze liegen gelassen. Als ich nun meinen Stock weitertragen wollte, klebte er fest! Die Pfütze war zu Eis geworden! Wir leckten daran und schnupperten und mutig, wie ich nun mal bin, stieg ich sogar drauf. Es war eindeutig das dunkle Werk von Katzenmagie!

Es dauerte lange, bis wir bereit waren, uns unseren Geschäften zu widmen, denn das Eis war faszinierend. Wenn man draufsprang, schlidderte man sogar ein Stück, was ich toll fand und immer wieder probierte. Vorsichtigem Kratzen hielt die neuartige Substanz stand, stärkerem Scharren allerdings nicht. Mama ließ mich nur nicht so lange daran graben, weil sie sich mal wieder Sorgen um meine zarten Pfötchen machte und cremte sie uns zuhause dann mit Pfötchenpflege ein. Die fiese Impfung war Schnee (oder eher Eis) von gestern, ich vergaß drinnen sogar, dass ich eigentlich vor Schmerzen hätte jaulen müssen, als ich mich setzte.

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Der Nikolaus war da!

Neulich hatte ich euch doch davon erzählt, wie Lucy ihren roten Rentierpullover bekam, erinnert ihr euch? Meine Eltern hatte unsere Näpfe und den Napf der Katze einfach dort gelassen!

Heute bekamen wir unsere Näpfe wieder und ihr werdet es nicht glauben! Für jeden von uns waren Leckerlis und Spielzeug darin! Besonders toll fand ich den Ball darin und spielte den ganzen Tag damit! Meine Mama hat erzählt, dass jedes Jahr um diese Zeit der Nikola-brador kommt und allen kleinen Hunden, die brav waren und ihr Schüsselchen fein sauber ausgeschleckt haben, die Schüsselchen füllt! Ich werde mein Schüsselchen von nun an bis auf das letzte Futtermolekül auslecken!


Danke, liebes Fressnapf-Team!

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Das Essig-Attentat

Wenn man seine Menschen nicht permanent im Blick behält, machen sie nur Blödsinn!

Ein Beispiel gefällig? Seit einer Weile habe ich ein neues Hobby: Holzbildhauerei.

Mein aktuelles Projekt ist der Couchtisch. Er stammt ursprünglich von einer Oma meines Papas und war ein Geschenk zum Einzug, der Tisch ist wahrscheinlich schon alt, so wie er schmeckt, und auf ihm liegen meistens wichtige Sachen wie die Fernbedienung.

Das wichtigste für mich ist unten jedoch eine Querstrebe, die mich unheimlich stört. Darum habe ich mich entschieden, daran meine Zähnchen zu wetzen. Mama hat mich ständig davon fortgejagt, aber ich bin immer wieder rangegangen. Bis heute.

Heute war Mama in der Uni und hat sich mit ihrer Freundin unterhalten, die das Frauchen des Labradors Finn ist. Sie hat Finn schon seit er klein ist und kennt sich so ganz gut mit nützlichen Erziehungstipps aus und nun hat sie meiner Mama einen ganz tollen Tipp gegeben!

Mama kam heim und wischte meine Lieblingsknabberstelle mit einem nassen und säuerlich stinkenden Lappen ab. Von unten sah diese bereits aus wie erzgebirgische Holzkunst. Ich beeilte mich, herauszufinden, was sie damit getan hatte und bis prüfend hinein. Böser Fehler! Ich schüttelte den Kopf und nieste erschrocken, bevor ich davon galoppierte und in sicherer Entfernung stehen blieb. Lucy hatte das beobachtet und tippelte nun heran, um selbst nachzusehen, was los war. Auch sie prallte zurück, nieste und bellte gleich empört. Meine Mama rieb mit dem stinkenden Zeug alle Möbel ein, die am besten geeignet waren, um zu Nagen und unser vorwurfsvoller Blick verfolgte sie. Wahrscheinlich hatte sie geglaubt, Papa und sie könnten diese Nacht in Ruhe schlafen, aber wenn wir nicht bis nachts um drei knuspern können, müssen wir halt miteinander bis nachts um drei kämpfen.

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A, B, C- Der Dackel läuft im Schnee!

Begeisterung sieht anders aus, was? Noch sind wir unschlüssig, ob das weiße Zeug cool ist oder eher schwarze Katzenmagie ist!
Begeisterung sieht anders aus, was? Noch sind wir unschlüssig, ob das weiße Zeug cool ist oder eher schwarze Katzenmagie ist!

An diesem Morgen, als wir gerade auf dem Weg zum Pipimachen waren, fanden wir plötzlich die Welt im weißen Kleid vor. Wie angewurzelt blieben wir stehen und untersuchten erst einmal die rätselhafte Substanz. Sie schmeckte quasi nach nichts und war kalt und wir tobten und spielten darin, bis Lucy anfing zu klappern und zu jammern. Mama steckte sie gleich in ihren Mantel, während ich weitere zehn Minuten nach dem perfekten Platz für mein Häufchen suchte.

Am Nachmittag taute es bereits, aber unsere Mama machte sich Sorgen um Lucy. Sie maß meine Freundin überall aus und setzte sich dann mit entschlossener Miene und Strickzeug in den Händen hin und gab entnervt auf, als wir zum hundertsten Mal den Faden zerrissen hatten. Deswegen fuhren wir zu einem großen Hundeladen und dort zogen sie Lucy einen roten Rentierpullover an. Ich lachte mir fast den Schwanz ab! In dem Hundeladen gaben unsere Eltern dann unsere Futterschüsselchen und das von Kyra ab- unsere Verwirrung war groß: Was machten sie da mit unseren Näpfen??? Diese frage beantworte ich euch bald!

Zurück zum Pullover: Lucy steckte darin wie eine kleine beleidigte Wurst im Schlafrock und sah zum Schießen aus! Klar war mir draußen auch etwas kühl, aber ich würde mich hüten zu zittern, wenn ich dann sowas anziehen müsste! Lucy fror darin zwar nicht, wollte aber den Pulli auch nicht anbehalten, wenns drauf ankam und versuchte sogar, sich draußen heraus zu winden. Mama musste ständig ein Auge auf sie haben, damit sie nicht versehentlich eine Lucy- Dürümrolle hinter sich herzog. Nach einer Weile gewöhnte sie sich daran und fror auch nicht mehr, und so konnten wir auch wieder etwas längere Runden spazieren gehen.

Ich lach mich kaputt, meine Freundin Lucy im Rentierpulli!
Ich lach mich kaputt, meine Freundin Lucy im Rentierpulli!
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Die Hundetrainerin

Das wir in einer relativ kleinen Stadt lebten, hatte einige Vorteile:

Wir brauchten ungefähr eine Viertelstunde zu Fuß, dann standen wir mitten im Wald. Von dort aus konnte man viele verschiedene Routen laufen, bei einer kamen wir sogar an einem Fluss heraus, in dem man planschen konnte, wenn es wärmer war. Es gab noch ein kleineres Wäldchen, wo wir schon Rehe gesehen hatten, mit einem See und es gab noch eine weitere Strecke, die man sogar mit unserer üblichen Gassirunde kombinieren konnte, so dass man auch durch einen Wald lief. Auch war bei uns weniger Lärm und Hektik und weniger Verkehr auf den Straßen und wir hatten das Glück, in einer hundefreundlichen Gegend zu leben.

Doch es hatte auch einen entscheidenden Nachteil:  es gab weit und breit keine Hundeschule in unserer Nähe. Balduin hatte den Teckelclub gleich vor der Nase und konnte in eine Trainingsgruppe mit rein, aber bei uns gab es so etwas nicht und jede Woche weit fahren fanden wir auch doof, wir waren ja noch klein. Also bestellte uns meine Mama eine mobile Hundetrainerin, die unseren Eltern Erziehungsratschläge gab und sich ansah, was wir schon alles konnten.

Und das war viel! Wir konnten alle beide schon Sitz, Platz, Rolle Rolle und Gib's Pfötchen und das in unserem zarten Alter von knapp drei Monaten! Auch an der Leine liefen wir schon vorbildlich und brav, zumindest solange wir alleine mit unseren Eltern waren.

Vorallem ich hatte den Ruf, ich sei ein Wildfang und wäre nicht sehr gehorsam, was mich allerdings zu Unrecht traf, denn vorallem ich war derjenige, der Kommandos viel schneller verstand. Mich störte dieses gemeine Vorurteil eigentlich wenig, aber meine Mama wurde jedes Mal gleich fuchsteufelswild, denn immerhin waren meine ganzen Tricks ja ihr Werk. Den Ruf des frechen Dickerchens wurde ich nie ganz los, auch wenn ich später unter Beweis stellte, dass ich der gute, brave Junge bin.

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Schandtaten

Langsam aber sicher hatte ich mich an meine neuen Lebensumstände gewöhnt. Mein Rudel war zwar ohne meine ganzen Geschwister, meine Dackelmama und alle anderen nun kleiner, aber das hatte natürlich den Vorteil, dass nun nicht mehr so viele im Rang über mir stehen!

Mein Tagesablauf bestand meistens darin, gleich morgens, wenn Mama sich nur schnell einen Mantel überwarf und Schuhe anzog und uns rausbrachte, ein hübsches Häufchen zu machen. Jedes Mal flippte Mama fast aus und lobte mich und gab mir ein Leckerli. Jedes Mal beteuerte sie, sie habe noch nie so ein prächtiges Häufchen gesehen und was macht sie dann damit? Sie packt sie extra in Tüten ein und lagert sie in einer großen Tonne. Ich weiß nicht, was sie damit vorhat, aber für das Leckerli mach ich halt draußen. Im Dunkeln habe ich sie schon versucht zu überlisten, in dem ich mich hingehockt habe und es hätte auch fast geklappt, wenn sie nicht mit der Taschenlampe gesucht hätte. Sie nannte mich einen "kriminellen Superschurken". Das gefällt mir. Mit dem Pipimachen klappt es draußen auch ganz gut, aber wenn Mistwetter ist und es regnet oder stürmt, halt ich es extra an, bis wir wieder drinnen sind. Mama muss mich ja nicht extra rausbringen, wenn ich lieber im Trockenen pullern will. Blöderweise versteht sie es nicht und schleppt mich dann, obwohl ich schon fertig gepullert habe, nach draußen. Vielleicht versteht sie einfach nicht, wie es funktioniert? Dabei fällt mir ein, ich habe noch nie gesehen, dass sie oder Papa draußen markiert hätten. Menschen sind echt merkwürdig.

Nachdem wir uns erleichtert haben, kriechen wir nochmal zu Papa ins Bett, bis er auf die Arbeit muss und dann bleibt er bis zum Nachmittag weg. Das finde ich schade, weil ich immer Angst habe, dass er nie wieder kommt, aber wenn er dann da ist, spielt er immer zuerst mit uns. Ich freu mich dann wie verrückt, dass ich sogar manchmal vergesse, meine Blase im Zaum zu halten und dann mache ich das, was meine Eltern den "Freudenstrudler" nennen. 

Bis Papa wiederkommt, vertreiben wir uns die Zeit mit Frühstück und weiteren Pipirunden, aller zwei Stunden, und natürlich spielen. Manchmal muss auch Mama weg, weil sie zur Uni muss, aber sie bleibt nie so lange weg. Wenn sie da ist, geht es dann auch gleich wieder raus, manchmal haben wir es aber nicht mehr ausgehalten und Mama muss dann den Flur putzen, während wir im Wohnzimmer spielen. Manchmal entscheidet sie sich aber auch dafür, zuhause ihre Unidinge zu erledigen und nicht weg zu gehen, die Tage sind mir die liebsten.

Eine meiner Schandtaten geschah an einem dieser Tage. Wir schliefen friedlich auf ihrem Schoß, während sie eifrig an ihrem Computer herumtippte und frühstückte nebenbei aus einer Schüssel auf ihrem Schreibtisch. Der süße Duft von Milch und Cornflakes weckte mich auf und ich versenkte blitzschnell meine Schnauze in die Schüssel.  Leider kippte die Schüssel und Mamas Tastatur, der Schreibtisch, Lucy und ich, Mama und ihr Schreibtischstuhl bekamen eine Milchdusche. Lucy wachte auf, stellte fest, dass überall klebrige Milch schwamm und begann genau wie ich, schnell soviel aufzuschlecken, wie möglich, bevor Mama uns schnappte und ins Bad brachte. Dort wurden wir überflüssigerweise noch einmal gewaschen, dieses Mal mit Wasser. Danach versuchte sie mit Tüchern ihre Tastatur zu säubern. So ein Quatsch! Mit unseren Zungen wären wir viel besser rangekommen. Unser Fell war aber noch nie zuvor so weich und glänzend und Lucy verlangt, dass ich sie mit Kleopadra anspreche.


Wie bereits erwähnt, spielt das Pipi- und Pupu-Machen für uns eine wichtige Rolle. Machen wir alles richtig, bekommen wir eine leckere Belohnung und werden gestreichelt und gelobt, machen wir rein, bekommen wir nichts. Einer dieser Tage, der später als "der Tag des Bombenabwurfs" in Erinnerung behalten wurde, begann damit, dass ich mir gerade mein Bäuchlein vollgeschlagen hatte. Lucy brauchte wie immer länger als ich und ich bemerkte bereits, dass ich musste. Jetzt. Also lief ich eilig zur Tür, die jedoch wie immer verschlossen war. Ich schnüffelte am Boden und entschied mich, dass auch hier eine gute Stelle für ein Häufchen war und hockte mich hin. Papa stürzte auf mich zu und schnappte mich und rief dabei: "Kann man ihn noch aufhalten?" Ha. Natürlich nicht, naiver Mensch. Das Tor zur Hölle hatte sich bereits geöffnet und ließ sich nicht so einfach schließen.  Mein Papa hielt mich auf Augenhöhe, er sah mich an und ich sah ihn an. Es plumpste drei Mal hörbar, als meine Bomben auf den Boden trafen. Mein Papa begann zu lachen und musste sich japsend an die Wand lehnen, weil er sich so ausschüttete vor Lachen und auch Mama hat Tränen gelacht. Seitdem nahmen sie mich gleich nach dem Essen auf den Arm, damit ich mir gar nicht erst wieder ein Plätzchen zum Machen suchen konnte.

Doch nicht nur das, was rauskam, war interessant, nein, viel spannender ist, was ich alles versucht habe zu essen!

Bis zu meinem Zahnwechsel war ich ziemlich friedlich, danach wurde ich zum Nagetier! Meine Spielsachen wurden aufgerissen, die Füllung verteilt und die Squeeker zerkaut, bis das Spielzeug unkenntlich gemacht worden war. Nicht nur Spielzeug zerlegte ich, ich zerfetzte auch mehrere unserer Hundebettchen. Immerhin wollte ich ja eh im Bett der Menschen schlafen, also brauchte ich die Körbchen nicht unbedingt. 

Auch Socken und Unterhosen schnappte ich mir und zerfetzte sie, ebenso die Taschen jener Jacken, in denen Hundeleckerlis aufbewahrt worden waren. Eine weitere Masche von mir wurde das "in die Höhle tragen".

 Schritt 1: Man nehme sich einen Gegenstand.

Schritt 2: Man trage ihn in seine Hundebox.

Schritt 3: Man zerstöre den Gegenstand voller Genuss.

Immer, wenn etwas unauffindbar in dieser Wohnung ist, sucht Mama zuerst in meiner Box. Darin fand sie schon diverse Stifte, einmal Papas Rasierer, an dem ich mich zum Glück nicht geschnitten habe, da ich lieber am hinteren Ende gekaut habe, Klebebandrollen, Verpackungen, die eigentlich schon im Müll gelandet waren und auf rätselhafte Weise daraus entwischt sind, Klopapier- und Küchenrollen, Kleidungsstücke, Papas Abenteuermobilschlüssel und noch viel mehr. Meine Mama führte die Redensart "Ich hab mir das genommen." ein, weil ich sie mit meinem Klauverhalten an das Monster aus dem Spiel Black&White 2 erinnere, das genau diese Äußerung von sich gibt, wann immer es sich etwas geschnappt hat.

Einmal stahl ich aus dem Müll einen Hühnerknochen und ass ihn zufrieden auf, Mama bekam als sie es bemerkte einen Schreikrampf und fütterte mir ekliges ausgewaschenes Sauerkraut, damit es sich in meinem Magen um die eventuellen Knochensplitter legen sollte. Meine Verdauung überstand es problemlos, aber Knochen konnte ich keine mehr aus dem Müll stehlen. Dafür bekamen wir ab und an rohe Knochen , die sich viel besser für Hunde eignen und unglaublich lecker schmecken. 

Trotzdem konnte ich leider nicht immer machen, was ich wollte, wenn ich Unsinn gemacht hatte, landete ich in der Auszeitbox und wurde dann eine Weile vollkommen ignoriert! Das ist natürlich das schlimmste für mich und wenn ich dann nach einer Weile wieder raus darf, bin ich überglücklich und habe plötzlich gar nicht mehr so große Lust auf Zerstörung und Sachen klauen und will viel lieber versöhnlich auf Mamas Schoß schmusen und mich ankuscheln. Ich weiß eben, wie man die Menschen wieder um die Pfote wickelt. ;-)

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Sina's Verwandlung in einen Eisbären

Wie es so schön heißt: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Die Mama meiner Mama liebte ebenfalls schon immer Hunde.

Als meine Mama ein Kind war, lebte in ihrem Rudel ein Golden Retriever und nun, viele Jahre später, hat die Mama meiner Mama wieder einen Goldi.

  Sina war fünf Jahre alt und einer der freundlichsten Hunde, die es auf der Welt wohl geben mag. Wer diese freundlichen, blonden Hunde kennt, weiß nicht nur, dass sie besonders treudoof, verfressen und haarig sind, sondern auch, wie groß sie sind. Meiner Mama kamen sie nie riesig vor, bis Lucy, Balduin und ich zu Besuch bei Sina waren.


  Es war an der Zeit für uns, andere Hunde kennen zu lernen, damit wir, wenn wir groß sein würden, an unsere Mithunde gewöhnt wären. Sina war durch ihre sanfte Art damit das perfekte Testobjekt. Doch als wir dann neben ihr standen, verwandelte sich Sina in den Augen meiner Mama in einen riesigen, unheimlich großen, felligen Eisbären, dessen Bein fast so groß war wie die komplette Lucy!


Mich beeindruckte der haarige Koloss eines Hundes nicht besonders, mich faszinierte eher das lange Fell, so dass ich gleich erstmal reinbiss.

Hihi, ich Schelm!
Hihi, ich Schelm!
Mein Bruderherz Balduin, meine Freundin Lucy und ich- wir sind die wahrscheinlich coolste Gang der Welt.
Mein Bruderherz Balduin, meine Freundin Lucy und ich- wir sind die wahrscheinlich coolste Gang der Welt.

Bei dieser Gelegenheit untersuchten wir gleich auch den Rest von Sinas Garten. Und es gab viel für uns drei kleine Abenteurer zu entdecken: es gab Tannen, so hoch wie das Haus, in dem Sina und Oma leben, einen kleinen Teich, in den ich aber lieber noch nicht gesprungen bin und ein Hasengehege! Da haben wir natürlich am längsten geschnuppert und neugierig die fremden Tiere betrachtet. Lucy wäre gern gleich mit hinein geschlüpft, aber Mama hatte Angst, dass sie gegen den ausgewachsenen Widder den kürzeren gezogen hätte. Die Hasen sind dann lieber in der Mitte geblieben und haben ungerührt weiter mit ihren Nasen gewackelt, wir entschieden uns dann auch lieber für weiteres Spielen und Toben.

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Wiedersehen mit meinem Bruder!

Für Lucy war es nicht immer leicht, die kleinere von uns zu sein.

Als Kaninchendackel würde sie ausgewachsen nur knapp vier Kilogramm wiegen und ich zwischen acht und zehn Kilogramm.

Dazu kam mein Temperament. Ich ließ keine Gelegenheit aus um zu raufen und zu toben und manchmal verzog sie sich dann lieber auf Mamas Schoß.


Während ich den ganzen Tag rennen und springen wollte, war sie eher der kuschligere Typ Hund, der es bevorzugt, den ganzen Tag gestreichelt zu werden.


Darum war für uns beide ein großer Tag, als die Freunde unserer Eltern zu Besuch kamen- mit meinem Bruder Balduin! Ihr könnt mir glauben, wir waren ganz aus dem Häuschen! Wir spielten und jagten uns den ganzen Tag. Für Lucy war es auch super, mal nicht im Zentrum meiner Angriffe zu stehen und flitzte flink hinter uns her und zwickte wahllos in Ohren und Schwänze.  In dieser Nacht schliefen wir alle sofort ein. Beim Abschied von meinem Bruder weinte ich sehr, doch zum Glück sahen wir ihn bald wieder- und das sogar ziemlich oft.

Das Welpenbermuda-Dreieck...man sagt, Leckerlis verschwinden hier spurlos.
Das Welpenbermuda-Dreieck...man sagt, Leckerlis verschwinden hier spurlos.
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Auf Schnupperkurs

In unserer Straße leben viele Hunde.

Es gibt da einen kleinen wuschligen, der immer lauthals seinen Grundbesitz bekundet, einen großen Schäferhund mit tiefer Stimme, einen alten Mann, der immer mit seiner alten Beagledame spazieren geht und die nie mit uns spielen mag, ein paar Labrador Retriever, die ich alle total toll finde, ein paar Bolonkas, von denen oft ein ganzes Rudel Gassi geht und die alle laut kläffen, einen Mops namens Tyler und sogar eine Dackelhündin mit langem Fell namens Twitty.

Twittys Besitzer lernten wir kennen, als Mama und Papa gerade Gassi gingen. Er fuhr mit dem Auto vorbei, wurde immer langsamer, hielt dann an und sprang aus dem Wagen. Er kam auf uns zu und fragte zwischen ein paar Ach Gott, nee, ach Gott, ach Gott's, ob er denn mal streicheln dürften. Mama war ein bisschen erschrocken, aber zum Glück war Papa dabei, der uns alle beschützen kann und der nahm es mit Humor. Der Mann erklärte dann, dass er selbst ein Dackelbesitzer ist und Dackel über alles liebt. Verständlich, nicht wahr? Immer, wenn wir ihn in Zukunft trafen, streichelte er uns und freute sich. Ich werde gern gestreichelt. Wir haben auch schon Kinder getroffen, die auch ganz artig gefragt haben, ob sie uns streicheln dürften. Weil wir uns brav benommen haben, wurden wir gelobt. Ich finde Kinder super! Ich finde eigentlich alles super. Meine Mama sagt, das ist so, weil ich ein Superheld bin.


Das bin ich mit Lucy im Wald. Stehen uns die Leinen nicht gut?
Das bin ich mit Lucy im Wald. Stehen uns die Leinen nicht gut?




Wir haben auch einen Ausflug zum Wald gemacht.

Die ganze Strecke war für uns noch zu lang, darum sind wir einen Teil des Weges getragen worden. Im Wald selbst durften wir dann laufen und schnüffeln, das war super!

Es roch nach Laub und ich bin davon überzeugt, auch ein Eichhörnchen gerochen zu haben, aber dann mussten wir auch wieder heim. Ich habe mich zuhause dann gleich auf meinen Papa gekuschelt und ein Nickerchen gemacht.

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Beim Tierarzt

Heute brachten uns Mama und Papa zu einer Tierärztin. Keine Angst, uns fehlte nichts!

Wir sollten uns nur schon einmal beschnuppern und kennen lernen.

Im Wartezimmer hatte ich ziemlich gejault, weil ich so aufgeregt war,

denn es roch geheimnisvoll nach Tier und Medizin. Der Wartebereich bestand aus einigen Stühlen, ein paar Ablagen für Zeitschriften, einem lustig blubbernden Aquarium, einem Floh- und Zecken-Mobile und vielen Postern über Hunde und Katzen an der Wand.

Drinnen versammelten sich dann erstmal alle Arzthelferinnen zum Knuddeln

und ich freute mich über die viele Aufmerksamkeit.

Die Ärztin fand uns auch toll und streichelte uns ebenfalls,

dann ging es auf die Waage, es wurde noch besprochen,

wann die nächste Impfung fällig sein würde und dann ging es auch schon heim.

Wir waren hundemüde und machten gleich ein gemütliches Schläfchen auf Mamas Schoß.

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Der komische Hund, der "Miau" sagt

Während Mama und Papa vor Freude geradezu ausflippten, uns bei sich zu haben, uns immer wieder knuddelten und von der ersten Sekunde an lieb hatten, waren nicht alle so glücklich über unseren Einzug.  Es lebte nämlich noch ein weiteres Tier hier mit uns: Kyra.

 

Sie starrte zu uns von ihrem Kratzbaum herunter und schien sogar neugierig zu sein, denn als wir schliefen, schnupperte sie an unserem Bettchen und an uns. Nach ein paar Tagen waren wir jedoch immer noch da und sie begriff, dass wir bleiben würden.

 

Es dauerte einige Monate des Fauchens, des Kratzbaum-Hochrennens und des Eingeschnappt-Seins, bis wir uns dann doch anfreundeten, ja, es bürgerte sich sogar ein Ritual zwischen uns ein:

Immer, wenn ich von draußen herein gestürmt kam, suchte ich als erstes die Katze und leckte ihr einmal mit schön viel Sabber quer übers Gesicht. Das erste Mal geschah es im Winter, als gerade der erste Schnee gefallen war und ich noch Eiskristalle an den Barthaaren hängen hatte. Kyra hatte sich während unserer Abwesenheit auf meinen Drehstuhl gelegt und war nicht wie sonst gleich auf ihren Kratzbaum geklettert. Also stürmte ich herein, sah die Katze auf Männchen-Höhe und küsste sie mit meinem Eismund mitten ins Gesicht.

Ich halte mich für keinen Beziehungsratgeber, da ich erst seit einem halben Jahr markiere, aber Jungs: seitdem mag sie mich.

a better lovestory than twilight
a better lovestory than twilight
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Der fantastische Bud- wie alles begann

Das auf dem Bild da bin übrigens ich- bin ich nicht niedlich? Mamas Bein und Lucys Rücken sind auch zu sehen!
Das auf dem Bild da bin übrigens ich- bin ich nicht niedlich? Mamas Bein und Lucys Rücken sind auch zu sehen!

Die Geschichte eines Helden beginnt mit seiner Geburt und so war es auch bei mir.

 

Ich wurde am 12. September 2014 in einem kleinen Dorf im Thüringer Wald geboren und alles war prima. Zwar musste ich mir meine Mama mit neun gefrässigen Geschwistern teilen, aber ich hielt mich immer ran beim Essen. Wir waren der B-Wurf und der A-Wurf war nur zehn Tage älter als wir, was für uns noch mehr Spielkameraden hieß! Ein paar Geschwister waren eher schüchtern veranlagt, so zum Beispiel mein Bruder Balduin. Ich hingegen war das, was man später eine "kleine Raubsau" nannte und eine weitere Raubsau war Arya Lucy.

Sie hatte bereits mit vier Wochen Besuch bekommen, der sich sehr für sie interessierte und bekam dann diesen Doppelnamen. Mich nannte unser Züchter Bud, ein schöner, kurzer und aussagekräftiger Name. Mit einem Bud legt sich keiner an, ein Bud ist der Größte!

 

Ein paar Wochen später bekamen wir, als wir gerade im Garten spielten, erneuten Besuch von den Menschen, die Lucy besucht hatten. (Es ist nicht leicht, bei so vielen Besuchern den Überblick zu behalten, aber diese muss ich erwähnen.) Sie kamen mit Freunden, die mit meinen Tigerbrüdern spielten und die Besucher von Lucy spielten auch mit mir.

 

Nach diesem Besuch schrumpfte unser Rudel immer mehr, weil viele der Besucher einen von uns mitnahmen. Mein Bruder Balduin wurde von den Freunden von Lucys Besuchern geholt und es dauerte nicht lange, da kamen sie um Lucy zu holen. Lucy war bereits als Welpe ständig am Kläffen gewesen und bildet sich viel auf ihre Stimme ein. Ohne sie würde es endlich ruhig sein und ich würde in Ruhe Unsinn machen können. Doch bevor ich wusste, was mit mir geschah, saß ich bereits in einem Auto- neben Lucy. Während sie zu jammern begann, war ich aufgeregt, ein Abenteuer wie dieses hatte ich noch nie erlebt! Wir fuhren einen weiten Weg im Auto. Die Zeit hatte ich mir totgeschlagen, in dem ich versucht hatte, aus unserem Korb zu steigen und ein Kuscheltier, das am Rückspiegel hing, fangen wollte. Das wäre allerdings gar nicht nötig gewesen, in unserem Korb waren nämlich auf den Decken bereits ein paar Spielsachen.

 

Unser neues Zuhause stellte sich als eine kleine Stadt in Sachsen heraus, die, wie wir bald herausfanden, nicht weit entfernt von einem Wald gelegen war. Zunächst erkundeten wir aber erst unsere neue Wohnung. Sie lag ganz oben und ich war froh, dass ich diese ganzen Stufen hochgetragen wurde und nicht selber laufen musste. Neben der Wohnung unserer Adoptiveltern lebte noch ein Beagle, unter uns befand sich ein Bestattungsunternehmen, deren Mitarbeiterin zuhause einen Schäferhund hatte. Ganz unten war das Restaurant, dessen Koch ebenfalls Hundebesitzer war und den ich so toll finde, dass ich jedes Mal, wenn ich ihn sehe, versuche auf ihn drauf zu klettern. Zurück zu unserer Wohnung- sie war voll mit Spielsachen und Kuschelbettchen für uns. Die Spielsachen fand ich gut, aber was das mit den Bettchen nun sollte... Ich habe gesehen, dass Mama und Papa im großen Bett schlafen und bin mir ziemlich sicher, dass ich da auch reinpasse.



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Der Bud zieht um

WIR SIND UMGEZOGEN!

Falls ihr jetzt denkt, dass ich gerade auf einem großen Koffer sitze, nein, nur mein Blog „Der fantastische Bud“ ist umgezogen. Ich wohne immer noch in unserer Wohnung, mein Palast ist nämlich noch nicht fertig.🙂

BLOOOG.jpg

WARUM EINEN BLOG UMZIEHEN LASSEN?

Zuvor haben wir uns ja hier auf Jimdo herumgetrieben. Als Blog-Noob war der Einstieg dort echt super einfach, fast alles war selbsterklärend. Seiten und Unterseiten ließen sich einfach über ein kleines Navigationsmenü hinzufügen, an- und unterordnen und ein- oder ausblenden. Der Blog selbst war auch recht einfach zu gestalten: Die einzelnen Artikel ließen sich Baukasten-mäßig mit Text-, Bild- oder Layoutkompenenten (wie Striche, Absätze o.ä.) zusammenbasteln. Was allerdings nicht so toll war, war die Unübersichtlichkeit, nach fast neunzig Artikeln. Und dann kam das Praktikum meiner Sekretärin und damit lernte sie dann WordPress kennen. Zwar ist die Gestaltung hier schon ein wenig schwieriger, wenn man sich noch nicht auskennt, aber mittlerweile sind wir nun komplett umgezogen ins WordPress-Land.

WARUM ÜBERHAUPT EIN BLOG ÜBER EINEN DACKEL?

…Ich verstehe die Frage nicht. Weil ich ein echt cooler Dackel bin und viele Abenteuer erlebe, die ich der Welt nicht vorenthalten möchte? Genau genommen, ist das Geschreibsel ja eines der Hobbys meines Menschlings und als guter Hund unterstütze ich sie natürlich.

WAS EUCH auf WordPress weiterhin ERWARTET?

…Na, natürlich mehr budige Abenteuer!

huneblog.jpg

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Budiges Wandern vor der Haustür

Wir sind, was das Gassi gehen angeht, zwei ziemliche Glückspilze, was unsere Wohnlage angeht. Da hätten wir den großen Wald, der ungefähr eine Viertelstunde hindackeln entspricht. Dort kann man eine kurze Runde gehen, die vielleicht eine Stunde dauert, die längste Runde kann aber schon über zwei Stunden gehen. Außerdem haben wir noch zwei kleine Parks vor der Nase und jetzt, wo die Ernte eingefahren ist, können wir auch über die Stoppelfelder spazieren. Um das schöne Wetter noch einmal auszunutzen, bevor es langsam kälter wird, waren wir an besagten Orten gefühlte tausend Mal. Deswegen war Mama der Meinung, wir bräuchten eine Abwechslung, mehr noch, wir hätten dringend mal wieder einen Ausflug nötig! Doch wohin?



"Wandern vor der Haustür" ist eine Blogparade, die Carolin vom Bergzeit Blog ins Leben gerufen hat. 

Unsere Haustür lag von unserem Ziel nur zehn Kilometer weit weg, laut Maps. Dazu hätte man jedoch durch Dörfer und an den Straßen entlang latschen müssen und das ist nun echt nicht der Schinken vom Knochen, wenn ihr wisst, was ich meine. Deswegen ging es durch den Wald, einen Wanderweg direkt an der Zschopau entlang. 

Wir brachen früh am Morgen auf, als es noch herrlich kühl war. Ich war voller Tatendrang und witterte viele aufregende Gerüche im Laubteppich. Der Wanderweg selbst ist keiner der einfachsten, da die schmalen Pfade sich sehr eng an steilen Hängen entlang schlängeln. Auf der einen Seite geht es tief runter und auf der anderen ist schon eine Felswand. Bäume sehen eindrucksvoll geformt aus, da sich ihre Wurzeln verdreht und verschlungen um Felsbrocken klammern, als ob sie, wie im tapferen Schneiderlein, Wasser aus dem Gestein quetschen wollten. 

Die Zschopau ist von mancher Stelle des Wanderpfads nur von weit oben zu sehen, als glitzernde Wand hinter den Blättern, aber es gibt auch viele Stellen, da ist man direkt am Wasser. Trinken sollte man allerdings nicht unbedingt daraus, zumindest nicht an diesen schlammigen Ufern. Allerhand Unrat wurde schon angetrieben, angeblich sogar schon einmal ein totes Schwein. 

Der roten Markierung an den Bäumen folgten wir über eine Stunde lang, dann standen wir irgendwann vor einem Feld. War das etwa unser Ziel?

Die Reise ging weiter, jetzt allerdings eine kurvige Straße entlang und dann waren wir da:

Die Burg Kriebstein ragte alt und ehrfurchterregend vor uns auf. Fast konnte ich das längst verklungene Jagdhorn aus alter Zeit zur Jagd rufen hören und sah mich schon selbst als Burgherr, doch in die Burg hinein gingen wir nicht , sondern um sie herum. Dort ist nochmal ein Waldstück mit einigen guten Badestellen für Hunde, an denen die Zschopau auch klar und sauber ist. Vorsicht ist nur am Wehr geboten! Unser Fall ist Wasser ja eh nicht, aber wir sahen einen Labrador, der vergnügt im Fluss herumsprang. Weiter weg von der Burg gibt es noch einen Staudamm und eine Gaststätte, aber wir hatten uns Brötchen und Hundekekse eingepackt. Den Rückweg sind wir dann aber doch lieber mit dem Bus gefahren, denn es war außerhalb des Waldes und vorallem außerhalb des Flusses doch ziemlich warm geworden und uns hingen allen dreien die Zunge raus.  

Sommer, See und Schnüffelei

Am Wochenende besuchte uns endlich wieder Balduin mit seinen Eltern. Es war lange her, dass wir uns gesehen hatten, für mich fühlte es sich bereits wie eine Ewigkeit an. Darum freute ich mich wie verrückt und wir spielten ausgelassen zusammen. Doch unser Glück wurde sogar noch größer: Die Papas schnappten sich ihre Angeln und die Mamas leinten uns an. Aaabenteuer!

Die Reise führte uns zu dem See, an dem Onkel Felix und Papa am liebsten angelten. Wir schauten erst ein wenig zu, aber Balduin, der eine echte Wasserratte ist, konnte nicht ertragen, dass er nicht in der Nähe der Angelhaken schwimmen durfte. Weil er sich dann ziemlich aufregte, gingen wir ein Stück vom Wasser weg. Dort gab es eh etwas viel besseres als den See: Mauselöcher! Balduin ist zwar kein so großer Buddelenthusiast wie ich, grub aber dann doch fleißig mit und ließ sich etwas ablenken. Ich war rundum zufrieden. Balduin da! Buddeln! Action! 

Mama machte natürlich wieder die gaaanze Zeit Fotos, aber zum Glück nicht nur von mir, obwohl ich natürlich das schönste Motiv war. Die Männer waren unterdessen nicht faul, mein Papa hatte bald schon einen Fisch an der Angel! Der lustigste Fang "biss" bei Onkel Felix an, ein großer Sockenfisch der Gattung Baumwolle. 

Als wir den See langsam umrundeten, stieg mir ein bekannter Geruch in die Nase: Finn! Der war vor kurzem auch an diesem See, genau auf diesem Baum, an dem ich auch sofort hochgeklettert bin. Aber so sehr ich auch versuchte, ihn durch extremes Schnüffeln durch die Nasenlöcher herzusaugen, außer seinem Geruch gab es keine Spur von Finn. Naja, zumindest hatte ich ja mein Bruderherz! 

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Gourmet-Dackel

GIB MIR ENDLICH DEN KEKS!

Vor kurzem brachte uns der Postbote ein Päckchen aus der Schweiz von Lucys Patentante und darin befanden sich zwei erlesene Köstlichkeiten für Lucy und mich: handgemachte und liebevoll verzierte Hundekekse! 

Prince Bud & Princess Lucy

Weil unsere Tante uns ja gut kennt, wusste sie wahrscheinlich, wie gut die Titel "Prince" und "Princess" zu uns herrschaftlichen Dackeln passen. Der blaue Prinzenkeks war natürlich für mich bestimmt und der rosarote Mädchenkeks mit der Inschrift "Princess" für Lucy, siehe Bild. (Ich war so wild auf den Keks, dass ich schon mal ein Eckchen genascht habe. Es schmeckte mir sehr gut!)


Lucy beim Fressen oder wie Mama es gern nennt: "Die Gesichter der Gier!"
Lucy beim Fressen oder wie Mama es gern nennt: "Die Gesichter der Gier!"

Eine exquisite Delikatesse für einen edlen Hund wie mich

Eigentlich bin ich ja nicht so schnell aus der Reserve zu locken mit Hundekuchen, ganz im Gegensatz zu Fresssack Lucy. Jedoch dufteten diese Hundekekse so verführerisch, dass selbst die Menschlinge zugaben, dass die Leckerbissen wirklich lecker wirkten. Wir konnten es kaum erwarten, endlich unsere Zähne in den appetitlichen Kuchen zu schlagen, aber Mama musste ja uuunbedingt diesen Moment für die Nachwelt festhalten. Ehrlich jetzt?! Also wurde jeder Bissen dokumentiert, was mir allerdings egal war, denn ich durfte ja jetzt ENDLICH essen! Schnell war der Keks verdrückt und wir leckten uns die Mäulchen. Hoffentlich denkt Mama jetzt nicht, dass wir je wieder etwas anderes essen wollen!

Der Blick sagt doch alles: Weniger Fotos! Mehr Kekse, Mama!
Der Blick sagt doch alles: Weniger Fotos! Mehr Kekse, Mama!

Danke, Tante Vivi! <3

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Wie bekomme ich den Spieltrieb meines Menschen in den Griff?

Wir wissen alle, dass ein Menschling auch mal spielen muss, damit er nicht verrückt wird. Beliebte Spiele sind bei Mama zum Beispiel Wäsche nass und wieder trocken machen (das macht sie ständig, also muss es super lustig sein), den Boden wischen (dabei will sie ihr Spielzeug auch nicht hergeben und kriegt die Krise, wenn ich versuche, mit zu spielen) oder auf dem Zeichenbrett herumkratzen. Papa spielt gern mit dem Abenteuermobil und dem dünnen Stöckchen, an dem manchmal Fische hängen. Eines der Lieblingsspielzeuge meiner Menschlinge sind ihre kleinen Leuchtklötze, auf denen sie Tag für Tag herumdrücken und -wischen und aus denen auch Töne und Musik kommen können. Als fürsorglicher Hund habe ich immer darauf geachtet, dass sie nie zulange damit spielen und genügend Zeit für wichtige Dinge wie Bauchkrauler oder Bällchenwerfen haben. Jedoch kam es in letzter Zeit dazu, dass die Leuchtklötze sogar mit beim Gassi waren!

Was tun, wenn der Mensch plötzlich sein Spielzeug nicht mehr abgeben will?

Natürlich darf ein solches Verhalten nicht akzeptiert werden, da es sich sonst verfestigt und nur schwer und mit viel Geduld wieder abzutrainieren ist. Der Mensch muss begreifen, wo sein Rang ist und dass er nicht spielen darf, wenn es Bäuche gibt, die gekrault werden müssen und Bälle gibt, die geworfen werden können. Deswegen habe ich hier drei Tipps, die helfen, das Spielzeugproblem in den Griff zu kriegen:

Liebevoll, aber konsequent! Auch wenn es manchmal ziemlich nervig sein kann, lasst eurem Menschen niemals ein solches Verhalten durchgehen. Nehmt ihm sofort das Spielzeug weg und versteckt es in eurer Box oder eurem Körbchen. Bietet ihm eine Alternative an, indem ihr ihm euren Ball oder die Leine bringt. Alternativ funktioniert als Ablenkung draußen auch ein Häufchen zu machen oder durch ein kurzes Bellen zu zeigen, dass es interessantere Dinge gibt...z.B. mich. Niemals solltet ihr aber böse werden, denn der Mensch kann eh nicht verstehen, was wir ihm sagen und begreift, wenn überhaupt, nur unsere Stimmung und ist dementsprechend verunsichert. Besser sind einfache Zeichen wie ein kurzes Anlecken oder Wedeln, die er verstehen kann. 

  • Das Tauschprinzip Fängt der Mensch mitten im Ballspiel an, auf seinem Leuchtklotz herumzuwischen und "Boah, ein Pikachu!" zu rufen, ist er bereits nicht mehr konzentriert. Es empfiehlt sich, hier seine Aufmerksamkeit auf den Ball zurückzulenken und den Leuchtklotz durch einen Ball auszutauschen. Tipp: Je nass gesabberter der Ball, desto schneller fokussiert der Mensch seine Aufmerksamkeit wieder zurück auf den Ball. Manchmal stößt er dann einen "Bäh, ist das eklig!"-Schrei aus. Das bedeutet, dass er den Tausch anerkannt hat. Drakonische Maßnahmen, wie den Menschen anpinkeln, führen nicht unbedingt zum Erfolg.

 

Am besten schon zeitig mit dem Training anfangen  Oftmals ist es beim Training so, dass die Kommandos, die man gleich zu Beginn geübt hat, später noch am besten sitzen. Das "Lass mich ins Bett!" haben wir gleich sehr zeitig trainiert und haben auch heute damit kaum Probleme. Sachen, die man bereits frühzeitig durchgehen lässt, muss man dagegen immer und immer wieder üben. Auch empfehlenswert ist es, den Menschen immer zu beschäftigen, so dass er nie gelangweilt ist und sich selbst beschäftigen muss.

Durch diese einfachen, aber wirkungsvollen Tricks, sollte sich über längere Anwendung eine Verhaltensänderung des Menschlings zeigen. Prinzipiell sollte man jedoch genau überlegen, welches Verhalten man abtrainieren möchte. Einige ihrer Ticks, wie zum Beispiel Papas Fischstöckchenspiel, haben positive Nebeneffekte (in diesem Fall ist das leckerer Fisch). Auch das neuste Spielzeug, das die Menschlinge Pokémon Go nennen, hat einen positiven Nebeneffekt: Wir entdecken alle zusammen neue Gassistrecken!

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Seehunde

Was Labradore wollen

Letzte Woche war unser großer Kumpel Finn mit uns auf einem Badeausflug! Es war lange her, dass wir unseren Freund getroffen hatten und dementsprechend aufgeregt waren wir. Mama hatte ihre Kamera mitgeschleppt um unser Wiedersehen festzuhalten. Am See war durch die Schulferien viel los, für normale Verhältnisse. Wir kamen auf dem Weg zu unserer Lieblingsbadestelle an einer Familie mit Kindern vorbei, die natürlich sofort lautstark ihre Entdeckung ("Hundeee!") bekanntgaben. Lucy beäugte kurz die zu klein geratenen Menschlinge, entschied sich aber gegen das Bellen. Es gab ja auch gerade wichtigeres: Finn! Der war  natürlich voll in seinem Element. Sein Frauchen hatte extra seinen Dummy mitgebracht, den Finn begeistert aus dem See holte. Der Angler nebenan war über unser Planschen nicht ganz so erfreut, aber wir waren nicht die einzigen Badegäste, die ihre Bahnen in grünem Tümpelwasser zogen. Ich war nur ganz kurz im Wasser und Lucy hat zumindest ein Pfötchen reingestippt, lieber wollte ich buddeln und Lucy hatte mehr Spaß daran, mit Finn zu toben und ihre Neugierdsnase in die Futtertasche von Finns Mama zu stecken. Mama musste natürlich auch noch unbedingt ihren neusten Trick vorführen, den ich ihr beigebracht habe. 

Wir spielten und tobten bis zum Nachmittag und hatten jede Menge Spaß. Wir waren nach dem Ausflug sehr geschafft und mussten erstmal ein ausgiebiges Schläfchen machen. Zum Glück hatten wir das gute Wetter genutzt, denn danach regnete es ständig und wir wurden das ein oder andere Mal klitschnass.

Von See zu See

Nun hatte unser Papa nach einer harten Arbeitswoche eine Ablenkung bitter nötig, deswegen standen wir früh auf und fuhren zu einem See, allerdings ein Anderer als der, an dem wir mit Finn gewesen waren. Ich konnte es gar nicht begreifen, warum ich mein warmes Bett sooo früh verlassen sollte und bin im Auto immer wieder eingenickt, doch als ich meinen Bruder Baldi sah, war ich sofort hellwach! Für den Geschmack der Zweibeiner etwas zu wach, so dass Mama uns genervt schnappte und erstmal eine Gassirunde mit uns ging, damit wir uns beruhigten. Doch meine Aufregung hatte nur ein wenig abgenommen. Unterwegs hatten wir einen Hasenbau und Rehspuren gesehen, die mich gleich in eine andere Richtung aufgeregt machten. Mein Gehüpfe ging solange weiter, bis Papa die Idee bekam, mich an den Schirmständer, der in die Erde gerammt wurde, zu binden. Dort schnüffelte ich in meinem Radius und zerrte zumindest nicht mehr an Mamas morschen Knochen. 

Lucy war währenddessen voll in ihrem Element. Sie schwirrte wie eine Fliege um die Menschlinge, beäugte die Angelruten, steckte ihre Nase in Ködereimer, holte sich hier und da Krauler ab und genoss es, frei herum zu hoppeln. 

Mein Bruder hatte Lust, Stöckchen zu holen. Er ist ein bisschen wie Finn, was das angeht. Kann nur zufriedenstellend buddeln, aber apportiert für sein Leben gern. Er saß ständig zu Füßen der Wurfmaschinen und hoffte darauf, dass diese mit ihm spielten. Doch leider begann es um die Mittagszeit, die uns früh Aufgestandenen bereits wie Nachmittag vorkam, zu regnen und es hörte immer nur kurz damit auf. Dank unserer großen Schirme hatten wir es einigermaßen trocken und kuschelig auf Mamas Schoß unter einer Decke, aber für die beiden Angler war das Einholen ihrer Ruten nun ziemlich nass.

Ich dachte eigentlich, noch nasser könnte ich nicht mehr werden, aber als wir abends heimkamen, badete uns Mama dann noch! Frechheit! Der Schlamm im Fell war ein Souvenir!

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Dackelbrüder reloaded

Gebt mir ein "Awwww"!
Gebt mir ein "Awwww"!

Wisst ihr, warum diese Welpen besonders süß sind?

...Na, weil das mein Wurf war und einer der kleinen schwarzen Hundebabys bin! Mein Züchter hat ja gesagt, ich war das dickste Baby. Und das wildeste. Aber in diesem Artikel geht es ausnahmsweise nicht darum, wie fantastisch ich bin, sondern um meinen Bruder! 

Natürlich, meint ihr jetzt, ist die Rede von meinem getigerten Bruder Balduin, der ja auch mein bester Freund ist.

 (Übrigens könnt ihr Balduin anhand seiner Zeichnung sogar auf diesem frühen Welpenfoto identifizieren, denn Balduins Zeichnung ist sehr gut zu erkennen: Er ist der kleine Tiger rechts vorne, der den großen schwarzen Fleck auf dem Rücken trägt.)

Guck mal, Buddy, dein Bruder!

Der Balduin ist mir ja nicht besonders ähnlich. Abgesehen vom Aussehen (Er schmal, ich breit; er dünn, ich stämmig; er mit Flecken, ich samtig schwarz; seine Augen mit einem blauen Punkt, meine tiefbraun;...) unterscheiden wir uns ziemlich im Charakter und in den Hobbys. Balduin ist total brav, während ich immer schon den nächsten Streich auf Lager habe. Balduin hört aufs Wort, ich dagegen rufe bei jedem Kommando erstmal meinen Anwalt an, um nach meinen Rechten zu fragen. Balduin läuft auf Duracell und hat schier unendlich Energie, während ich irgendwann auch gern mal gemütlich auf dem Schoß meiner Mama döse und gern kuschle. 

Sieht genauso gut aus wie ich: mein Bruder Bodo, rechts, seine bezaubernde Lebensgefährtin Daja, links.
Sieht genauso gut aus wie ich: mein Bruder Bodo, rechts, seine bezaubernde Lebensgefährtin Daja, links.

Doch ich bin nicht allein! Das Herrchen meines Bruders Bodo hat sich bei Mama gemeldet! Nicht nur, dass er mir wie aus dem Gesicht geschnitten ist, Mama erfuhr auch, dass Bodo mir auch in anderen Dingen ähnlich ist.

Ein Ausreißer, Trickser und Dickkopf, der aber kuscheln kann, bis zum Umfallen, so wurde Bodo beschrieben und all das könnte man auch über mich behaupten. Ist das nicht cool? Jetzt kann ich jeden Blödsinn, den ich mache, auf meine Gene schieben!

Bodo vom Haselbach

Bodo hat, genau wie ich, schon eine Freundin. Ihr Name ist Daja und sie ist 9 Monate alt, also ungefähr ein Jahr jünger als wir, und hat ein schönes, schokobraunes Fell. Außerdem bekommen die beiden bald noch einen getigerten Bruder namens Bruno, der jetzt noch ein kleines Baby ist. Aller guten Dinge sind eben drei, vorallem bei Dackeln!

Genau wie bei Lucy und mir: echte Liebe. Nur, dass Lucy halb so groß ist wie ich. 

Ich finde es jedenfalls toll, jetzt mal etwas von einem weiteren Bruder zu hören! 


Falls ihr auch einen vom Haselbach zuhause habt, meldet euch doch mal bei mir! :-)

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Der Simulant

Papa hat, genau wie ich, mehrere Brüder, nämlich zwei. (Besser als nichts, ich hatte natürlich viel mehr Geschwister.) Der jüngste Bruder ist unser Lieblingsonkel Tini und dieser hatte seinen Abiball, zu dem meine Eltern eingeladen waren. Abiball... Da haben wir wieder einen dieser seltsamen Menschenbräuche. Zum Glück muss ich am Ende meiner Hundeschulzeit nicht tanzen!

Der Tag hatte eigentlich gut begonnen, Mama ging früh mit uns joggen und mein Papa war mit dabei, das fand ich super. Nicht lange danach ging es wieder raus, dieses Mal durften wir auf unserer Lieblingswiese spielen und buddeln und ein bisschen trainiert haben wir auch. Ich verhedderte mich nur einmal an der Schleppleine und quiekte kurz auf, was aber mehr Schreck als Schmerz war. Zuhause begannen sich die Menschlinge zu putzen und zogen sich ihre Ausgehkleidung an, keiner interessierte sich mehr für uns. Anscheinend wollten unsere Eltern also den Abend ohne uns verbringen! Lucy konnte das zwar hinnehmen, aber ein El Buddo Fantastico nicht! 

Mit Leidensmiene humpelte sich also los. Mein Plan schien erst super aufzugehen: Mama ließ alles fallen, um mein Beinchen zu untersuchen. Als sie keinen Stachel in der Pfote oder eine ähnliche Verletzung fand, entschieden sich meine Eltern jedoch, dass ich ja jetzt eh schlafen würde und sie morgen mit mir zum Arzt fahren würden, wenn ich immer noch humpeln würde. Mist! Jetzt fuhren sie ja doch weg! Wenigstens würden sie den ganzen Abend an ihren armen Bud denken und vor Schuldgefühlen zerfließen! 


Es war mitten in der Nacht, als die beiden zurückkehrten. Lucy und ich waren voll verschlafen und liefen, als wir den Schlüssel hörten, zur Tür. Dort, das muss ich zu meiner Schande gestehen, vergass ich vor Freude mein Hinken. Am nächsten Tag wurde ich trotzdem geschont, aber Mama und Papa ahnten nun, dass ich nur geschauspielert hatte. Beim nächsten Mal muss ich meine Rolle überzeugender spielen und vielleicht auch Kunstblut einsetzen! 

Die Verehrerin

Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft

Wie ihr ja bereits wisst, habe ich eine eigene Katze. Okay, oookay, sie war eher da als ich und unser Start war nicht leicht. Als wir als kleine Welpen einzogen, war Kyra nicht allzu begeistert. Ihr Gesicht erinnerte ein wenig an Grumpy Cat und um ihrem Unmut Luft zu machen, hat sie der unschuldig schlummernden Lucy einfach eine gewaffelt. Trotz des eher schlechten Starts, freundeten wir uns an. Ich führte sogar ein Ritual ein: das Morgenküsschen! Jeden Tag nach dem ersten Gassi gab ich der grummeligen Katze einen Sabberkuss auf die Nase. So schlimm schien dieser dann nicht gewesen zu sein, denn die Katze wartete sogar auf dem unteren Teil ihres Kratzbaums. 

Je oller, desto doller...

Damals war ich jedoch noch ein unschuldiger kleiner Welpe, der nun, im Alter von einem Jahr und neun Monaten, zu einem stattlichen jungen Rüden herangewachsen ist. Das blieb auch bei Kyra nicht unbemerkt. Eben noch ließ sie sich von mir die Öhrchen putzen, dann bot sie mir auch schon ihre Kehrseite an. Ich war verwirrt. Was sollte das denn werden? Sie reckte ihr Hinterteil zu mir, drehte ihren Schwanz weg und miaute. Das war echt seltsam. Ich meine, sie ist eine Katze. Eine alte Katze. Eine alte, kastrierte Katze. Tante Steph hat gesagt, sowas kann bei einem so gutaussehenden jungen Rüden wie mir eben passieren, aber ich glaube, ich muss die Katze friendzonen.

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Die NSA über meinem Körbchen!

Das Menschlinge eigentlich alle, durch die Bank weg, einen an der Waffel haben, ist ja für einen Dackel mit einer guten Beobachtungsgabe nichts Neues. Auch meine Eltern sind da keine Ausnahme, im Gegenteil: Gerade meine Mama strotzt vor bekloppter Ideen. Nie weiß man, was ihr heute wieder einfällt, wenn sie irgendeinen Artikel über eine tolle Trainingsmethode gelesen hat, nie ist man sicher vor ihren verrückten Menscheneinfällen. Meine persönlichen Highlights waren zum Beispiel der Tag, an dem sie glaubte, ich würde Spinat essen wollen. Hah! Zum Glück war ich so schlau, die Fleischbrocken mit spitzen Lippen hochzunehmen und kräftig zu schütteln, so dass Mama ihren blöden Spinat dann vom Boden aufwischen konnte. Ein anderes Mal wollte sie mich eine Hausecke nicht markieren lassen. Gut, da habe ich eben ihr Bein genommen. Glück für sie, dass sie so schnell weghüpfen konnte! Natürlich fragt ihr euch nun, was sie dieses Mal wieder angestellt hat. Nun. Es ist unfassbar. 

Mama schreibt ja ab und an noch Gastartikel für checkapp, unserer tollen Praktikumsstelle, und testet dafür Apps und Gadgets. Dieses Mal durfte sie Hundemonitor testen, eine App, die ursprünglich für Babys entwickelt wurde und aufgrund großer Nachfrage für Hundebesitzer spezifiziert wurde. 

Was tut diese App?

Für diese App braucht man zwei Geräte, eins bleibt beim Zweibeiner und eins bei uns Vierbeinern. Das Handy, das als Hundestation bei uns bleibt, sendet Bild und Ton an die Herrchenstation und lässt das Herrchenphone vibrieren, wenn wir bellen. Unglaublich oder? Das verstößt doch gegen meine Privatsphäre! Da wollte ich mir gerade genüsslich meine Juwelen lecken, da erstarrte ich und sah in das kalte Auge der Kamera. Nicht mal mehr das kann ich alleine tun, ohne dass mir meine Mama zu sieht! Wahrscheinlich sitzt sie mit Popcorn da und sieht im Kreis ihrer Freunde zu, wie ich mich putze! Ruft jetzt mal bitte einer den Tierschutz? Dackel wird schwer in seinen Privatangelegenheiten gestört! Aber es wird noch schlimmer... früher konnte ich in Frieden einen Schokoriegel mitten in den Flur legen, ich konnte Springbrunnenfontänen der Glückseligkeit springen lassen und niemand konnte zweifelsfrei sagen, wer von uns beiden das Hundekissen gefressen hat. Jetzt ist jedes Verbrechen auf Band, kein Anwalt kann mir da mehr helfen. 

Und was ist mit Lucy? Sie verwechselt die Bigbrotherapp mit Smule und kläfft nun noch begeisterter. Immerhin kann Mama jetzt bei jedem Wuff spüren, dass Lucy einen potentiellen Eindringling vergrault hat. Wahrscheinlich bleibt mir nichts anderes übrig, als das Handy, das die Hundestation ist, aufzufressen. 

Außerdem kann Mama durch das Ding mit uns sprechen. Das finde ich ganz spannend, bin mir aber nicht ganz sicher, was ich davon halten soll. Sie ist doch aus der Tür dort rausmarschiert, wie kommt ihre Stimme also jetzt aus dieser Ecke? Ist sie vielleicht in dem Handy gefangen? Dann sollte ich es erstrecht zerkauen und sie schleunigst da raus holen! 


Wirklich aufhalten kann mich Mama auch mit ihren fiesen Stasimethoden nicht, aber zumindest kann sie uns ab und zu sehen, wenn sie uns alleine lassen musste und kann so ihre kleine Menschenseele beruhigen. Ich hoffe allerdings, dass sie trotzdem ihr schlechtes Gewissen weiterhin mit Kaustangen kompensiert.

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Der Mann im Haus- Ein Rüde allein unter Weibern

Mein Papa ist ein Angler. Das bedeutet, er geht mit seiner Angel früh los und kommt abends mit einem Fisch zurück, der dann, wenn wir Glück haben, direkt im Napf landet. Balduins Papa ist auch ein Angler. Deswegen gehen die beiden oft zusammen angeln. (Verständlich, im Rudel jagt es sich besser.) Manchmal sind sie an Gewässern hier in der Nähe, aber ein guter Jäger ist natürlich auch bereit, weiter weg sein Glück zu versuchen und deswegen sind mein Onkel Felix und mein Papa verreist. Ohne uns. Wir bleiben bei Mama. Was bedeutet, ich bin gerade der Mann im Haus!

Tag Eins

Soweit alles im Griff. Das Weiberpack krault mir den Bauch, alles in bester Ordnung. Habe aber ja auch Balduin zur Verstärkung. Wir vertreiben uns die Zeit damit, miteinander zu spielen, die Mamas gucken fern und basteln. 

 

Ich habe jetzt nachgezählt. Wir sind zwei Männer (Balduin und ich) und  sechs Frauen (die Mamas, Lucy, Kyra und die beiden Axolotldamen im Aquarium) , sowie eine unbestimmte Anzahl an Fischen, deren Geschlecht keiner weiß. Langsam wird es Zeit für einen Männerbeauftragten.

 

Mamas Gebastel stellte sich als die Fertigung von Hundehalstüchern heraus. Aaah! Eh ichs begriff, hatte ich es schon um. Weder Lucy noch mein Bruder bleiben verschont, zumindest ist meins nicht so rosa wie das von Lucy. 

Es war ein harter Tag für mich. Aber ich denke ich war tapfer.

Tag Zwei

Der zweite Tag brach an und wir machten ein Frühstückspicknick auf der Wiese. Ich bekam Ärger, als ich Lucys Bein in meiner Schleppleine verhedderte und sie mit mir riss, als ich weiterpreschte. Lucy schrie. Mama schrie. Alle waren erschrocken und sauer auf mich. Zum Glück ist Lucy aber nichts passiert, sonst hätte ich bestimmt gleich Beziehungsstress mit ihr gehabt. Ihr gings dann aber wieder gut und sie spielte schon bald darauf wieder Fange mit Baldi. Ein Bad im Bach kühlte uns ab. Danach musste Balduin dann aber schon wieder heim und ich war allein mit all dem Frauenvolk. Mama hat sich mit Finns Frauchen verschworen, jetzt kriegt er auch so ein Halsband. Balduin, Finn und ich laufen dann im Partnerlook herum. Ich schätze, wir sind jetzt eine Gang. 

Tag Drei

So langsam fehlt mir Papa wirklich. Bei jedem Garagentor, das vor unserem Haus geöffnet wird, stehe ich an der Haustür, bereit zur Begrüßung, aber keiner kommt. Lucy und Mama vermissen ihn auch, aber sie haben zumindest nicht die Verantwortung, der Mann im Haus zu sein. Die Last auf meinen kleinen Schultern ist schwer, aber Papa kommt ja morgen endlich wieder. Bis dahin übe ich bei jedem Garagentorgeräusch meinen Freudentanz.

Tag Vier

Der vierte Tag als einziger Vertreter meines Geschlechts begann mit strahlendem Sonnenschein. Mama freute sich auf Papa und wir freuten uns, weil wir spürten, dass sie sich freute. Morgens trainierten wir ein bisschen, Lucy übte mit Mama "Stop!" und wir übten weiter ein bisschen das Einparken. 

Zuhause verfiel Mama (typisch Weiber) in einen Putzfimmel, musste ja alles ordentlich sein, wenn Papa heimkommt. Und danach warteten wir. Und warteten.

Zu schnell für eine Kamera
Zu schnell für eine Kamera

Dann war er plötzlich wieder da! Vor lauter Freude rasten wir hin und her und um ihn herum und flippten fast aus. Ich glaube, er hat sich auch gefreut. 


Jetzt obliegt ihm wieder die Bürde, der Mann im Haus zu sein. Und ich habe endlich wieder Zeit , mir neuen Blödsinn auszudenken.


Übrigens waren Onkel Felix und Papa erfolgreich. Und Gefrierschrank ist randvoll mit Fisch. Ein paar große Fischlein für die verfressenen Menschlinge und ganz viele Mittelgroße für uns. Lecker! 

Mhhh ,  frischer Fisch!
Mhhh , frischer Fisch!
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Angel-Abenteuer

Heute stand auf unserer To-do Liste eigentlich nur die Hundeschule, weil das Wetter aber so schön war, entschieden sich unsere Eltern dazu, mit uns angeln zu gehen. So packte Papa seine Angelausrüstung, Mama unsere Ausrüstung und los gings!

Der Fluss war seicht, jedoch hatte er eine starke Strömung. Wir wollten ihn durchqueren, aber Lucy und ich wären abgetrieben worden, zum Glück trug mich Papa dann rüber und Mama Lucy. 

Am flachen Ufer zückte Papa dann die Angel und ich lief an der Schleppleine herum und schnüffelte am Gestrüpp. Lucy lief frei herum und hopste über die Steine am Ufer. In der sommerlichen Wärme war das Wasser eine nette Abkühlung. Als Papa dann weiter den Fluss entlang watete, folgten wir ihm schwimmend und hüpfend, je nach Wassertiefe.

Plötzlich hatte Papa einen Fisch an der Angel! Wir waren fasziniert! Immerhin hatte er gerade unser Abendessen erbeutet! Kurz darauf biss noch ein echt großer Fisch an. Es war total aufregend. Danach froren wir dann langsam, weshalb wir an Land gingen. Das Ufer war ein steiler Abhang, ich schaffte es so ziemlich allein hoch, Mama kam als nächste mit Papas Hilfe und krabbelte hinter mir her und dann kam noch Lucy nach. Papa blieb unten im Wasser und angelte weiter. Ich nutzte die Gelegenheit um mich umzusehen und wickelte dabei die Schleppleine um ein großes Brennnesselgestrüpp. Mama musste es dann herauszerren, aber zumindest konnte ich schnüffeln. Danach saßen wir in der Sonne und trockneten wieder. Da erhielt Mama dann die Nachricht, dass die Schule heute ausfiel und wir blieben noch ein bisschen. Als wir dann heimfuhren, wollte ich nur noch auf meine Couch! Es war ein schöner Ausflug und der Fisch wird mir heute Abend gut schmecken.

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Pawfect day

Hätte man meine Mama vor drei Jahren gefragt, wie ihr perfekter Tag aussähe, hätte ihre Antwort vermutlich etwas mit einem gewissen Online Rollenspiel und ganz viel Pizza zu tun gehabt. Nun, seit ihr Leben durch uns bereichert wurde, sieht ihre Vorstellung von einem perfekten Tag anders aus. Zwar immer noch voller Pizza, aber dafür ohne Computer, sondern mit Wald und Dackeln. Meine Vorstellung eines perfekten Tages erlebte ich gestern in der Realität:

Der perfekte Morgen

Leeecker!
Leeecker!

Am Morgen schliefen wir alle zusammen aus, weil Wochenende. Ich liebe es, wenn meine Eltern beide mit mir noch lange kuscheln bevor wir aufstehen und auch Lucy fordert regelrecht ein, dass Mama ihren Bauch krault oder Bubu* macht.

(*Bubu= Anpusten ihres Bauchnabels. Aus unerfindlichen Gründen findet Lucy das total toll und freut sich wie verrückt dabei.)

Nachdem wir noch ein bisschen geschmust haben, sagte Mama schöne Dinge zu mir. ("Rausgehen? Gassi? Frühstück? Willst du essen?") Begeistert sprangen wir aus dem Bett und begrüßten erstmal Kyra, dann gab es das ersehnte Frühstück. Dann folgte ein Morgenspaziergang, ich hob zufriedenstellend oft mein Bein und war guter Dinge. Doch es wurde noch besser! Balduin und seine Eltern waren wieder da und die Freude war groß! Unsere Papas verschwanden dann mit den langen dünnen Stöckchen, mit denen man nicht spielen darf, zum Angeln und Mama und Tante Heidi machten sich einen Smoothie aus Banane und Erdbeeren, von dem wir auch naschen durften. Das war lecker! Ich liebe Smoothies!

Der perfekte Nachmittag

Nachdem wir gespielt hatten und uns davon gerade wieder ein bisschen erholt hatten, packten die Mamas ihre Ausrüstung. Für meine hieß das vorallem Schleppleine, Kekse und Abenteuerrucksack, für Tante Heidi bedeutete es in erster Linie Kamera. Denn Tante Heidi und Mama sind jetzt unter die Hobbyfotografen gegangen. Die Bilder hat übrigens alle Tante Heidi gemacht. (Hallo, Tante Heidi, wenn du das liest! Fühle dich angeleckt!) 

Wir tollten über die Wiese, ich war an meiner Schleppleine riss fast alle um, danach durften wir uns kurz am Bach abkühlen. Danach ging es weiter durch den Wald. Hier war es angenehm kühl und es gab viel zu schnuppern. Baldi fand immer wieder ein Stöckchen, das er holen konnte, was eines seiner Lieblingshobbys ist und wir alle hatten riesig Spaß. Wir sahen sogar eine große Gruppe Rehe durch den Wald laufen! Ich war zu weit weg um wirklich viel zu sehen, nur Baldi, der sich null für die Jagd interessiert, war ganz vorne, war aber eher aufs Stöckchen fixiert. Als wir aber an den Bäumen vorbeiliefen, durch die die anmutigen Waldbewohner verschwunden waren, hatte ich lange zu schnüffeln. Außerdem sahen wir direkt auf dem Weg eine Blindschleiche! Mama ließ mich nicht an ihr schnuppern, weil sie mir unterstellte, ich würde sie mir schnappen (würde ich doch nie tun!), aber auch deren Spur roch sehr interessant, wie die Rehspuren. Die Wanderung führte zum Fluss. Dort war das Wasser tief genug zum Baden für uns. Balduin schwamm schon, als wir gerade erst die erste Pfote ins Wasser setzen, denn Schwimmen ist sein Lieblingshobby Nummer Zwei. Ich leistete ihm beim Baden Gesellschaft und auch Lucy wagte sich ins Wasser und wir drei kühlten uns schön ab. Danach ging es dann heimwärts, wir waren alle sehr müde und machten gleich auf der bequemen Couch ein Nickerchen. Unsere Mamas schauten sich die vielen Fotos an, die Tante Heidi gemacht hatte und guckten danach einen Film. Ich schlief zufrieden neben meiner Freundin und meinem Bruder.

Der perfekte Abend

Irgendwann waren unsere Papas wieder da! Und sie hatten uns einen leckeren Fisch mitgebracht! Zuerst machten sich die Menschen über ihr Abendessen her, das Mama in der Zwischenzeit gemacht hatte und von Lucy tatkräftig dabei unterstützt wurde, danach bekamen wir dann unser Essen. Lucy bekam die Hinterflosse, Balduin ein Mittelteil und ich den Teil mit dem Kopf. Es schmeckte super! Die Menschlinge saßen noch eine Weile da, kraulten uns, redeten, aßen Cracker, gaben uns ein paar kleine Stücke davon ab (schmeckte köstlich, eine gute Beilage zum Fisch!) und irgendwann war ich hundemüde. Unsere Tante und unser Onkel wahrscheinlich auch, denn sie fuhren dann mit Baldi heim und wir gingen dann auch ins Bett. Ich krabbelte unter die Decke und kuschelte mich zufrieden an meine Mama, die mich kraulte, bis mir die Augen zufielen. Lucy lag bei Papa und schnarchte bereits. Ich freue mich schon auf das nächste mal. 

Iiih , die knutschen!
Iiih , die knutschen!
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Wellnesswochenende ohne Eltern

Von den vielen verrückten Dingen, die Zweibeiner so zu tun pflegen, sind ihre Bräuche eines der merkwürdigsten. An einem Tag im Jahr legen sie zum Beispiel Eier in ihren Garten und tun dann so, als wäre es total überraschend, diese genau dort, wo sie die selbst abgelegt haben, wieder zu finden. Ein anderes Mal holen sie einen Baum ins Haus und markieren nicht einmal daran. (Wofür holt man ihn dann rein?!) Ganz zu schweigen von ihrer Tradition, in einer Nacht komische kleine bunte Explosionen am Himmel zu beobachten und darauf mit Sekt anzustoßen. Einen neuen Brauch haben unsere Menschlinge am Wochenende gefeiert, denn da haben die Eltern meines Bruders geheiratet. Meine Eltern waren auch eingeladen und waren den ganzen Tag bis zum nächsten Morgen einfach weg. Und wir?

Hotel Tante Lisi

Mama und Papa brachten uns früh vor der Hochzeit zu unserem Babysitter, den wir noch gut kannten: Es war unsere Tante Lisi! Die Freude sie zu sehen, war riesig. Wir hüpften aufgeregt herum und Lucy begrüßte sie lautstark und dann waren unsere Eltern plötzlich weg. Nur unsere große Reisetasche war dageblieben ...und wir. 

Tante Lisi machte mit uns erstmal einen tollen Spaziergang und spielte den ganzen Tag ausgiebig mit uns. In der Tasche hatten wir einige unserer wichtigsten Spielzeuge, unser Essen, unser Bettchen, Kekse und ein Kaui, so dass wir sehr beschäftigt waren. Nach all den Spielen und einem großen Spaziergang am Fluss waren wir dann schon ziemlich zufrieden und wir ließen uns auch ausgiebigst kraulen und kuscheln. Die Nacht ohne unsere Menschlinge war schon seltsam. Doch dann war es irgendwann wieder Morgen und eh wir uns versahen, waren Mama und Papa schon wieder da um uns zu holen! Die Zeit bei unserer Tante war schnell vergangen. Noch während der Autofahrt wurden unsere Lider schwerer und schwerer und wir tapsten dann zielsicher ins Bett. Wir wollten nicht mal mit unserer Katze spielen, die im Flur herumstolzierte. So müde waren wir! Mama und Papa waren begeistert, wie gut Tante Lisi für uns gesorgt hat.

Danke nochmal, Tante Lisi! Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder! 

Männer-/ Rüdentag

Kürzlich war Männertag und als jemand, der wirklich gern das Beinchen hebt, habe ich diesen Tag natürlich gebührend gefeiert.

Mein Bruder durfte natürlich nicht fehlen und so reiste er mit seinen Eltern am Vorabend an. Am nächsten Morgen ging es früh raus, weil unsere Papas zum Angeln fuhren. Wir Dackel spielten ausgelassen miteinander.

Eigentlich hätten wir eine Waldwanderung machen können, aber zum einen waren an diesem Tag viele betrunkene Männer unterwegs und andererseits gings Mama nicht so gut. Aber an diesem warmen Tag hatten wir auch auf unserer Wiese Spaß beim Schnüffeln, Herumtollen und Buddeln. Wir waren so erledigt danach! 

Zuhause mussten wir dann erstmal ein Nickerchen machen. Bald darauf konnte Tante Heidi auch unsere Papas abholen. Sie brachten Fisch mit! Damit war unser Abendessen gesichert und der Fisch hat uns toll geschmeckt!


Leider ging es Mama dann immer schlechter und die Tage danach verbrachten wir größtenteils am Krankenbett. Arme schwächliche Menschlinge. Aber wir päppeln sie schon wieder auf! 

P.S.: Es ist jetzt Mai! Damit sind wir das Motiv im Dackelkalender! 

Welcher Hundetyp ist der Bud?

Bei diesem Regenwetter hatte ich keine große Lust, die Couch zu verlassen und nutzte stattdessen die Zeit, um ausgiebig mein Geweih zu benagen. Und wie ihr wisst (und wie man auch an meinem Denkergesicht ablesen kann), kommen mir dabei die klügsten Gedanken. Zum Beispiel, dass Dinge, die von den Menschlingen in Eimer oder Körbe geworfen werden, total spannend sind oder Essbares auch außerhalb meines Napfes auftauchen kann oder auch, dass Dinge, die aus der Katze rauskommen, prima in den Dackel hineinkönnen!

Jedenfalls sinnierte ich so darüber nach, wie unterschiedlich wir Hunde eigentlich sein können. Stellt man Lucy mal neben unseren Kumpel Finn, fällt es schwer zu glauben, dass beide echt derselben Art angehören und damit meine ich nicht nur den Größenunterschied. Mir wurde klar, dass es verschiedene Hundetypen gibt. Und ich gehöre wahrscheinlich zu einer der coolsten.

Die Hundetypen

Prinzessin Lucyfee

Ladys first!

Also, Hundetyp 1 ist... die Prinzessin.

Die Prinzessin erkennt man schnell. Sie isst nicht alles und erst recht nicht von Jedem -ich bitte dich, gutes Personal ist wichtig! Alle Menschen kann sie nicht leiden, sie sucht sich genau aus, wen sie leiden kann und wen nicht. Sie hat besondere Bedürfnisse, was z.B. ihren Sitzplatz angeht. Lucy muss immer auf den Schoss. Verwehrt man ihr diesen Wunsch, wird man leiden. Lucy kann nämlich stundenlang quengeln, mit einem Repertoire an hohen, durchdringenden Lauten. Diese variierbaren Geräusche kann sie bei jeder Gelegenheit von sich geben. Heb mich hoch! Gib mir Essen! Das Gras ist zu nass! Da war eine Katze! Dort läuft ein anderer Hund! Diese Mülltonne ist mir unheimlich! Dreckig macht sich die Prinzessin ungern, baden geht sie nur, wenn es warm ist, ihr danach ist oder sie sich von der Wasserfreude anderer Hunde mitreißen lässt. Am liebsten sitzt sie auf dem Schoss eines Menschen und hört sich Komplimente und Liebesbezeugungen an. 

 

Klar, manchmal springt sie auch in eine Schlammpfütze rein und probiert erstmal alles, was essbar aussieht. Aber sie ist trotzdem launenhaft und sehr sensibel- eben eine echte Prinzessin. 

Der Primus

Ja? Wirfst du jetzt den Ball?
Ja? Wirfst du jetzt den Ball?

Der Primus, Hundetyp Nr. 2, ist wohl der Hund, von dem die meisten Hundebesitzer träumen. Niemals würde er weglaufen, er befolgt jedes Kommando sofort und überhaupt lernt er jeden Trick sofort. Naja, ganz so extrem ist es natürlich in Wirklichkeit nicht, aber manche Hunde zeigen sich echt immer von ihrer Glanzseite. Einige Hundeeltern sind neidisch, manche finden so einen Primus auch langweilig. Finns Mama zum Beispiel ist sich mit meiner Mama einig: Ein Hund muss sich auch mal wie ein Hund benehmen und ohne unsere Macken wäre es ja auch irgendwie langweilig. Die Balance zwischen langweiligem Streber und bravem Jungen ist also sehr schwer zu halten. Um es besser zu erklären ein Beispiel: Finns Bekannte, ein Colliegespann, ist immer totaaal brav. Macht nie was von sich selbst aus. Und ist schnarchlangweilig. Mein Bruder Baldi dagegen gehört zu den braven Jungs: Er macht, was er soll, hat aber nicht verlernt ordentlich mit mir zu spielen, Stöcke zu bringen oder durch Pfützen zu springen. Er ist halt einfach klug, aber das liegt ja in der Familie! Er lernt total gern und wird oft für seinen Gehorsam gelobt. Hätte der Primus nichts, womit er seinen klugen Kopf beschäftigen kann, wäre ihm schnell langweilig. Aber er würde sich nicht beschweren, wie die Prinzessin, denn das Wohlwollen seines Herr und Meisters steht immer an erster Stelle.

Der Chillhund

Hundetyp 3: Der Chillhund!

Er ist immer gut drauf, er trabt lässig durch die Gegend, wirft Hündinnen den Checkerblick zu, er bleibt immer cool. Seine gute Laune und seine Fröhlichkeit sind sein Hauptmerkmal. Es gibt Essen? Toooll, das mag ich am liebsten! Es geht raus? Oh super, rausgehen mag ich am liebsten!!! Ist das ein Ball??? Oh mein Gott, ich mag Ballspielen am liebsten! So ungefähr denkt der Chillhund. Er freut sich über alles und mag so ziemlich jeden. Ein typischer Vertreter dieses Hundetyps ist mein Freund Finn. Er ist groß, total cool und nicht leicht aus der Ruhe zu bringen. Auch ein Kollege ist Sina, die sich ebenfalls über jeden und alles freuen kann und dann zum Freudenflummi wird.

Der Powerhund

Hundetyp 4: Der Powerhund ist häufig ein Jäger oder ein Sportler, also ein Hund, der gern alles gibt. Kuscheln auf der Couch und Männchen machen ist zwar schön und gut, aber der Powerhund freut sich noch viel mehr, wenn er durch den Wald prescht und eine Fährte verfolgt. Wer ist ständig auf Achse? Egal ob auf der Jagd oder auf einem Hundesportwettkampf, der Powerhund ist bereits aufgewärmt und startklar, wenn sich Frauchen noch die Schuhe zubindet. Ein solcher Powerhund ist Billabong. Sie geht gerne mit ihrer Mama und den Jägerkollegen zu Zeiten in den Wald, zu denen ich noch von großen Schinkenknochen träume und im warmen Bettchen schlummere. Und wenn ich dann mal meine Zähne in mein Frühstück grabe, sitzt sie bereits auf einer Wildsau. Auch beim Training gibt Billabong alles, ihre Mama brauch nicht mal Kekse! Besonders Lucy kann das nicht fassen.

Der typische Bud aka der Schelm

War ja klar, dass das beste zum Schluss kommt, was? Mama sagt immer, wenn sie einen Hund sieht, der lustig herumhüpft oder Unfug macht: "Das ist ein typischer Bud." Ein Schelm. Ein Superschurke. Ein Genie, das seine Kräfte nicht für das Gute nutzt, quasi der Deadpool unter den Hunden. Der Schelm bringt seine Menschlinge zum Lachen, er treibt gern Schabernack und ist das Gegenstück des Primus. Oh, er könnte,... wenn er wöllte... Intelligent ist der Schelm meistens schon, aber es macht ihm viel mehr Spaß, ab und an (oder öfter) mal die Ohren auf Durchzug zu stellen. Da wird eben mal ein Rabe bis auf einen Wellenbrecher gejagt, während das Herrchen schreiend hinterher rennt, es wird eben mal ein Cheeseburger geklaut, wenn keiner guckt,  oder eine Haarbürste in die Box/ Höhle der Zerstörung getragen. Aber all das meint der Schelm nicht böse, auch wenn er frech ist, kann man seiner fröhlichen Art nicht böse sein. Meistens ist es der Schelm, der besonders gern kuschelt und den Menschlingen ein Lächeln auf die Lippen zaubert. 

Und? Findet ihr jemanden wieder? ;-)

Natürlich bedeutet das nicht, dass ein Powerhund nicht mal gern einen Tag auf der Couch verbringen möchte. Ein Primus kann auch mal einen schlechten Tag haben und auch eine Prinzessin hat mal Lust, wie ein Wildschwein über einen schlammigen Feldweg zu brettern. Ein Schelm kann auch mal perfekt hören und ein Chillhund hat auch manchmal so seine Stimmungen. Aber eins bleibt immer gleich: Jeder Hund ist auf seine Weise toll. Und das merken, glaube ich, auch die meisten Menschlinge.

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Bud beim Training

Sonntag ist Trainingstag!

Nachdem wir ein paar Mal verhindert gewesen waren oder das Training ausgefallen war, durfte ich heute wieder in die Schule. Yaaay. Eben noch war ich auf Kuscheln eingestellt gewesen, hatte den Schneeflocken zugesehen, die sich wohl in der Jahreszeit geirrt hatten, als wir plötzlich angezogen und angeleint wurden und ich mich auf dem Hundeplatz wiederfand. Wie immer hätte ich gern alle Hunde begrüßt und mit ihnen gespielt, aber ich armer Junge durfte nicht. Während Lucy in Papas Jacke wie auf einem Aussichtsturm saß und es warm und bequem hatte, musste ich wieder ackern! Naja, so schlimm war es eigentlich nicht. Erst einmal führten wir vor, wie fein ich den Elefantentrick gelernt hatte, dann übten wir verschiedene Sachen in der Gruppe.

 

Weil ich der gute Junge bin, war ich total brav, ass viele Kekse und war eigentlich ganz zufrieden, ganz allein in Mamas Mittelpunkt der Welt zu stehen. Trotzdem war ich danach froh, wieder bei meiner Lucy zu sein. Und wer hätte es geahnt? Zuhause angekommen strahlte wieder die Sonne. Bis zum nächsten Mal haben wir eine neue Übung als Hausaufgabe bekommen, die Mama mit mir üben darf. 

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Papa-Wochenende

Mama auf Reisen

Nachdem Mama zu Beginn der Woche mit ihren Uniangelegenheiten beschäftigt war, dachte ich, den Rest der Woche dreht sich alles um mich, doch weit gefehlt: sie verschwand einfach so am Freitagabend. Naja , einfach so natürlich nicht. Sie gab jedem von uns einen Abschiedskuss, ermahnte uns zum Brav sein und dann ging sie. Sie wollte zu Baldis Mama und würde mit ihr einen Ausflug machen und wir blieben bei Papa. 

Ist die Mama aus dem Haus, sitzt der Dackel auf dem Drehstuhl!
Ist die Mama aus dem Haus, sitzt der Dackel auf dem Drehstuhl!

Männer (und Lucy) unter sich

Ich war natürlich ein tapferer Junge und ertrug Mamas Abwesenheit ohne...ja, okay, fast ohne Heulen. Bald saß ich gemütlich auf Mamas Bürostuhl. So lässt sichs leben. Trotzdem wartete ich ungeduldig auf Mamas Rückkehr. Es wurde Abend, es wurde Nacht und sie blieb fort. Auch den ganzen Tag darauf blieben wir allein mit Papa und machten nicht viel, außer Gassi, essen und dösen. Erneut folgte eine Nacht ohne Mama.  Dieses Mal blieb ich ruhig. Und was soll ich sagen? Das hat man von seiner Gutmütigkeit! Papa lief ebenfalls am nächsten Morgen weg! Jetzt waren wir allein und arm dran, die ärmsten Dackel der Welt. Doch hatte ich vergessen, dass mein Papa ja auch fantastisch ist, denn er kam bald darauf zurück und brachte Mama wieder mit! Die Freude war groß , als die Ausreißerin zurück war. Sie freute sich auch uns zu sehen , war aber völlig fertig und bewegte sich mal wieder wie eine Schildkröte. (Hat sie manchmal. Weiß die Katz warum.) Wir schmollten noch ein bisschen wegen ihrer Abwesenheit, doch ich war froh , sie wieder da zu haben und wir legten uns vorsorglich auf sie drauf , damit sie nicht wieder geht. Dackel gut , alles gut!

Blogparade "Hündische Lieblingsstücke"

Im Laufe des Hundelebens sammelt sich einiges an und damit meine ich nicht, die Kilogramm an Haaren oder Fässer voller Sabber, sondern all die Spielzeuge, Schmusedecken, Halsbänder, Kuscheljacken und was es sonst noch alles gibt.  Seit unserem Zahnwechsel habe ich die Spielsachen unserer Kindertage gründlich umstrukturiert, doch unsere Spielkiste ist immer noch randvoll. Einiges daraus lieben Lucy und ich besonders und anlässlich der Blogparade zum Thema "Hündische Lieblingsstücke" führe ich euch nun diese Heiligtümer vor.

 

 Vielen Dank an dieser Stelle an Kellie vom Yorkshiere Terrier Blog  und liebe Grüße an Kimi, Amy und Blanket! (Wir kleinen Hunde müssen zusammenhalten!)

Die Lieblingsstücke

Die Heiligtümer der Lucy

Lucy hat Schwein gehabt! Grunz grunz!
Lucy hat Schwein gehabt! Grunz grunz!

Vor ungefähr einem Jahr fand ganz in unserer Nähe eine große Hundeausstellung statt und weil dort auch unser Züchter war, haben wir dort vorbeigeschaut. Dort gab es viele Stände mit den unterschiedlichsten Gaumenfreuden für den Hund und natürlich auch Spielsachen und dort fanden wir etwas ganz besonderes. Lucy war ja schon immer etwas zurückhaltender, auch, was Spielzeug anging. (Ganz im Gegensatz zu mir, der mit allem und jedem spielen will.) Während ich mich begeistert auf jedes Ziehtau, jeden Ball und jedes Plüschtier stürzte, war Lucy eher vorsichtig und musste erst zum Spielen animiert werden. Auf besagter Ausstellung gab es einen Verkaufsstand, der an mehreren Ständern Spielzeug hängen hatte. Lucy, oben auf Mamas Arm, betrachtete das Angebot mit schüchternen Blicken, bis Mama das Schwein entdeckte. Es war aus rosafarbenem Latex und sah nicht allzu robust aus, weshalb wir so etwas noch nie bekommen hatten. Mama drückte aus Neugier das Schwein, in Erwartung eines hohen Quietschgeräusches, doch stattdessen ertönte... ein tiefes Grunzen. Sowohl ich als auch Lucy waren total fasziniert. Erneut ließ Mama das Schweinchen grunzen und als Lucy mit leuchtenden Augen zu ihr hochschaute, wusste ich bereits, dass wir nicht ohne das Schwein heimfahren würden.

Jedoch ist das noch nicht das Ende vom Lied,...äh,...Grunzen. Zuhause stellte sich schnell heraus, dass das Latex wirklich nicht viel aushielt. Wir waren alle beide scharf auf das Schwein, doch obwohl wir damit nur unter Aufsicht spielen durften, fehlten dem Borstentier bald der Ringelschwanz und die Ohren. Mama geriet ins Schwitzen. Wenn das Schwein zerstört werden würde, wäre Lucy sicherlich enttäuscht und jeder, der ihren Blick in dieser Verfassung schon mal zu spüren bekommen hat, weiß, wie schwer dieser zu ertragen ist. Also tat Mama das einzig vernünftige: sie bestellte im Internet gleich noch zwei Ersatzschweine. Zwei der drei kleinen Grunzschweinchen leben noch, auch, wenn sie das ein odere andere Körperteil eingebüßt haben.

 

Zum Schwein:

  • bei Amazon 
  • für 8,96€ 
  • nicht sehr robust, es sollte deshalb immer unter Aufsicht gespielt werden
  • besitzt eine tolle Grunzstimme, die Lucy immer noch ziemlich begeistert

 

Das budigste meiner Spielzeuge

Mamas liebe Freundin Viviana, Lucys Patentante, hat uns letzten Sommer eine besondere Freude gemacht, in Form eines Überraschungspaketes. Darin befand sich etwas, was wir noch nie zuvor gesehen hatten: ein Geweih! Geweihstücken zählen ja zu den Kauspielzeugen und haben den Vorteil, lange zu halten und beim Kauen die Zähne zu reinigen. (Ja, das ist das Geheimnis meiner makellosen, weißen Zähnchen, jetzt kennt ihr es!) Natürlich haben Knochen einen ähnlichen Effekt, werden aber schneller gefressen und machen, wenn man Pech hat, Knochenkot. Das Geweih dagegen braucht Monate, bis es zerkaut ist. Das Geschenk von Tante Viviana ist mittlerweile nur noch ein kleiner Stummel, den ich trotzdem hin und wieder gern mit meinen Zähnchen bearbeite, für die Zeit im Büro während Mamas Praktikum haben wir aber nochmal ein neues bekommen, was ein Stück größer ist.

 

...Noch! Ich liebe jedenfalls mein Geweih und kaue gern darauf herum, während ich meinen gewichtigen Gedanken nachhänge. Am liebsten nage ich daran auf besonders bequemen Plätzen: auf dem Sofa, im Bett, in meiner Box, im Körbchen, ... Übrigens krümelt es auch nicht so sehr, wie andere Kauspielzeuge.

In diesem Video seht ihr, WIE beliebt das Geweihstück wirklich ist! Mein Bruderherz zumindest fand es auch sehr verlockend, aber wir alle wissen ja, dass es mein Geweih ist.

Zum Geweih:

 

  • bei Fressnapf 
  • für 11,49€ in Größe L (80g-140g, eigentlich für mittelgroße bis große Hunde, aber wir sind ja zu zweit)
  • hält monatelang
  • reinigt die Zähne
  • keine Verdauungsprobleme, da es sehr langsam zernagt wird

Mamas Lieblingsstücke

Weil Mama meine ergebene Skl...Sekretärin ist, darf sie auch benennen, welche hündischen Besitztümer ihre Favoriten sind und das sind zwei, für jeden Hund eines:

 

Die Trainingsbox

Mama hatte irgendwann letztes Frühjahr in einer Buchhandlung eine Lernbox entdeckt. Diese  Schachtel beinhaltete eine Pfeife und ganz viele Trainingskarten, sowie ein Anleitungsheft. 

Auf den Karten, die nach Schwierigkeit geordnet sind, sind detaillierte Anleitungen für Tricks und der Aufbau von Trainingseinheiten schön erklärt. Bisher haben wir davon noch nicht einmal die Hälfte geübt, so viele Karten sind das! Diese Beschäftigung macht Spaß und hält immer neue Anregungen parat, was man uns denn noch so außer Rolle Rolle und Männchen beibringen könnte. 

 

Der Preis (siehe unten) war es durchaus wert, weil man wirklich lange etwas davon hat. 

 

 

Zur Trainingsbox:

  • gekauft im Buchladen  
  • erhältlich für 12,99€ im Internet bei Weltbild
  • enthält Übungskarten, Anleitungsheft und Pfeife
  • Übungen sind eingeteilt in drei Kategorien: Basics (Grundkommandos wie "Sitz" oder "Komm"), Erziehungsübungen (z.B. Apportieren, Verhalten beim Autofahren) und weiterführende Übungen (z.B. Mantrailing)
  • der Übungsplan ist gut aufgeteilt (manche Tricks brauchen gewisse Vorarbeit) und gut erklärt, wie man es anfängt
  • Themen sind sehr abwechslungsreich, von Dummytraining bis Leinenführigkeit 
  • Konditionierung mit der Pfeife ist gleich zu Beginn gut beschrieben, die Pfeife selbst besteht aus Plastik und leistet uns gute Dienste

Der Erdbeerhoodie

War ja jetzt irgendwie klar, dass der noch auftaucht, oder? Mama wäre nicht Mama, wenn sie sich nicht ständig darum sorgen würde, ob wir in Eis und Schnee nicht frieren. (Zum Glück ist bald Sommer!) Lucy ist aber auch wirklich eine kleine Frostbeule und besitzt daher eine bescheidene (haha!) Auswahl an Kleidungsstücken. Gerade nach der OP fror sie ständig durch ihren nackten Bauch und wirklich dickes Fell hat sie vorallem an der Brust auch nicht wirklich.  Neben den wasserdichten, gefütterten Winterjacken und dem Regenmantel mit der Kapuze gegen nasse Öhrchen, deren praktischer Nutzen nicht völlig abstreitbar ist, hat Lucy aber auch diesen berühmten Pulli, den Mama gekauft hat, weil er einfach niedlich aussah: der Erdbeerhoodie. Jedes Mal aufs neue danke ich der Welt, dass ich zu groß für dieses Ding bin, Lucy aber passt rein. Er besteht aus kuschligem pinken Fleecestoff und ist für die Zeit im Jahr, an der es langsam kälter wird oder noch kühl ist, als Übergang von dem dicken Anorak zur kleidungslosen Sommerzeit.  Mama liebt den kleinen Pullover an Lucy und macht jedes mal ein langes "Awww", wenn sie darin herumhoppelt. Lucy gefällt vorallem die Aufmerksamkeit. Weiber!

 

 

Zum Hoodie:

  • ursprünglich bei Amazon gekauft, dort aber mittlerweile nicht verfügbar
  • bei Banggood für 4,51€
  • Lucy hat ihn in Größe S, er geht aber nicht bis zur vollen Rückenlänge
  • besitzt eine kleine Kapuze und hat auf dem Rücken einen Erdbeeraufnäher
  • besteht aus 100% Fleece und Niedlichkeit

Du hast auch hündische Lieblingsstücke? Dann mach bis zum 30. April 2016 mit bei der Blogparade! Weitere Infos findet ihr HIER!

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Hundewetter

April, April, der weiß nicht, was er will... ist der April ein Dackel?

...natürlich nicht! Ein Dackel weiß ja schließlich, was er will!

Bei mir ist das ganz klar das Buddeln, Lucy findet eher Essen wichtig. Was wir nicht leiden können, wissen wir auch ganz genau: Ikswetter. Als Ikswetter bezeichnet man ein Wetter, bei dem ein Hund keine Pfote vor die Tür setzen möchte, aber (dank Frauchen oder Herrchen) notgedrungen Gassi gehen muss. Und der April ist voller Ikswetter! Kaum hatte Mama das Monatsblatt unseres (Dackel-) Kalenders umgedreht, fielen die ersten Schneeflocken! Zum Glück schmolz das weiße Zeug im Laufe des Tages.

Über Ostern wurde es dann richtig schön und warm, so dass wir unsere Pelze genüsslich in die Sonne hielten. Mama ging mit uns mehrmals in den Wald, weil es dort einfach zu schön war und setzte sich mit uns auf die Wiese, soll heißen, sie saß, Lucy rannte herum und ich widmete mich dem mäusehaltigen Erdreich. Im Wald selbst gibt es einen kleinen Bachlauf mit vielen natürlichen Dackelbadebassins, in denen wir schon geplanscht haben. Es war kühl, aber erfrischend nach dem Laufen und Buddeln! 

 

Doch nun begann Mamas neues Semester, die schöne Zeit des Praktikums und des Bürodackelalltags war vorbei und wir müssen nun wieder das Haus hüten, während unsere Eltern ihren Beschäftigungen nachgehen. Ich meine, auf die Wachfähigkeiten der Katze kann man sich ja nicht verlassen, also ist es natürlich mein Job, als Herr im Haus für Recht und Ordnung zu sorgen, wenn die Menschlinge unterwegs sind. In dieser Woche war an allen Tagen, an denen Mama zur Uni musste, strahlender Sonnenschein. Sie vertröstete uns und versprach große Spaziergänge, an ihren freien Tagen. Und, wer hätte es geahnt? Kaum ist Mamas Uniwoche vorbei, schifft es. Ikswetter, wie es im Buche steht. Vielleicht ist der April ja doch ein wenig dackeliger als die anderen Monate.

Die Badesaison ist eröffnet!
Die Badesaison ist eröffnet!

Das Praktikum geht zu Ende

... Wie man so schön sagt: Alles hat ein Ende, nur die Wurst frass der Dackel. Oder so ähnlich? Jedenfalls ist Mamas Praktikum nun vorbei und der Bud arbeitet nun wieder in Heimarbeit, schwer beschäftigt damit, die Inneneinrichtung umzugestalten (ich denke, ein Teppich aus Toilettenpapierfetzen liegt dieses Jahr im Trend!) mein Geweih zu benagen und vielleicht das ein oder andere Schläfchen zu halten. 


Mein letzter Tag im Büro

Die Zeit verging echt schnell und wir hatten alle viel Spaß! Als Bürodackel habe ich viel gelernt. (Der Sitzsack löst sich in Luft auf, wenn man nicht ununterbrochen draufliegt, der Postbote ist mein Freund, meine beiden Chefs sind meine Freunde und das Büro nebenan ist voll mit potentiellen Freunden und Aktenvernichter verschlingen unnötige Energie, wenn ich das viel schneller und besser kann) 

Damit uns Mandy und Sascha nicht so doll vermissen, haben wir ihnen noch eine Tasse mit unserem berühmten Badewannen-Lucy-Bild dagelassen, bis wir uns für das nächste Fotoshooting treffen. 

Meiner Mama haben sie auch ein Abschiedsgeschenk gemacht und Mama war sehr gerührt. Menschen sind halt immer so dramatisch. Wir Hunde haben bei jedem Abschied schon wieder den nächsten Spaß im Kopf!

Trotzdem wird es mir fehlen, ein Bürodackel zu sein. Ich sollte meine Mama so erziehen, dass sie uns auch nach dem Studium mit zu ihrem Job nehmen kann! Aber erstmal beginnt für sie das neue Semester und für uns alle der Frühling. Ihr wisst, was das heißt? Buuuuddeln!!!


In diesem Sinne, euch allen ein schönes Wochenende!

Von Wachhunden und Fotomodels

Frohe Ostern Euch Allen!

Auch dieses Foto wurde von Sascha Hübsch für Wohnen in Chemnitz gemacht.
Auch dieses Foto wurde von Sascha Hübsch für Wohnen in Chemnitz gemacht.

Liebe Mithunde, ihr müsst jetzt sehr, sehr tapfer sein.

Es hoppelt da draußen ein Hase herum und wir dürfen ihn nicht jagen, weil er bunte Eier versteckt. Und jetzt kommts! Die Eier dürfen wir auch nicht fressen! Ja, ich weiß. Ich fühle mich genauso.

 

Um euch ein wenig von den unerreichbaren Freuden der Menschlinge abzulenken, erzähle ich euch ein wenig von meinen Erlebnissen! ...Oder sollte ich lieber sagen, Lucys Erlebnissen?

 

Auch mit kleinen Dackelmädchen ist nicht zu Spaßen

Hier demonstriert Lucy eine Judowurftechnik an mir, die sie im Ernstfall an Bedrohungen für unsere Mama anwenden würde.
Hier demonstriert Lucy eine Judowurftechnik an mir, die sie im Ernstfall an Bedrohungen für unsere Mama anwenden würde.

Lucy hat bewiesen, dass auch kleine Hunde wie wir Dackel Hunde sind, die durchaus auch Zähne haben! Mama hatte gerade Geld für unser Essen aus dem Futterladen von einem Automaten abgehoben, als plötzlich ein Kerl herantrat. Ob er etwas Böses im Schilde führte oder sich nicht bewusst gewesen war, dass Menschen einen gewissen Diskretionsabstand zu anderen Menschen an Geldautomaten wahren sollten, weiß ich nicht. Er kam jedenfalls, mit einem Spruch über Lucy von hinten auf uns zu. Lucy hat das gar nicht gefallen und sie hat ihre kleinen Zähne gefletscht und ihn bitterböse angebellt. Schneller als er aufgetaucht ist, war er dann auch wieder verschwunden, zu Mamas Erleichterung. Lucy war sehr stolz auf ihre Leistung als Beschützerin und die Strosse, die wir dann noch aus unserem Futterladen mitgenommen haben, hat uns gut geschmeckt. 

Trotzdem waren wir alle froh, dann im Büro angekommen zu sein. 

Irgendwie geht es in diesem Artikel nur um Lucy

Während ich armer Junge im Büro bleiben musste, gingen Mama, Sascha und Lucy Fotos machen. D.h., Sascha machte die Fotos, Lucy war das Motiv und Mama trug immerhin den Rucksack mit den Requisiten. Ich durfte nicht mit, weil man mich dort auf dem belebten Platz nirgendwo anbinden konnte und wollte, deswegen blieb ich da. Und auf dem Schoß meiner Chefin war es dann auch sehr bequem.

 

Lucy setzte man dann tatsächlich Ohren auf, was ihr nicht sonderlich gefiel. Aber für die Kunst/ Leckerlis tut man halt, was man kann. 

Noch ein paar Links zum Schluss!

Lucys Modeldienste wurden übrigens auch wieder für Artikel gebraucht. Diesen hier und den da, den Mama geschrieben hat.

Keine Angst, mehr vom Bud gibt es das nächste Mal wieder! Bis dahin, euch allen ein paar schöne Feiertage! Euer Bud

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Ein Wochenende mit Baldi

Dieses Wochenende kam endlich mal wieder mein Bruderherz zu Besuch! Wir hatten uns schon eine Weile nicht gesehen und so freuten wir uns riesig, wieder gemeinsam spielen zu können!

Und das taten wir dann auch ausgiebig. Lucy mischte kräftig mit und versuchte, wahllos in Beine und Schwänze zu beißen.


Am Abend gingen unsere Eltern essen und wir blieben allein Zuhause. Sie denken, wir hätten geschlafen, aber heimlich haben wir natürlich Party gemacht- aber verratet es keinem!


Auch am nächsten Morgen spielten wir noch ein bisschen miteinander, bevor Baldi dann heim musste. Weil Mama auf die Buchmesse wollte und Papa unsere Freunde eh heimfahren musste (deren Auto kaputt ist, höchstwahrscheinlich weil Balduin zu wild damit gerast ist), kam ich sogar um die Schule herum und konnte mich vom vielen Toben erholen. Als unsere Eltern zurückkehrten, war ich noch ganz verschlafen. Gut, dass wir dann nachts im gemütlichen Menschenbett schlafen können, wo es noch bequemer ist! Ich bin gespannt, was die neue Woche für uns bereit hält! 

Der Bud zwischen Schule und Job

 

 

Wie ihr wisst, bin ich momentan ein schwer beschäftigter Dackel. Nicht nur, dass ich berufstätig bin und vor Fleiß nur so strotze, nun bin ich in einer neuen Trainingsgruppe!

Ich weiß, was ihr jetzt denkt. "Wie schafft es dieser gutaussehende, kluge und liebenswerte junge Rüde nur, bei all seinen Verpflichtungen noch seinen Hunde-Blog zu pflegen?" Tja, ich weiß. Ich bin eben der fantastische Bud.

Die Hundeschule

Jeden Sonntag heißt es nun für uns ab ins Abenteuermobil und wir fahren zum Training. Weil Lucy ja sooo viel braver ist als ich (Streber), bin erstmal nur ich dabei, während sie mit Papa zuguckt und sich die Ohren über mich ablacht. (Papa kommt mit, weil Mama nicht gern das Abenteuermobil steuert, sie ist darin echt katzmiserabel. Lucy ist dabei, weil sie sonst zuhause ne wilde Party mit dem Nachbars Beagle schmeißt.) 

Dort sind viele andere Hunde und alle sind sie größer als ich! Ich bin der einzige Dackel und weiß, dass dies eine schwere Bürde ist, schließlich muss ich die Fahne meiner Rasse hochhalten und allen beweisen, wie dackelig ich bin. Das habe ich schon ganz gut hinbekommen, indem ich durch Meditation (Schnüffeln) meine Mama komplett ausgeblendet habe. Jetzt habe ich den Salat und darf nirgendwo mehr schnuppern, außer sie erlaubt es mir! So ne Katzengrütze! Aber ein Gutes hat das Ganze: Lucy darf es auch nicht mehr. Haha! Geteiltes Leid ist bekanntlich halbes Leid!

Außerdem gibt es jetzt das Essen nur noch aus Mamas Hand gegen Tricks. Sie übt mit mir jetzt etwas, das sich "Elefantentrick" nennt, dazu berichte ich ein andermal ausführlicher.

 

Habe ich eigentlich erwähnt, dass Mama nun für uns kocht? Wir essen jetzt nur noch feinstes Barf, das schmeckt mir super! Lucy auch, keine Frage. Wir können es kaum erwarten, dass endlich wieder Essenszeit ist!

Der Held der Arbeit

Auf der Arbeit gefällt es mir total gut! Ich finde meine Kollegen total toll und habe mich schon daran gewöhnt, morgens in den Zug zu steigen und voller Motivation zur Arbeit zu dackeln. Aufmerksamkeit und Krauler bekomme ich auch zufriedenstellend oft, muss mir diese aber mit Lucy teilen, die ja den Niedlichkeitsbonus durch ihre Kaninchengröße und die großen treudoofen Augen hat. (Natürlich weiß ich, dass ich auch süß bin, aber meinen Blick bezeichnet man eher als "frech", "schurkisch" und "klug".) Schade, dass es nur ein zeitlich begrenztes Praktikum ist, Spaß macht es uns allen Dreien dort zu sein. 

Achja, ich wollte euch heute noch in meine streng vertraulichen Aufgaben einweihen:

Im Bild erkennt ihr mich bei drei meiner Hauptaufgaben:

  • Sonnenabsorbator
  • Raumverschönerer
  • Geweihhärtetester

Außerdem bin ich noch tätig als Krümelsucher, Drehstuhlprobesitzer, Sitzsacksicherheitstester, Ernährungsberater, Empfangsda...ckel, Fotomodell, Showkampfmanager und -kämpfer, Bewegungsmelder, Wachteckel, Prinzessinnenbettwarmhalter, TreppenstuntmanMamainspiration und Alleinunterhalter. Und es kommen täglich neue Aufgabenbereiche dazu! 

Jetzt werde ich erstmal ein Schläfchen machen nach soviel schwerer Arbeit und freue mich schon aufs Abendessen. Heute gibt es feinstes Rind mit Creme de la Brócolie. Soll ja gesund sein.

Bis bald, euer Bud!

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Lucy, das Model und Bud, der Minnesänger

Dackel im Arbeitsalltag

Der Fensterplatz ist für den Dackel reserviert!
Der Fensterplatz ist für den Dackel reserviert!

Wie ich euch ja bereits erzählt habe, bin ich seit neusten berufstätig. Jeden Morgen wirft mich Mama aus dem Bett und ich hätte gern noch länger geschlafen, weiß aber, die Pflicht ruft. Lucy und Mama stehen meistens etwas eher auf als ich, Weiber brauchen halt früh ein bisschen länger im Bad. Bin ich dann auch aus dem Bett gefallen, essen wir alle noch ein schnelles Frühstück und Mama versucht, durch einen Kaffee munter zu werden. Dann wird unser Rucksack gepackt, die Kuscheldecke ist immer drin, die Leckerlis und Spielsachen wechseln immer mal, bei Regen kommen noch Feuchttücher für schmutzige Pfoten und ein Handtuch dazu. Dann werden Jacken und Leinen angelegt, der Kotbeutelvorrat, manchmal mit Motiv passend zur Jahreszeit, wird ein letztes Mal kontrolliert, wir winken der Katze ein Aufwiedersehen und bewegen uns zuerst zur Pipiwiese. Dort leert sich vorallem Lucy am liebsten. Dann geht es Richtung Bahnhof, während ich emsig markiere und Mamas Tüte immer voller und mein Darm immer leerer wird. Manchmal müssen wir uns deswegen dann beeilen, der Zug wartet leider nicht extra für meine Häufchen. Sollte er aber, ppfffh.

Am Bahnhof angekommen, geht es erstmal in den Fahrkartenladen. Dort arbeitet eine nette Dame, die mich immer streichelt, mit ihren Dackeln. Diese kommen dann auch kurz schnuppern und wir tauschen uns aus. "Arbeitet ihr beiden hier?" "Sieht man doch." "Ja ja, wir sind auch unterwegs zur Arbeit." Verständnisvolle Dackelblicke. Dann hat Mama auch schon meine Fahrkarte bezahlt und der Zug kommt draußen vorgefahren. Ich bin der einzige von uns, der einen tollen Fahrschein hat, da Mama mit ihrer Studentenkarte kostenlos fahren kann und Lucy in den Hunderucksack passt. Weil ich von uns dreien der coolste bin, darf ich meistens am Fenster sitzen. Das gefällt mir gut! Die Welt draußen rauscht vorbei und ich schätze, ich könnte genauso schnell laufen. Bin aber ein Dackel, der den Komfort von Zugreisen zu schätzen weiß. Der Schaffner kennt mich schon und ist beeindruckt, wie brav wir sind. 

Irgendwann sind wir dann angekommen und laufen zu meinem Arbeitplatz. Es ist schon allein anstrengend, den Weg bis dahin zu markieren! 


Auf der Arbeit angekommen, begrüße ich als erstes begeistert meine beiden Kollegen. Dann gehe ich auf meinen  (Arbeits-)Platz, das rosa Prinzessinnenkörbchen, das uns ursprünglich Lucys liebe Patentante Viviana für Lucy geschenkt hatte, aber wir sind uns natürlich alle einig, dass dieses rosa Körbchen mit den Schleifchen und Rüschen den perfekten Kontrast zu meiner herben Männlichkeit bildet und ich deswegen darin liegen muss. Lucy darf auch ab und zu drin liegen, wenn ich in Gönnerlaune bin. Also zurück zu meinem Tagesablauf: im Körbchen benage ich meistens erstmal mein Geweih. Für die Menschen sind Kaffee oder Schokolade häufig ein Mittel um die Kreativität anzuregen, zumindest verschlingt Mama pro Hausarbeit gute fünf Tafeln. Für mich hat das Geweihnagen denselben Effekt und danach gestalte ich Kartons mit Hilfe meiner Zähne um, gucke, was die anderen so machen und motiviere sie durch mein lässiges Herumdackeln. Dann liege ich manchmal auf Mamas Schoß oder im Bettchen und inspiriere Mama. Mein Spielball, aus dem Leckerlis fallen, ist auch hier und wir jagen ihn durch das ganze Büro. Leckerlis müssen schließlich gut verkostet sein.  Nach all der harten Arbeit schlafe ich auch ein bisschen. 

Lucy, das Check-App Hundemodel
Lucy, das Check-App Hundemodel
Und ich hab aufgepasst, dass auch alles seinen Gang geht.
Und ich hab aufgepasst, dass auch alles seinen Gang geht.

Diese Fotos wurden für die Seite check-app.de von Sascha Hübsch gemacht.

Lucy, das Model

Auch Lucy hatte viel zu tun, denn sie wurde zum Model erklärt. Sie eignet sich dafür einfach hervorragend- sie ist süß, klein und bleibt in der Aussicht für ein Leckerli überall sitzen. So schrieb Mama ihre Artikel, ich motivierte das Umfeld und Lucy sah gut aus, so tat jeder das, was er konnte. 

Die Zweibeiner hatten viel Spaß sie zu fotografieren, eben weil sie immer so brav sitzen blieb und Lucy hielt tapfer durch, die Augen fest auf das Leckerchen geheftet. Was sie danach natürlich dann auch bekam. Ich glaube, dadurch wurde ihre Eitelkeit noch bestärkt, sie möchte jetzt nur noch mit "'Miss Lucy" angesprochen werden und hätte ihr Happi gern auf einem silbernen Tablett serviert. Ans Bett gebracht, natürlich.

Achtung, es folgen viele Links zu den Artikeln!

Das erste Fotoshooting brauchten die Menschlinge für ein Handyspiel, über das Mama geschrieben hatte. Den Artikel findet ihr hier, ihr braucht nur zu klicken. Lucy brauchte dafür nur lasziv im Bett liegen, gierig auf ein Leckerli zu schauen und abzuwarten. Außerdem gibt es noch einen Artikel mit Bildern von uns, den aber nicht Mama geschrieben hat. Mal gucken?

Das zweite war schon umfangreicher, Mama testete mit ihr einen Haustiertracker, also ein Gerät, mit dem man uns orten konnte, und schrieb auch darüber einen Artikel (klick!). 

 

 

 

edit: Unser Wohnungsrundgang von "Wohnen in Chemnitz" ist nun auch online!

 

Mit diesem Bild ist Sascha doch ein Kunstwerk gelungen, oder?
Mit diesem Bild ist Sascha doch ein Kunstwerk gelungen, oder?
Nach der Arbeit gehts dann heim. Lucy ist unsere Fahrerin.
Nach der Arbeit gehts dann heim. Lucy ist unsere Fahrerin.

Budiger Minnegesang

Zwischen all der Arbeit beschäftigte mich dann noch etwas. Beim abendlichen Gassi stieg mir ein wunderbarer Duft in die Nase, an dem ich mich festschnüffelte, ihn inhalierte und versuchte, ihn aufzulecken. Mama war genervt und brachte uns wieder hinein, es war Bettchenzeit für kleine Dackel. Doch ich konnte den betörenden Duft nicht vergessen. Es war der Duft einer Hündin, die mitten in ihrer Hitze stand und ich war überzeugt, diese unbekannte Schöne war die Eine. Ich winselte leise unter der Bettdecke, was Mama dazu veranlasst, kritisch meinen Bauch abzutasten und meine Temperatur an der Nase zu befühlen. Also jammerte ich noch ein bisschen und sprang aus dem Bett. Mama folgte mir und brachte mich runter, sie glaubte wahrscheinlich, ich müsste dringend einen Brownie auf die Wiese legen. So zog ich kräftig in meine Wunschrichtung und meine überlistete Mama lief mit mir zu der Stelle, an der der süße Duft der Liebe hing. Als ich schnupperte, leckte und gurrte, dämmerte Mama, dass ich sie reingelegt hatte. Verärgert schleppte sie mich wieder ins Bett, doch ich war jetzt voller Sehnsucht und heulte und jaulte und sang der fremden Herzensdame Liebeslieder. Kunstbanause, der sie ist, verbannte sie mich ins Badezimmer. Ich sang noch ein Weilchen, dann bemerkte ich, dass ich hier ganz alleine war. Mein oh-du-begehrenswerte-Hündin-Heulen wandelte sich zu meinem Ich-bin-alleine-Heulen und nach einer Weile holte mich Mama endlich wieder ins kuschlige Bett, wo ich dann auch schlief.

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Pyjamaparty mit Finn

Mama hatte uns schon versprochen, dass wir eine Überraschung bekommen würden und diese Überraschung war ein...

...Finn!

Finns Frauchen hatte so ein Menschending zu erledigen und damit Finn sich nicht langweilen sollte, würde er als Übernachtungsgast bei uns bleiben.


Wie aufregend! Mein Kumpel Finn ist ja ein echt cooler Zeitgenosse. Er ist groß und stark wie ein Bär (so groß werde ich bestimmt auch mal oder ich kletter auf einen Stuhl) und immer gut gelaunt. Ich bin total fasziniert von ihm und bin gleich um ihn herumgehüpft. Lucy fand es auch super, dass Finn zu Besuch war und so war der große Labrador erstmal von aufgekratzten Dackeln umzingelt.

Wir waren dann relativ schnell müde und wollten erstmal ein Päuschen machen, nur Finn hatte noch Energie und wollte weiter toben und spielen. Bis er dann mal ein kurzes Nickerchen machte, vergingen viele Stunden. 

Zwischenzeitlich wollte Lucy lieber zu Mama aufs Sofa, weil Finn auf sie getreten war und sie dann erstmal schmollen musste. Typisch Weiber. Tritt man einmal drauf und schon heulen sie den ganzen Abend lang ihre Tagebücher voll. "Er ist mein Traumprinz, wieso tritt er auf mich?"

Dafür hatte ich Finn für mich allein, meine Stunde war gekommen! Mit so einem Riesen zu spielen ist gar nicht so leicht, aber natürlich ist das kein Problem für den fantastischen Bud oder den fabelhaften Finn.

Auf jeden Fall ist das die coolste Pyjamaparty der Welt und soll ich euch noch etwas gewagtes verraten?

... Keiner von uns trägt einen Pyjama!

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Bud auf Arbeit

Ganz recht: Wir fahren Zug. Und wohin? Tjaaaa....
Ganz recht: Wir fahren Zug. Und wohin? Tjaaaa....

Wohin ist denn der Bud unterwegs?

Genau diese Frage stellt ihr euch wahrscheinlich gerade alle.  Nun, ich will euch nicht länger auf die Folter spannen: Ich habe jetzt einen Job. 

Als Dackel von Welt bin ich ja grundsätzlich nicht abgeneigt, neue Erfahrungen zu sammeln und berufliche Herausforderungen anzunehmen.

 

Jetzt ist es also so weit, die süße Jugend liegt hinter mir, das harte Erwachsenenleben mit Jobs, Rechnungen und anderen wichtigen Dingen vor mir. 


Lucy war natürlich auch mit dabei und hat zumindest rumgesessen, während ich hart am Arbeiten war. Ihr ist alles egal, solange sie einen Schoß zum Schlafen hat. Ich dagegen hatte nur ein oder zwei kleine Nickerchen. Powernapping, ihr wisst schon.

Was genau ich gemacht habe? Tja, das ist totaaal geheim. Aber ich war natürlich unheimlich gut darin. Meine Zweibeinerkollegen finde ich total cool und dass ich meinen eigenen Zweibeiner (Mama) mitbringen darf, finde ich spitze. 

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